Artikel aus der Rubrik Karikaturen

Schwarwels Fenster zur Welt: Grassometer

Einmal noch draufhauen und dann ist wohl gut. Aber nein - es macht einfach zu viel Freude, das nette Spiel mit der Fingerzeigerei und der lustigen Jahrmarktatmo - frei nach dem Motto: wer hat noch nicht, wer will nochmal? War da was mit dem Iran? Krieg? Erstschlag? Ach iwo - Nazi! SS-Scherge! Antisemit! Und rumms! Wieder einer drauf. An was das erinnert? Stimmt - früher gabs doch auf fast jedem Rummel dieses lustige Gerät, an dem sich vor allem die Halbstarken gern austobten.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Freundschaft

"Iranians - we love you." * Wer in Deutschland ans gute alte Kreuz genagelt werden möchte, spricht das einfach mal in einer Runde von tagesbereiten Oberkommentatoren aus. Sie sind trainierte Köpfe, darauf geeicht die Welt in Sekundenbruchteilen zu erklären und das rasch Gekaute in schmissige Sätze zu packen. Irgendwer muss ihnen gesagt haben, dass dies bei Fragen von Krieg und Frieden hilfreich wäre.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Antisemit

Man hat Euch geglaubt, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hat, als Ihr mit Euren Comicbildern angetreten seid. Man hat Euch geglaubt, dass Ihr Afghanistan befrieden und wieder aufbauen wollt, während es Hochzeitsgesellschaften und Tanklaster zerriss. Man hat Euch geglaubt, dass es nicht um "Handelswege" geht, sondern um Demokratie, Freiheit und Frauenrechte.
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Schwarwels Fenster zur Welt: Gummileim

Der eine schon immer in eben jener Gosse, wo er jetzt wieder landen wird. Der Zweite ein Grapscher mit sterbender TV-Generation der zweiten Stunde am Hacken und der ewigen Supernase im Gesicht. Und der Dritte - nun, einst eine Sonderkategorie. Weshalb er noch lange nicht durch ist. Zwei endlich erlegt. Und einer Opfer seiner selbst und der müde gewordenen Feuilletonisten. So geht sie eben hin - die Zeit im TV-Olymp. Und nun? Markus Lanz. Hat bitte irgendwer Gummileim zur Hand?
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Schwarwels Fenster zur Welt: …

Langsam wird es immer fader. Also fader wirklich von fad, nicht von fadern am Potentiometer in einer rauschenden Disconacht. Warum eigentlich muss das eigene Kinderstübchen in der aktuellen Politik dieser FDP-Gesichter ohne echte Jugendhandarbeit nur so deutlich hervortreten? Warum muss man sich als intelligenzbewaffnete Großstadtamazone mit diesen Würstchen herumplagen? Wo bleiben die echten Männer?
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Schwarwels Fenster zur Welt: Sklavensterben

Ein jeder Staat braucht Sklaven, am besten solche, die im Alter nix kosten. Geht der Deckel dann etwas vorzeitiger zu, merkt man es eh nicht mehr und der Rentenkasse hilft's. Ganz wichtig dabei ist aber: Die Menschen dürfen von ihrem Sklavendasein nix wissen und brauchen bis dahin das Gefühl, dass sie selbst Schuld an ihrem Versagen sind. Das motiviert auf dem Weg vom Zweit- zum Drittjob. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Massentyrannei

Lieber Herr Patrick Döring. Nun wäre eine weitere Wortmeldung zu diesen einskommazwo (das muss man ausschreiben!) Prozent ja allein nicht mehr nötig gewesen, denn schon seit den Schulhofschlägereien weiß zumindest ein normales Kind - wer mit dem Gesicht im Dreck liegt, hat eher Hilfe denn noch einen Tritt verdient. Allerdings lernt der Mensch ja bekanntlich durch Schmerzen? Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Salbung

Der Frühling ist da. Und mit ihm kommt ein Gauck, wo keiner je noch mal so salbungsvolle Worte erwartet hätte. Die Politik jubelt sich eins oder zwei am Häppchenbuffet und atmet auf. Endlich einer, der die Kaste zu retten scheint. Doch Risse neigen dazu selbst mit Uhu keine glatten Flächen mehr zu werden. Mehr gibt es zum neuen Bundesplacebo nicht zu sagen. Alle die nun gegen ihn sind, sind ab sofort Unruhestifter! Habemus papam für Evangelen. Geh mit Gott. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Plastik

Was sollte man dazu noch sagen. Aktionäre sind meist keine Chinesen, die in den vergangenen Jahren die Aluminumhüllen gegen rund 600 Prozent Gewinnmarge schnippelten und ab und zu aus den Fenstern sprangen. Der Preis für die Rendite der einen ist bekannt, das Prinzip auch. Also was soll man noch sagen? Schämt Euch? Wen interessiert das, selbst KIK verkauft fröhlich weiter. Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Rituale

Wie verzweifelt oder scheinbar frei von Not muss eigentlich ein Land sein, das nichts Wichtigeres zu tun hat, als sich mit Promigeschnulze namens "Wahlmänner" einen peripheren "Identitätsstifter" zu wählen? Wie viel Plastik passt in die Blutbahn, bevor die Aorta platzt? Wann hört eine selbst ernannte Leistungselite auf zu glauben, ohne den "Rest" existieren zu können? (Wie der "Rest", dazu gehören zu wollen) Und wann eigentlich nimmt mal irgendwer den Wunsch nach Volksentscheiden ernst? Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Essen

Irgendwie passt doch alles zusammen. Begreift man natürlich nicht, wenn man heute sein Abi macht, da fehlt das Kontextlernen. Was also haben volle Mülltonnen mit bewegungsverkrüppelten Kindern und der verrotteten Frischware im obersten Fach der heimischen Kühleinheit zu schaffen? Und der Frage aller Fragen: Wie kam eigentlich Mirácoli in unser Leben?
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Schwarwels Fenster zur Welt: Klimalüge

Es gibt ja Menschen, die fahren da hin - also da hin, wo es tropft. Und bringen dann Bilder mit, von grau und grün gewordenen Flächen, wo einst weiß war, von Frühjahrsblühern im weit im Norden liegenden Grönland. Und dann gibt es Menschen, die mögen Bilder nicht, zumal sie wissen, dass ein Planet jungfräulich bleibt, wenn sich Milliarden Raubtiere darauf tummeln. Also - wie oft nun noch: ES GIBT KEINEN KLIMAWANDEL! Weiterlesen

Schwarwels Fenster zur Welt: Spa-Spa-Spaaaren

Manchmal ist es eben so, dass wer sich an die eigene Nase packt, den Gestank aus der Küche nicht mehr wahrnimmt. Da Mutti dazu offenbar nicht neigt, ist der Rest pure Verleugnung. Die freundlichste Erklärung dafür, dass die Bundesregierung die eigenen Sparziele seit Jahren am Stück reißt, ist wohl noch, dass man zwar gern Herold spielt, in Wirklichkeit aber eine Kohlmeise hat. Weiterlesen