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SC DHfK Leipzig kann den Tabellenführer nicht ins Wanken bringen

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    Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt erwartungsgemäß verloren. Dabei hielten die Leipziger beim Tabellenführer über große Teile des Spiels ziemlich gut mit. Nach den ersten knapp 20 Minuten leuchtete ein 6:6-Unentschieden auf der Anzeigetafel.

    Auch die zweite Halbzeit verlief völlig ausgeglichen. Den Unterschied in dieser Partie machte lediglich die Phase zwischen der 18. und 28. Spielminute, als die Flensburger mit einem 6:0-Lauf das Fundament legten für den letztlich ungefährdeten 29:23 (13:8) Heimsieg.

    Die Leipziger benötigten einige Minuten, um überhaupt in diese Bundesligapartie zu finden. Marko Mamic versuchte es in der Anfangsphase immer wieder, konnte aber zunächst keinen Ball im Flensburger Tor unterbringen. Dafür war der kroatische Nationalspieler, der nach einer Fußverletzung sein Comeback gab, in der Abwehr mit dem einen oder anderen Block zur Stelle. Nach mehr als siebeneinhalb Minuten konnte schließlich mit Gregor Remke ein weiterer Verletzungs-Rückkehrer das erste Leipziger Tor zum 2:1 erzielen.

    Jetzt war der SC DHfK Leipzig drin in diesem Match. Nach zwölf Minuten gelang Spielmacher Luca Witzke der 3:3-Ausgleich. Und auch der dritte Rückraumspieler im Bunde, der in Flensburg nach auskurierter Verletzung wieder auf der Platte stand, reihte sich in die Torschützenliste ein. Philipp Weber markierte nach einer Viertelstunde das 5:5.

    Das Zwischenergebnis von 6:6 nach einem weiteren Treffer von Luca Witzke war dann allerdings das letzte Unentschieden in dieser Partie. Angeführt von Mads Mensah Larsen (vier Tore aus fünf Würfen in der 1. Halbzeit) läutete die SG Flensburg-Handewitt einen 6:0-Lauf ein.

    Auch eine Auszeit von Leipzigs Trainer André Haber konnte in dieser Spielphase nichts daran ändern, dass die Hausherren auf 12:6 davonzogen. Philipp Weber beendete schließlich den Negativlauf von elfeinhalb Minuten ohne Leipziger Treffer. In der letzten Sekunde vor dem Pausenpfiff traf abschließend Marko Mamic zum 13:8-Halbzeitstand.

    Trotz sehr guter 20 Minuten gingen die DHfK-Männer also mit fünf Toren Rückstand in den zweiten Durchgang. In Anbetracht dessen, dass die Flensburger seit nunmehr 47 Bundesligapartien kein Heimspiel mehr verloren hatten, erschien diese Hypothek nahezu überdimensional. Und dies sollte sich auch bewahrheiten, denn der SC DHfK Leipzig konnte den Tabellenführer im zweiten Durchgang nicht mehr in Bedrängnis bringen. Allerdings hielten die Sachsen mehr als ordentlich mit.

    Besonders Gregor Remke schien sich noch einiges vorgenommen zu haben. Der 23-Jährige versenkte in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit gleich vier Bälle im Flensburger Kasten. Darunter war auch ein schönes Kempa-Tor, bei dem Remke sehr ansehnlich von Philipp Weber und Lukas Binder in Szene gesetzt wurde. Als dann auch noch Patrick Wiesmach einen Konter verwertete, stand es plötzlich nur noch 18:15. SG-Coach Maik Machulla musste mit einer Auszeit eingreifen.

    Der SC DHfK Leipzig bleib jedoch auch in der Folgezeit immer im Windschatten der Flensburger. Lukas Binder traf zum 19:16, Luca Witzke zum 20:17, Philipp Weber zum 21:18 und Maciej Gebala zum 22:19. Zehn Minuten waren jetzt noch auf der Uhr. Näher kamen die Grün-Weißen aber leider nicht mehr heran.

    So brachte der Viertelfinalist der EHF Champions League die Partie souverän über die Ziellinie und sicherte Tabellenplatz 1 in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Für den SC DHfK Leipzig geht es schon in vier Tagen weiter. Beim Heimspiel gegen Balingen (Donnerstag, 19 Uhr) sollte die Favoritenrolle dann wieder bei den Messestädtern liegen.

    André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

    „Wir hatten mit dem 6:6 nach 18 Minuten einen sehr vernünftigen Start erwischt. Danach geraten wir zu hoch ins Hintertreffen. In Halbzeit zwei konnten wir uns wieder ein bisschen heranmausern. Aber wenn wir als Underdog auswärts bei so einer Mannschaft wie Flensburg punkten wollen, dann brauchen wir nicht nur eine geschlossene Mannschaftsleistung, sondern auch eins, zwei Spieler, die eine herausragende Leistung bringen. Ich denke, das hatten wir heute nicht. Aus diesem Grund sind wir nicht mehr so in die Schlagdistanz gekommen, wie es bei einem anderen Spielverlauf vielleicht möglich gewesen wäre.“

    Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt):

    „Ich bin sehr zufrieden. Die beiden Spiele, die gegen Zagreb abgesagt wurden, haben uns in der Vorbereitung auf Leipzig taktisch sowie regenerativ extrem geholfen. Man sieht auch, dass unsere Jungs ganz viel Lust haben zu spielen, jedes Spiel genießen und Selbstvertrauen haben. Das hilft uns extrem. Leipzig hat das heute insbesondere in der Abwehr sehr gut gemacht.

    Sie haben in der ersten Halbzeit sehr defensiv verteidigt, unsere Außen weggenommen und unser Spiel auf diese Weise zerstört. Wir hatten zu Beginn Schwierigkeiten, in der Offensive Lösungen zu finden. Hinten standen wir jedoch ebenfalls gut, sodass Leipzig zu dem Zeitpunkt nicht wegziehen konnte. Anschließend konnten wir in einer richtig starken Phase mit 13:7 in Führung gehen. So ein Vorsprung zu Hause gibt sehr viel Ruhe und Sicherheit. Ich bin sehr glücklich, auch mit der Höhe des Ergebnisses. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben und wollen einfach weiter Spaß haben.“

    SG Flensburg-Handewitt gegen SC DHfK Leipzig 29:23 (13:8)

    Torschützen SG Flensburg-Handewitt: Gottfridsson 8, Mensah 5, Rod 3, Hald 3, Jondal 3, Sogard 3, Svan 2, Golla 2

    Torschützen SC DHfK Leipzig: Remke 6, Witzke 4, Krzikalla 3, Weber 3, Binder 2, Mamic 2, Gebala 1, Wiesmach 1, Meyer-Siebert 1

    Zeitstrafen: Flensburg 4 Min, Leipzig 6 Min

    Siebenmeter: Flensburg 2/3, Leipzig 3/3

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