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    Das Ziel des SC DHfK Leipzig war klar. „Wir wollten mal wieder eine Mannschaft von den oberen Sechs bezwingen!“ gab Chefcoach André Haber die Marschroute vor. „Wir wollen das ganze Gerede von einem eventuellen Abstieg verstummen lassen!“ ergänzte der junge Nationalspieler Franz Semper. Es wurde – aus Gastgebersicht – tatsächlich ein großer Handballtag. Die Sachsen konnte das aktuelle Bundesligaspiel gegen den zweifachen Vereinsweltmeister und Europapokalsieger aus Berlin mit 32:27 (16:15) Toren gewinnen.

    Aber am Anfang der Auseinandersetzung waren erst einmal die favorisierten Berliner dran. Das Spitzenteam aus der Bundeshauptstadt, dass allerdings die vergangenen vier Auswärtsspiele verloren hatte, konnte mehrere Male in Führung gehen. In dieser Phase konnte vor allem Paul Drux überzeugen. Der gebürtige Gummersbacher erzielte seine vier Treffer in den ersten zehn Minuten des Spiels. Auch Fabian Wiede und Jacob Holm, die anderen Nationalspieler im Rückraum der Gäste, warteten mit konsequenten Aktionen auf. Die Berliner lagen folgerichtig mit 6:8 Toren vorn.

    Doch die Leipziger konnten ihre Deckung zusehends stabilisieren und dadurch Milos Putera und René Villadsen im Kasten viel Arbeit abnehmen. Dafür waren Maciej Gebala und Aivis Jurdzs im Mittelblock verantwortlich, so dass der eigentliche Abwehrorganisator Bastian Roscheck auf der „halben“ Position die Kreise von Nationalspieler Drux einengte. Ein taktischer Schachzug mit enormer Wirkung. Die Gastgeber konnten das Geschehen über die Stationen 9:8, 11:10, 13:11 und 14:13 drehen und schließlich mit einem knappen Vorsprung in die Pause gehen.

    Es waren aber auch noch andere Faktoren wichtig. „Wir haben im Angriff gegen die starke Berliner Abwehr die richtigen Lösungen gefunden, haben sowohl geduldig als auch aggressiv gespielt“, lobte André Haber seine Männer. Sie waren praktisch von jeder Position top. So markierten Franz Semper acht Treffer und Philipp Weber fünf Treffer. Kreisläufer Alen Milosevic erzielte drei Tore und holte mehrere Strafwürfe heraus. Obendrein konnten sich Patrick Wiesmach und Youngster Marc Esche auf den Außenpositionen auszeichnen. Die Leipziger bauten die Führung nach dem Seitenwechsel schrittweise aus. 17:16, 20:18, 23:20.

    Coach Velimir Petkovic suchte die Gründe für den Rückstand seiner Mannschaft auch an anderer Stelle. „Wir haben ständig in Unterzahl gespielt. Außerdem reichen uns eigentlich 27 Tore für einen Sieg. Doch unsere Abwehrprobleme ziehen sich mehrere Wochen durch“, stellte der Bosnier fest. Dass die favorisierten Berliner die inzwischen zweite Bundesliga-Pleite in der Messestadt kassierten, ärgerte den renommierten Trainer sicherlich sehr.

    Andererseits besaßen die fantastischen 4630 Handballfans in der ausverkauften Arena an der Jahnallee ebenfalls einen Anteil an dem deutlichen Sieg. Sie unterstützten die einheimische Vertretung von der ersten bis zur letzten Minute und halfen den Sachsen über einige Unterzahl-Situationen hinweg. Sie feierten René Villadsen für seine zwei gehaltenen Siebenmeter oder Maximilian Janke, der in der entscheidenden Phase die einheimischen Angriffe lenkte und mehrmals traf. 17:16, 29:26, 32:27. Das war der Endstand in einem tollen Bundesligaspiel. Die geworfenen 32 Tore stellen für die Leipziger eine neue Saisonbestleistung dar.

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