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Messeveranstalter TMS wird fortgeführt

Von hww hermann wienberg wilhelm Insolvenzverwalter
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    Gut eine Woche nach Insolvenzanmeldung läuft der Geschäftsbetrieb der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH wieder stabil. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg von der bundesweit tätigen Kanzlei hww hermann wienberg wilhelm führt das Unternehmen ohne Einschränkungen fort. Parallel hat Wienberg mit der Investorensuche begonnen, um den Geschäftsbetrieb langfristig zu sanieren. Die für Herbst angesetzte Traditions-Messe "Touristik & Caravaning International" mit dem Themenbereich Rad kann wie geplant in Leipzig stattfinden.

    Gleich nach Insolvenzanmeldung hatte Wienberg in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung intensive Gespräche mit Kunden, Ausstellern und Gläubigern geführt, um die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicher zu stellen. „Alle Beteiligten verhalten sich sehr konstruktiv und stehen weiter zum Unternehmen“, betonte Wienberg. „Die heute bis ins Jahr 2016 geplanten Messen können von TMS ausgerichtet werden.“

    Wienberg lobte ausdrücklich das Engagement der 30 Mitarbeiter. „Die Mitarbeiter waren verständlicherweise durch die Insolvenzanmeldung verunsichert, sind aber hochmotiviert und ziehen alle an einem Strang.“ Wienberg hat bereits die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes initiiert; Löhne und Gehälter können so für die kommenden Monate pünktlich ausgezahlt werden.

    Nachdem der Geschäftsbetrieb nun stabilisiert und die Veranstaltung der anstehenden Messen gesichert ist, wird der Schwerpunkt auf der Investorensuche liegen. Hierzu wird der vorläufige Insolvenzverwalter zeitnah einen strukturierten Investorenprozess einleiten, bei dem mögliche Investoren ermittelt und gezielt angesprochen werden. „Es haben sich bereits erste Interessenten von sich aus gemeldet, was zeigt, dass der Betrieb attraktiv ist“, so Wienberg. Zum Stand der Gespräche kann Wienberg jedoch keinerlei Angaben machen, um die Gespräche nicht durch Indiskretionen zu gefährden.

    Die 1980 gegründete TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH war aufgrund rückläufiger Besucherzahlen und des harten Wettbewerbs um den Messestandort Dresden in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Das Unternehmen musste am 10. Juni 2015 Insolvenz anmelden.

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