Artikel aus der Rubrik Karikaturen

Schwarwels Fenster zur Welt: Waffe(l)n in Freiheit

Letztlich fragte mich jemand, ob ich denn gern dieses Land namens DDR zurück hätte? Warum eigentlich nicht? Dachte ich so und dabei an die Waffengeschäfte mit Angola, die diese Verbrecher weitgehend unbeobachtet und so dilettantisch kleinteilig durchgezogen haben. Und irgendwie dachte ich auch, dass ein Mehr an Freiheit irgendwie mit einem Mehr an Waffengeschäften verbunden sein könnte. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Friedensnobelpreis

Es gibt schon (Vor)Fälle, bei denen hilft dann doch nur noch ein Bild. Da haben tausend Worte zurückzustehen und einem stummen Erstaunen zu weichen. Wenn dieses Omen gleiche Wirkung zeigt, wie erst kürzlich bei Herrn Obama, dann ist die EU knapp davor zu scheitern. Es sei, die Wirtschaft erholt sich - Umsatzbringer könnte eine weitere Ausdehnung der Waffenfabrikation werden. Friede also der EU, Krieg dem Rest der Welt. Dann klappt's eben mit der Medaille. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Zweitjob

Liebe Kinder gebt fein acht, nun wird Euch etwas dargebracht. Ein Stück von starker Hände Kraft und besserseits von Geistesmacht. Und auch ein wenig Bubenstück dabei. Ein Weg für viele und für Peer, die vielen bei Job drei - für ihn genügen zwei und einer nur wird Kanzler und noch Millionär. Den Vorhang weg, das Stück beginnt, von Lebenszweck für jedes Kind. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Transparenzoffensive

Transparenz? Der Erfinder der Gardine hat gewusst, was er tat! Womöglich noch mit der Kamera dabei, wenns mit den erfolgreichsten Versicherungs-Aufschwatzern und Auszahlungsdrückern mal auf einen Eistee in die Stripteasebar geht? Das ist ja noch unter einem Spielzeugauto und ner nackschen Prinzessin. Reicht doch vollkommen, wenn man weiß, warum der Kunden-Einzahlschein für das Vergnügen Police und die Bude einst zu Recht Mannheimer hieß?
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Schwarwels Fenster zur Welt: Brücken schlagen

War doch eigentlich spannend bis hier, noch nicht zu wissen, wer 2013 der neue Außen- oder Finanzminister wird. Wuchtige Troikabilder, Rätselraten und die Vorfreude auf eine vielleicht doch kraftvolle Überraschung. Aber nun? Naja, den folgenden Satz hätte man auch über den anderen "Stone" schreiben können: Schön, wenn er antreten würde, um die Trümmer der eigenen Reformen aufzuräumen. 2010 ist ja nun auch schon vorbei und der Schaden liegt offen auf dem Tisch. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Geistige Armut

Hey - die Sprachwurstler haben die Armut für sich entdeckt. Bravo - ein Thema gefunden, bei dem man so schön breit interpretieren und trefflich rätseln kann. Nicht, um es zu lösen, denn es ist längst Bundestagswahlkampf. Xanthippe gegen Brutus - ein Duell, was das eigentliche Thema so herrlich wegrubelt. Und die werblich gekauften Medien sind genauso furchtbar überrascht wie die politisch kontrollierten, öffentlich-rechtlichen Dumpinglohnanstalten. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Einstieg

Ich trau mich nicht. Nein - ich trau mich wirklich nicht. Wenn Bilder schon Glaube zerstören sollen, muss das Wissen zurückstehen. Also lieber das Maul halten und der Botschaftserstürmung zuschauen. Auch wenn einem bereits das Schnatteratat und das Tröteretöö längstens den atheistischen Zeiger verbiegt. Nein - mit Gläubigen legt man sich besser nicht an. Denn die Erkenntnis ist ihnen gering und am Ende fällt man doch nur wieder darauf rein, dass es Männern um Macht, Ressourcen und die Chancen bei den Weibchen geht. Was bleibt - gefährlicher Beruf so als Cartoonist inmitten von Affen.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Rohrverlegung

Die Menschen sind gegen neue Strommasten! Es gibt keinen Konsens zu Erdleitungen! Der Wutbürger ist wieder unterwegs! Ich hab es wirklich so satt, dass erst die Propaganda aufgebaut wird und anschließend kommt der Zahlbefehl. Da sind private Unternehmen auf einmal nicht zu überzeugen, Geld verdienen zu wollen? Nein - es muss sicheres Geld sein, denn das ist das bessere Geld.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Wackelpudding

Des traust Di net! brüllts aus Lederhosenland und Angela hängt mal wieder fest in dieser Albtraumkoalition. Irgendwo zwischen Grundgesetz, steuerlicher Diskriminierung und Familienpolitik. Denn während die FDP gern noch vor der Wahl 2013 wenigstens ein paar halbe Punkte machen will, stockt dem konservativen Spießbürger der angefaulte Atem: Schwule und Lesben sind Menschen wie wir? Da ist der Weg in die Kirche auf einmal sehr kurz. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Sommernachtstraum

Da liegt sie nun, die holde Maid, ein wundersames Wesen, genießt entspannt die Sommerzeit und nichts von ihr zu lesen. Ein Umstand, der schon fast erfreut, im trüben Schein vom schwarzen Rest. Es ist ihr Spiel, was nichts bereut und andere springen lässt. Was träumt nun solch ein Alphatier im Schatten süßer Muße? Gelauscht und aufgeschrieben haben wir und teilens gern zum Gruße.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Konsequenzfreiheit

Gebt mir ein S. Gebt mir ein P. Gebt mir ein D. What's the words? Sommer-Pöbelei für Dummis. Guten Morgen SPD - es ist tatsächlich so, dass die, welche so gern ihr Geld in ferne Lande sanfter Steuern schaffen, letztlich die Alten, Jungen und ganz Jungen bescheißen. Aber wer hätte gedacht, dass euch das irgendwann mal auffallen würde. Ja - der Schatten des Gasablesers ist lang. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Brumm

Mal nachdenken. Einfach mal länger nachdenken. Weil das Öl ganz schön teuer ist, irgendwann mal ausgeht und zudem für unzählige andere Dinge gebraucht wird, haut sich der Wohlstandsbauchbesitzer den Mais in den Tank und argumentiert fröhlich drauf los: Ist doch Industriemais, hätte der meist per pedes - Nachbar eh nicht futtern können. Die Flächen sind zwar damit dicht, in Afrika hungern die Kinder und El Nino besorgt nun den Rest - egal Hauptsache es macht brumm. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Neuwahlen

Mal überlegen. Doch - es muss eine Bildungskrise sein. Und eine Frage der fehlenden Alternativen, weil eine ehemalige FDJ-Propagandistin erzählt, es gäbe keine. Wäre man nicht lieber froh über eine Regierung, die weiß, was sie tut? Aber vielleicht wissen sie es, sind der Spiegel unserer eigenen kleinlichen Absprachen? Unfähig ein funktionierendes Wahlrecht zu formulieren? Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Ohne Überschrift

Und siehe da, der Schatten senkte sich und es ward kalte Nacht in Deutschen Landen. Die Menschen wussten nicht wohin und schauten in alle Himmelsrichtungen, die ihnen ihre Weisen wiesen. So sahen sie gen Griechenland, gen Italien, gen Spanien, gen Amerika und zitterten und barmten. Lieber Markt, sei gnädig und lass uns doch das letzte Hemd. Doch der Markt grollte und schickte Furcht und Verderben aus: "Entwertet sei Euer Tun und hilflos Streben. Und jetzt her mit den Klamotten!" Weiterlesen