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„Das fühlt sich beschissen an!“ – Leipzig ohne Chance gegen die Löwen

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    Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben ihr Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen klar verloren. Nachdem die Leipziger das Hinspiel in Mannheim dominiert hatten, waren diesmal die Löwen von Beginn an die klar bessere Mannschaft und führten bereits zur Pause mit 11:17. Das abschließende 26:33 war für die SC DHfK Leipzig die dritte Niederlage in Serie.

    Erst am Spieltag wurde bekannt, dass Rückraumspieler Philipp Weber vom Kieferspezialisten grünes Licht für die Partie erhalten hatte. Dafür musste DHfK-Trainer André Haber kurzfristig auf einen anderen Rechtshänder im Rückraum verzichten. Marko Mamic war im Abschlusstraining umgeknickt. Zwar stand der kroatische Nationalspieler im Kader, konnte aber nicht eingesetzt werden.

    Die Leipziger starteten nach der Niederlage in Lemgo trotzdem mit Feuer in diese Partie und wollten es in der heimischen Arena unbedingt besser machen als drei Tage zuvor. Niclas Pieczkowski und Maciej Gebala brachten die Hausherren mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung. Dann war das Feuer allerdings schnell verpufft. Fünf Tore in Serie brachten die Rhein-Neckar Löwen mit 2:6 in Front und Leipzig musste aufpassen, nicht ganz früh den Anschluss zu verlieren.

    Bastian Roscheck hatte dann in der 15. Spielminute die große Chance, seine Mannschaft wieder auf 7:8 heranzubringen. Nach einem Ballgewinn der Abwehr machte sich der Kreisläufer auf zum Konter, doch scheiterte allein auf weiter Flur am starken Gäste-Torwart Andreas Palicka. Der schwedische Nationaltorhüter brachte es in diesem Spiel auf 12 Paraden und knapp 35 Prozent gehaltene Bälle. So zogen die Löwen wieder davon. Beim Spielstand von 6:11 musste Leipzigs Trainer André Haber seine erste Auszeit nehmen.

    Trotz neuer taktischer Anweisungen gelang es den Grün-Weißen bis zum Seitenwechsel jedoch nicht, den Rückstand wieder zu verringern. Mit einem deutlichen 11:17 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff keimte kurz etwas Hoffnung auf, als die Leipziger zwischen der 35. und 38. Spielminute drei Treffer in Folge erzielten, doch es reichte nicht, um den Glauben an eine Wende dieser Partie zu entfachen. Eine Viertelstunde vor Schluss lagen die Rhein-Necker Löwen bereits mit 17:24 in Führung. Zur Erinnerung: Beim Hinspiel in Mannheim hatte es den gleichen Zwischenstand gegeben – allerdings zu Gunsten des SC DHfK Leipzig.

    Die längst entschiedene Partie plätscherte in den letzten 15 Minuten vor sich hin und am Ergebnis änderte sich nicht mehr viel. Mit 26:33 ging die Begegnung verdient verloren, da die Mannheimer an diesem Tag einfach eine Klasse besser waren. Damit mussten die Handballer vom SC DHfK Leipzig erstmals in dieser Saison drei Niederlagen in Serie hinnehmen. „Das fühlt sich beschissen an“, nahm DHfK-Trainer André Haber nach dem Spiel kein Blatt vor den Mund. Und die Aufgaben werden nicht unbedingt einfacher, denn in der kommenden Woche stehen die Auswärtsaufgaben beim THW Kiel (24.03.) und den Füchsen Berlin (27.03.) bevor.

    Martin Schwalb (Trainer Rhein-Neckar Löwen):

    „Wir freuen uns sehr, dass wir heute so ein konzentriertes und über 60 Minuten engagiertes Spiel gemacht haben. Die Mannschaft hat in allen Teilen gut gearbeitet. Wichtig war es für uns heute, dass wir die Abwehr geschlossen bekommen haben. Der Positionsangriff hat sehr gut funktioniert. Uns haben Weber und Remke Probleme bereitet, aber das haben wir in der Abwehr sehr stark gemacht.

    Wir haben sehr aufmerksam agiert und haben uns gegenseitig geholfen. Im Gegenstoß waren wir sehr konsequent und haben die nötigen Tore gemacht, das hatten wir im Hinspiel nicht geschafft. Im Positionsangriff fand ich unsere Kreuzungen sehr gut, da haben wir mit guter Geschwindigkeit gespielt. Deshalb haben wir die Abwehr von Leipzig auch immer in Bewegung gehalten. Grundsätzlich haben wir ein sehr griffiges und gutes Spiel abgeliefert.“

    André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

    „Wir waren heute einfach schlechter, das hat jeder gesehen. Wir haben den Rhein-Neckar Löwen in unserer Halle zu schnell ein zu gutes Gefühl gegeben. Wir haben sie schnell mit 4 Toren enteilen lassen und zur Halbzeit waren es dann schon 6. Das ist zu viel in einem Heimspiel. Wir haben im Angriff wieder nicht so ins Spiel gefunden, wie wir uns das vorstellen. Wir haben in dem Bereich eine zu schlechte Quote gespielt, gerade in den ersten 15 Minuten. Wir haben es dann in der zweiten Halbzeit korrigiert und es besser gemacht, aber wir sind damit nicht so nah rangekommen, dass die Rhein-Neckar Löwen ins Schwitzen kamen. D

    as fühlt sich beschissen an. Ich weiß genau, wie viele Menschen gerne in der Halle wären. Ich weiß genau, wie viele Menschen uns verfolgen und wie viele Menschen Fans des SC DHfK Handball sind. Jetzt haben wir drei Mal in Folge verloren und haben richtige Hammeraufgaben vor der Brust. Dort sind wir jetzt gefragt, da müssen wir uns jetzt steigern. Wir müssen an vielen Dingen arbeiten und das werden wir auch tun. An alle Fans da draußen, ich möchte euch versichern, dass daran hart gearbeitet wird. Dafür geben wir alles, wir werden den Blick nach vorne richten und das mit Vollgas angehen.“

    SC DHfK Leipzig gegen Rhein-Neckar Löwen 26:33 (11:17)

    Tore SC DHfK Leipzig: Remke 5, Weber 4, Gebala 3, Krzikalla 3, Meyer-Siebert 3, Wiesmach 3, Pieczkowski 2, Witzke 2, Esche 1, Mamic, Leun, Binder, Roscheck, Milosevic

    Tore Rhein-Neckar Löwen: Groetzki 8, Gensheimer 8, Kohlbacher 5, Schmid 5, Lagergren 4, Kirkelokke 1, Nilsson 1, Lagarde 1, Nielsen, Tollbring, Gislason, Patrail, Ahouansou

    Siebenmeter: Leipzig 2/3, Rhein-Neckar Löwen 2/2

    Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Rhein-Neckar Löwen 12 Min

    Schiedsrichter: Tönnies, Tobias / Schulze, Robert

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