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Basketball: Dem Favoriten zum Schluss die Stirn geboten

Von Mitteldeutscher Basketball Club

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    Mit einer 80:98-Niederlage ist die U-19-Mannschaft der Mitteldeutschen Basketball Academy vom letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde in der Nachwuchs Basketball Bundesliga zurückgekehrt. Beim TSV Tröster Breitengüßbach, dem ungeschlagenen Tabellenführer, haben sich die MBC Junior Sixers am Sonnabend dennoch achtbar verkauft und vor allem in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe erreicht.

    In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist es dem MBC-Kooperationspartner BSW Sixers Sandersdorf nicht gelungen, den nun schon vier Spieltage anhaltenden Heimfluch zu bezwingen. Gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel verloren sie am Sonntagabend mit 74:82.

    Bislang haben die Breitengüßbacher, die Nachwuchsabteilung von Brose Bamberg, fast alle Gegner an die Wand gespielt und im Schnitt jeweils mit 30 Punkten hinter sich gelassen. Entsprechend groß war der Respekt der MBC Junior Sixers vor dem Gegner und der konnte das erste Viertel auch gleich mit 32:18 für sich entscheiden. „Allerdings haben die Jungs dann den Respekt abgelegt und gut mitgespielt“, sagte Head Coach Christopher Schreiber.

    Unter anderem entschieden sie das Reboundduell mit 34:26 zu ihren Gunsten. „Und das, obwohl uns Breitengüßbach physisch überlegen war“, anerkannte Schreiber. Oft wussten sie sich nur mit Fouls zu helfen und da hatten die Weißenfelser an der Freiwurflinie einen starken Tag und verwandelten 18 der 20 Freiwürfe. So erzielten sie nach dem Halbzeitstand von 36:54 Gleichwertigkeit, gaben das dritte Viertel mit nur einem Punkte Unterschied (17:18) ab, um im letzten ein 27:26 zu erreichen.

    Das Spiel hätte sogar noch ein wenig besser laufen können, wenn es den Jungs gelungen wäre, die Ballverluste in Grenzen zu halten. „Aber es waren am Schluss 25 Turnover, die sie sich geleistet haben“, sagte Schreiber. Zuviel im Kampf gegen einen so starken Gegner, der 13-mal den Ball verlor.

    Der MBC-Kooperationspartner BSW Sixers Sandersdorf musste in der Abstiegsrunde der Liga ProB einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach den drei in Serie verlorenen Heimspielen der Hauptrunde und der damit verpassten Chance, an den Play-offs teilzunehmen, schienen sie im ersten Viertel der Partie gegen Wolfenbüttel mit dem Kopf ganz woanders zu sein. Möglicherweise deshalb, weil sie aufgrund des Punktvorsprungs nicht mehr absteigen können.

    „Die Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt“, kritisierte Cheftrainer Tomas Grepl. Erst beim Rückstand von 3:22 (!) rappelten sich die Spieler auf. Doch da war es schon zu spät, um gegen starke Wolfenbütteler, die noch die Chance auf den Klassenerhalt haben, zu bestehen. 14:26 hieß es nach dem ersten Viertel, 38:44 zur Halbzeitpause. Wie ernst Wolfenbüttel die Abstiegsrunde nimmt, war daran zu sehen, dass sie mit Lars Lagerpusch, Dejan Kovacevic und Luis Figge gleich drei Braunschweiger Doppellizenzspieler aufs Parkett schickten.

    „Und die haben den Vergleich mit unseren Doppellizenzspielern klar für sich entschieden“, sagte Grepl. Zwar bäumten sich die MBC-Jungprofis um Eimantas Stankevicius und Benedikt Turudic zusammen mit den Sandersdorfer Kollegen im zweiten und dritten Viertel (24:18 und 21:16) noch einmal auf, erzielten sogar kurzzeitig eine Führung. Aber danach war offenbar die Kraft weg, so dass die Gäste im letzten Viertel die Führung zurückholten und acht Punkten Vorsprung zum 82:74 mit nach Hause nahmen.

    Weitere Ergebnisse von MBC-Nachwuchsteams und Kooperationspartnern: In der Landesliga U 20 gelang dem SSV Einheit Weißenfels beim USV Halle ein 100:63-Erfolg (Topscorer waren Jannik Luster mit 31 und Erik Bauroth mit 19 Punkten und jeweils fünf Dreiern); in der Landesliga U 16 gewann der MBC gegen den BC Anhalt 103:48 (Tim Schmidt 37 Punkte); in der Landesliga U 14 gewann der MBC beim USV Halle 116:51 (Paul Schwabe 41 Punkte); in der Landesliga U 12 siegte der MBC gegen Projektteam Nord mit 104:17.

    MBC Junior Sixers: Hounnou (20 Punkte), Schlaug (14), Aurov (9), Schirrmacher (8), Papenfuß (8), Luster (8), Scheiding (6), Dalchau (4), Bauroth (3);

    Sixers Sandersdorf: Stankevicius (13), Niedermanner (5), Zylka (13), Gille (4), Williams (14), Bär (2), Hounnou (1), Turudic (13), Petkovic (9/7Assists)

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