23.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Basketball: Die Wölfe entscheiden das A9-Derby für sich

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Der Mitteldeutsche Basketball Club hat im Rennen um den Klassenerhalt am Sonntagabend wichtige Punkte in der Stadthalle Weißenfels einfahren können. Vor 2450 Zuschauern setzten sich die Wölfe mit 108:90 Zählern gegen medi bayreuth durch. In einer Partie, in welcher die Weißenfelser die Führung zu keinem Zeitpunkt auf der Hand gaben, überzeugte die gesamte Mannschaft von Cheftrainer Silvano Poropat mit einer geschlossenen Teamleistung. Somit können die Mitteldeutschen mit Rückenwind den Endspurt in der easyCredit BBL antreten.

    Nach nur wenigen Sekunden nach dem Anpfiff erklärte Tremmell Darden das A9-Derby mit einem Dreier zum 3:0 für eröffnet. Wenige Momente später war es wieder der US-Amerikaner, der erneut drei Zähler für die Wölfe verwandelte. Schon jetzt hatten sich die Fans in Derby-Laune gebracht und sahen zu, wie James Farr nach knapp zwei Minuten die Führung zum 8:0 ausbaute.

    Nicht nur offensiv lief es bei den Weißenfelsern in der Anfangsphase rund, sondern auch in der Verteidigung wussten sie zu überzeugen. Andrew Warren brachte sich nach drei Minuten mit einem erfolgreichen Layup zum 10:4 auf die Anzeigetafel. Noch viele weitere Treffer von Warren sollten folgen. Bayreuth fand zur Hälfte des ersten Viertels dann besser ins Spiel und setzte seine Big Men effizient unter den Körben ein.

    Doch angefeuert von der Unterstützung von den Rängen traf Andrew Warren erst für drei zum 20:12 und im Anschluss für zwei zum 22:12 nach sieben Minuten. Die Gäste versuchten nicht den Anschluss zu verlieren und hielten dagegen. Ein dominanter erster Abschnitt ging jedoch klar mit 25:16 an die Wölfe.

    Die Oberfranken stellten ihre Defense zum zweiten Viertel auf eine Ganzfeldpresse um. Die Taktik ging auf, denn nach nur einer Minute waren die Bayreuther auf 20:25 herangekommen. Doch Lee More war zur Stelle und erhöhte direkt durch zwei Punkte den Abstand auf 27:20. Die Partie nahm an Fahrt auf und wurde immer hitziger.

    Jovan Novak behielt einen kühlen Kopf und verwandelte von der Dreipunktlinie seine ersten Zähler des Derbys zum 30:22 nach zwei Minuten. Doch auch die Gäste hatten Antworten und blieben durch Dreier weiterhin am Ball. In diesem Schlagabtausch behielten die Saale-Städter die Oberhand, vor allem, weil Andrew Warren heute zu Höchstform auflief.

    Nach vier Minuten netzte die Nummer 24 erneut für drei zum 38:30 ein, während James Farr im Anschluss auf 40:30 erhöhte. Als Bayreuth drei Minuten vor der Sirene auf sechs Punkte heran kam, war wieder einmal Warren mit einem Treffer von jenseits des Bogens zur Stelle. Oben drauf packte der 31-Jährige noch zwei Freiwürfe zum 46:36 und sicherte kurz vor dem Ertönen des Pausenpfiffs auch noch die 53:43 Führung zur Halbzeit.

    Aus der Kabine kommend konnte wie zu Beginn Tremmell Darden schnelle zwei Punkte für die Wölfe einnetzen. Zwar konterten die Oberfranken mit einem Dreier, doch dieser wurde wiederum von Jovan Novak mit eigenem Dreipunktwurf zum 58:46 neutralisiert. Trotzdem blieben die Gäste gefährlich und in Lauerstellung. Es folgten korblose Minuten der Weißenfelser, bis Andrew Warren dann beim Dreipunktwurf gefoult wurde, diesen verwandelte und auch den Bonusfreiwurf zum 64:53 einnetzte.

    Zu diesem Zeitpunkt war es Punkt Nummer 30 und damit die Saison-Bestleistung für den Shooting Guard der Weißenfelser. Nicht nur die Spieler, sondern auch der gesamte Wolfsbau hatte das Derby nicht nur angenommen, sondern glaubte an einen Heimsieg. Obwohl sich die Bayreuther nicht abschütteln ließen, blieben die Wölfe im Angriffsmodus.

    So auch Benedikt Turudic und Jovan Novak, die nach gut sechs Minuten erst zum 67:57 und dann zum 69:60 klärten. Keines der Teams schenkte sich auch nur einen Millimeter. Doch Tremmell Darden hatte den Kampf angenommen, blockte in der Defense und schloss vorne zum 73:62 knapp acht Minuten vor dem Viertelende ab. Nach Punkten von Lee Moore traten die Saale-Städter mit 76:65 in den finalen Abschnitt des Derbys.

    Die Stadthalle bebte als erst Benedikt Turudic nach wenigen Sekunden zum 78:65 scorte und David Brembly direkt im Anschluss auf 80:65 erhöhte. Die Wölfe hatten das Momentum der Partie auf ihrer Seite, obwohl auch medi bayreuth noch an einen Auswärtssieg glaubte. Tremmell Darden jedoch machte den Gästen mit einem krachendem Dunking zum 84:69 wieder bewusst, wer die Oberhand im Derby hatte.

    Die Oberfranken ließen trotzdem nicht locker und verkürzten den Abstand nach fünf Minuten auf 76:86. Noch schien der Ausgang nicht besiegelt, sodass sich die gesamte MBC-Truppe ein Herz nahm und trotz erhöhtem defensiven Druck standhielt. Wichtige Punkte von Jovan Novak zum 91:79 gaben die Marschrichtung für die letzten Minuten vor. Der Heimsieg lag in der Luft, was verwandelte Freiwürfe von Tremmell Darden und Jovan Novak drei Minuten vor der Schlusssirene unterstrichen.

    Wieder diese beiden Wölfe sorgten für tobenden Applaus, als Novak einen Alley-Oop Pass auf Darden spielte, der den Ball mit Wucht zum 101:86 durch den Ring presste. Auch die Vorentscheidung wurde durch Jovan Novak gesichert, als der junge Serbe in der Defense hellwach war und nach dem Ballgewinn für zwei Punkte abschloss, dabei gefoult wurde und auch den Freiwurf sicher zum 104:86 einnetze.

    Besiegelt wurden die nächsten zwei Zähler für das Ligakonto der Mitteldeutschen durch einen Ausrufezeichen-Dunking von Sergio Kerusch kurz vor dem Schluss. Verdienterweise gingen die Saale-Städter somit als Sieger vom Parkett und sicherten sich Rückenwind für die letzten vier Partien der aktuellen Saison.

    „Man könnte jetzt viel Gutes sagen, aber wir haben jetzt noch vier Spiele vor uns. Wir müssen uns konzentrieren und dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Wir haben die ganze Partie diktiert, vom Anfang bis zum Ende. Wir haben in der Offensive hervorragend gespielt, aber auch in den wichtigen Momenten, als es nötig war den Vorsprung zu halten, waren wir zur Stelle. Es war ein richtig tolles Spiel mit einer guten Kulisse. Ich hatte heute das Gefühl, dass dies das Weißenfels ist, was ich kenne. Ich hoffe, dass es weiter so geht bis zum Ende der Saison“, resümiert MBC-Head Coach Silvano Poropat.

    MBC:
    Moore (10), Farr (11), Darden (20), Brembly (5), Kerusch (4), Niedermanner (0), Zylka (0), Gille (dnp), Releford (4), Novak (19), Warren (30), Turudic (5)

    Leipziger Zeitung: Wo ein Wille ist … zwei Wahlen stehen vor der Tür

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige