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Piranhas retten in letzter Sekunde Remis gegen Kleenheim

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    Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als die Markranstädter Rückraum-Shooterin Henriette Dreier einen direkten Freiwurf verwandelte und so das Sportcenter Markranstädt zum Beben brachte. Die Piranhas krönten somit ihre Aufholjagd vom 19:23 (51. Spielminute) mit dem vierten Tor in Folge und trennten sich im Spitzenspiel der Oststaffel der 3. Handball-Bundesliga vom Vorjahresmeister HSG Kleenheim-Langgöns leistungsgerecht mit 23:23 (12:9).

    Die Kleenheimerinnen waren überraschend ohne Katharina Wagner nach Markranstädt gereist. Die Kreisläuferin ist in dieser Saison mit bislang 105 Feldtoren die mit Abstand beste Torjägerin der Liga. Überragende Akteurin auf Kleenheimer Seite war die Schwedin Stina Karlsson, die trotz Manndeckung vier Tore erzielte, vor allem aber immer wieder ihre Nebenspielerinnen sehenswert in Szene setzte.

    Bei den Piranhas konnte sich Torhüterin Wiebke Detjen immer wieder mit starken Paraden auszeichnen und auch im beweglichen Angriff gelang vieles. Der 3-Tore-Vorsprung zur Halbzeitpause (12:9) war somit absolut verdient. Die Markranstädter Cheftrainerin Ina Schaarschmidt haderte einzig und allein mit der Chancenverwertung: „Wenn wir unsere Konter verwandeln, gehen wir mit einer noch deutlicheren Führung in die Halbzeit.“

    Nach der Pause stellte der Kleenheimer Trainer Marc Langenbach seine Abwehr um, sodass seine Mannschaft – auch begünstigt durch einige Markranstädter Zeitstrafen und etliche technische Fehler – deutlich besser ins Spiel fand und nach nicht einmal drei Minuten den Ausgleich zum 12:12 hergestellt hatte. In der 39. Spielminute ging Kleenheim sogar in Führung und konnte diese bis auf vier Tore ausbauen, agierte dann jedoch in der Schlussphase „wie das Kaninchen vor der Schlange“ (O-Ton Langenbach) und kassierte so im allerletzten Moment doch noch den Ausgleichstreffer.

    Piranhas-Coach Ina Schaarschmidt zeigte sich in der Pressekonferenz „mit dem Punkt sehr zufrieden“ und war vor allem glücklich über den verwandelten Freiwurf am Ende. „Ich glaube, sonst wäre ich gestorben nach dem Spiel. Großes Kompliment an mein Team, dass sich trotz des zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstands zurückgekämpft hat.“

    In der Spitzengruppe bleibt somit tabellarisch alles beim Alten. Kleenheim behauptet Platz 2 und Markranstädt rangiert mit einem Punkt weniger auf Platz 3. Am 27. April kommt es in Mainz zum nächsten Spitzenspiel, wenn die Piranhas bei der derzeit viertplatzierten SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim gastieren.

    Für den SCM spielten: Laneus, Detjen – Schwarz (1), Westland (1), Dreier (4), Pöschel (3), Welhöner (1), Dietrich (1), Smolik (4), Paluszkiewicz, Thieme (1), Okon, Funke (7/5)

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