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Mittwoch, 20. Januar 2021
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Basketball: Wölfe können sich nicht gegen Zauberer durchsetzen

Von Mitteldeutscher Basketball Club

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    Der Mitteldeutsche Basketball Club hat am Freitagabend zu Hause eine Niederlage verkraften müssen. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim unterlagen die Saale-Städter letztendlich knapp mit 82:87 Zählern. Ein starker Start und Kampfeswillen bis zum Schluss reichten nicht aus, um den zweiten Heimsieg in Folge einzufahren.

    Die Spannung der Partie war bereits vor Anpfiff im Wolfsbau zu spüren, als beide Teams das Parkett zum Tip-Off betraten. Tremmell Darden verzeichnete die ersten beiden Punkte für die Mitteldeutschen, während Jovan Novak per Dreipunktwurf zur frühen 5:0 Führung erhöhte. Sofort setzten die Crailsheimer eine intensive Presse ein, um den Wölfe-Aufbau schon frühzeitig zu stören. Doch die Weißenfelser erwischten ein bärenstarkes erstes Viertel und trafen aus allen Lagen.

    Vor allem Hans Brase konnte den Merlins nicht nur einen Dreier zum 12:5 nach drei Minuten einschenken, sondern erschütterte gleich zwei Mal hintereinander per Dunking den Gäste-Korb. Hellwach wirkten die Saale-Städter zu dem Zeitpunkt, als Tremmell Darden nach sechs Minuten Spielzeit von jenseits der Dreipunktlinie auf 21:10 erhöhte. Doch die Baden-Württemberger schüttelten langsam ihre Überraschung ab und begannen sich zu wehren. Dennoch hatten sich die Wölfe zum Ende des Viertels eine solide 29:20 Führung herausgespielt.

    Die Crailsheimer starteten konzentrierter in den zweiten Abschnitt und konnten schnell per Lay-Up und einem Dreier den Anschluss an die Weißenfelser finden. Die Wölfe mussten nun härter für ihre Abschlüsse kämpfen und sahen sich enormen defensivem Druck ausgesetzt. David Brembly konnte nach gut zwei Minuten per Dreipunktwurf zum 33:25 erhöhen, doch die Würfe fielen nicht mehr wie im ersten Viertel.

    Sergio Kerusch bewies Herz und reckte sich immer wieder erfolgreich zum Rebound, doch auch die Gäste konnten immer häufiger Lücken in der MBC-Defense ausfindig machen. Nach sieben Minuten war es erneut Tremmell Darden, der sich mit großem Einsatz zum 40:34 durchsetze und damit ein Ausrufezeichen setzte. Doch die Merlins ließen sich nicht einschüchtern und fanden stets Antworten auf die Versuche der Wölfe sich abzusetzen. Mit einer schmalen 45:40 Führung ging es für die Saale-Städter in die Kabine.

    Die zweite Hälfte begann mit einem holprigen Start für das Team von MBC-Headcoach Silvano Poropat. Nach gut zwei Minuten waren die Gäste auf 44:45 herangekommen übernahmen sogar kurze Zeit später die Führung. Wieder war Hans Brase zur Stelle und versenkte drei Zähler zum 48:46. Es hatte sich ein Schlagabtausch entwickelt, bei welchem sich keine der Mannschaften absetzen konnte.

    Die Crailsheimer ließen nicht locker und hatten für jeden MBC-Versuch, die Führung auszubauen, eine passende Antwort. Nach knapp sieben Minuten verwandelte Jovan Novak einen Dreier zum 54:50, was jedoch direkt im Anschluss durch die Gäste ausgeglichen werden konnten. Als die Zauberer sich eine Minute vor Ende des dritten Abschnitts ein 59:57 erkämpft hatten, fassten sich die Wölfe ein Herz und sicherten sich zum Viertelpfiff eine hauchdünne 62:61 Führung.

    Zunächst erhöhte Adika Peter-McNeilly zu Beginn des finalen Abschnitts noch zum 64:61, doch nun waren es die Crailsheimer, die damit begannen die Partie zu ihren Gunsten zu gestalten. Nach zwei Minuten hatten sich die Merlins schon mit einem 71:64 in eine gute Ausgangslage gebracht. Immer wieder trafen sie nun und erhöhten die Führung nach sechs Minuten vor dem Schluss auf 74:64. Den Mitteldeutschen blieb das anfängliche Wurfglück nicht hold, während sie sich dennoch gegen die Gäste stemmten.

    Hoffnung keimte auf, als zuerst Hans Brase zum 71:81 und dann Tremmell Darden zum 74:81 mit verbliebenden 120 Sekunden Spielzeit einnetzen konnten. Auch die Baden-Württemberger nutzten ihre Chancen, doch die Saale-Städter hatten noch nicht aufgegeben und bissen sich durch erneute Punkte von Tremmell Darden und Lee Moore 22 Sekunden vor Abpfiff auf 79:83 heran. Als die Gäste dann die taktischen Fouls der Wölfe souverän mit verwandelten Freiwürfen konterten, war auch Jovan Novaks eingenetzter Dreier fünf Sekunden vor dem Ertönen der Sirene nicht mehr genug, um die Niederlage abzukehren.

    „Wir sind enttäuscht, dass es nicht geklappt hat mit dem Sieg. Das Gute an der Sache ist, dass der direkte Vergleich bei uns liegt. Auch die erste Hälfte war positiv, obwohl wir auch da nicht gespielt haben, wie wir eigentlich wollten. Wir haben am Anfang gut getroffen. Im dritten Viertel hat man gesehen, dass wir durch den Druck von Crailsheim langsam nachgelassen haben. Der entscheidende Break ist am Anfang des vierten Viertels passiert. In dieser Phase haben wir viel zu viele Ballverluste gehabt und viele offensive Rebounds erlaubt. Crailsheim ist dann davongezogen und es wurde für uns schwierig, wieder zurückzukommen.

    Die Jungs haben gekämpft, uns fehlte ein Lay-Up zum offenen Spiel. Wir hatten den Ball dafür und haben die Chance nicht genutzt. Das war sinnbildlich für die Partie. Wenn es wichtig war, waren wir nicht da. Jetzt müssen wir uns sammeln, die Saison ist noch lang. Wir müssen positiv bleiben und hoffen, dass unsere verletzten Spieler wieder zurückkommen, dass wir dann auf den Guard-Positionen ein nachlegen können“, resümiert MBC-Cheftrainer Silvano Poropat.

    MBC:
    Moore (7), Farr (4), Darden (17), Brembly (9), Kerusch (8), Zylka (0), Novak (11), Peter-McNeilly (6), Brase (18), Marelja (2), Turudic (dnp)

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