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Leserbrief zu Parteienforscher Patzelt: Piraten verschaffen dem Protestwählen eine neue Ankreuzmöglichkeit

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    Von Steffen Feldheim: Das ist eine sehr einseitige Sichtweise von Herrn Patzelt. Sein Schwerpunkt ist übrigens die vergleichende Politikwissenschaft und er ist Mitglied der CDU. Warum wurde das nicht erwähnt?

    Die Piraten machen nicht aus „Jux und Tollerei“ Politik, sondern weil sie selbst unzufrieden sind und etwas verändern wollen. Dadurch ergibt sich auch eine viel breitere „Zielgruppe“, als Herr Patzelt angibt.

    Da die Piraten noch neu im „Geschäft“ sind, ist’s nur normal, dass sie sich noch nicht mit allem auskennen. Und dass sie das zugeben, anstatt wie viele andere auf irgendwelche vorgefertigten Ansichten zurückzugreifen, ist ein sehr wertvolles Alleinstellungsmerkmal.

    Und die Piraten wollen es wirklich verstehen, nicht wie die etablierten Parteien, die da ihre Experten und Lobbyisten haben, die dann auch die Gesetze schreiben. Zu wessen Vorteil ist dann wohl klar.

    Vielleicht kann ja der Herr Patzelt mal erklären, warum das Wählen der Piraten Fahrerflucht sein sollte! Für mich ist es eher ein Lenken in Richtung neuer Wege. Ich kann aber auch verstehen, dass manche Menschen lieber immer weiter die eingefahenen Wege nehmen. Leider geradewegs ins Verderben.

    Und mal ehrlich, wer sich über Rot-Grün im Bundestag freuen würde, hat doch von deren letztem Intermezzo auch nicht viel gelernt. Was haben sie geleistet außer den Ausstieg aus der Atomkraft? Kosovokrieg, Hartz 4, Leiharbeit…

    Letztlich ist’s doch fast egal, wer von den etablierten Parteien regiert. Die erkennen die Wünsche der Bürger nicht mehr richtig, da sie zu lange im politischen Geschäft tätig sind und mit dem normalen Leben nicht mehr viel zu tun haben. Meistens. Und der Umwetschutz bleibt eh meist auf der Strecke. Das erkennt man schon allein daran, dass alle nach Wachstum schreien, aber dies langfristig schädlich ist für die Natur.

    Hartz 4 zeigt dann noch, wie die Grundrechte missachtet werden. Alle, die CDU und SPD wählen, sollten sich mal fragen, warum sie sich immer noch von Lobbyistenvertretern vera … lassen. Würden die Parteien für die Menschen zusammenarbeiten, wäre allen geholfen und letztlich fast egal, wer gewinnt.

    Zum Interview vom 28. April 2012 auf L-IZ.de
    Parteienforscher Patzelt: Piraten verschaffen dem Protestwählen eine neue Ankreuzmöglichkeit

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