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Tag: 29. März 2019

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Funde von 3,5 Stunden Müllsammeln in Leipzig (und eine Tour von 4 fehlte noch) auf dem Augustusplatz. Foto: Marco Arenas

Fridays-Bewegung sammelt Müll in Leipzig: Kaufen, Fressen, Fallenlassen und Vergraben + Videos

Haha rufts aus der Checkerecke: jetzt gehen die wohl ihren eigenen Müll auflesen. Starke Aktion rufts zurück. Fridays for Future waren auch in Leipzig am heutigen Freitag, 29. März, mal wieder auf der Straße. Oder besser seit 12.30 Uhr aus vier Richtungen kommend, Richtung Zentrum im Wald und auf den Wegen unterwegs. Mit Greifzangen, Lastenrädern, Bollerwagen und Tüten den traurigen Wohlstandsrest aufsammeln, den die Leipziger so nach Gebrauch fallen- und liegenlassen, in ihre Flüsse schmeißen, verbuddeln und kreativ um Maschendratzäune hängen. Die schiere Menge Müll wuchs binnen dreier Stunden auf zwei städtische Transporter an, dubiose Funde inklusive.

Grüne Wiese an der Gerberstraße vor Beginn des Baus der neuen SAB-Niederlassung. Foto: Ralf Julke

Neuer Sitz der SAB an der Gerberstraße wird wohl am Ende 160 Millionen Euro kosten

Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow hat schon am 18. März sein großes Unverständnis zu Aussagen der Sächsischen Aufbaubank (SAB) geäußert, wonach der neue Verwaltungssitz in Leipzig erst Ende 2020 fertiggestellt würde und der Baukostenrahmen von 110 Millionen Euro nicht zu halten sei. FDP-Landeschef Holger Zastrow sprach von einem handfesten Skandal und einem besonders dreisten Fall von Steuergeldverschwendung.

Bundesverwaltungsgericht. Foto: Alexander Böhm

Polizeieinsätze beim Fußball: Wer den Spaß hat, zahlt die Zeche

Der Staat darf der Bundesliga Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen grundsätzlich in Rechnung stellen. Das Bundesverwaltungsgericht hat am Freitag die Klage der Deutschen Fußball Liga (DFL) in weitem Umfang abgewiesen. Das Bremer Oberverwaltungsgericht muss sich allerdings noch einmal mit einigen Detailfragen befassen.

Auch der Landtag will wissen, was mit dem Geld der Steuerzahler passiert. Foto: Ralf Julke

Regierungskoalition lehnt Antrag zu besserer Berichterstattung über Unternehmensbeteiligungen des Freistaats ab

Am Mittwoch, 27. März, tagte der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags zu einem sehr delikaten Thema: zu den Unternehmensbeteiligungen des Freistaats. Über die die Öffentlichkeit in der Regel nicht viel weiß und wenig erfährt. Nur wenn der Rechnungshof mal nachschaut, gibt es mal ein paar zusätzliche Informationen. Und dabei muss jede Kommune in Sachsen, wirklich jede, regelmäßig ausführlich über ihre Unternehmensbeteiligungen berichten. Nur die Regierung nicht. Ein Unding.

Burkhard Jung und Michael Schimansky bei der Pressekonferenz am 28. März. Foto: Ralf Julke

Leipzig hat Projekte für 2,3 Milliarden Euro für den Strukturwandel vorgeschlagen

Am Ende musste es ganz schnell gehen. Oder mit den Worten von OBM Burkhard Jung: „Die Ereignisse überschlagen sich.“ Kaum hatte die Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ im Januar ihren Abschlussbericht vorgelegt, in dem endlich das Ausstiegsjahr 2038 aus der Braunkohlegewinnung stand und ein Kostenrahmen von 60 Milliarden Euro genannt wurde, gab es die Aufforderungen an die drei Kohleregionen, Vorschläge für Strukturwandelprojekte einzureichen.

© Die Sax`n

Die Sax’n – drei Konzerte für bleibende Momente

Charmante Saxophonklänge des Ensembles „Die Sax'n“ erleben Sie in diesem Jahr gleich in dreifacher Ausführung. Den Auftakt macht ein Benefizkonzert mit dem Titel „Pipes and Pedals“ am 26. April. Die Orgel der Fuchshainer Martinskirche pfeift – buchstäblich – aus dem letzten Loch. Um bald wieder den fantastischen Klängen der „Pipes and Pedals“ lauschen zu können, bedarf es ungewöhnlicher Rettungsaktionen.

Ray Zwie Back, H.-Christoph Bigalke: Durch die Wand ins eig'ne Land. Foto: Ralf Julke

Durch die Wand ins eig’ne Land: Ein neuer zum Wundern anregender Bildband

Keiner beherrscht das Spiel mit der Skurrilität des menschlichen Daseins so perfekt wie Wolfgang Krause Zwieback, der sich in seinen Publikationen mittlerweile zu Ray Zwie Back gewandelt hat. Aber an seiner durch und durch poetischen Haltung zur Welt hat sich nichts geändert. Mit H.-Christoph Bigalke hat er jetzt einen durch und durch poetisch-skurrilen Fotoband gemacht.

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