1.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Nach Anschlag auf Tagungsobjekt: Linke setzten Parteitag fort

Mehr zum Thema

Mehr

    Der 12. Landesparteitag hat seine Tagung fortgesetzt. Nach dem Anschlag in der Nacht zum Sonntag, bei dem an der Vorder- und Rückseite der ParkArena in Neukieritzsch gegen 3:00 Uhr Nacht die Mehrzahl der Scheiben eingeschlagen wurden, hat die Gemeinde Neukieritzsch kurzfristig das nahegelegene Gemeindeamt zur Verfügung gestellt.

    Dort tagen die rund 200 Delegierten und Gäste zur Stunde. Der Parteitag wird zunächst den Landesvorstand komplettieren. So wird derzeit die gemischte Liste zum Landesvorstand gewählt.

    Entgegen erster Annahmen wird der Landesparteitag danach nicht beendet werden. Wie der Bürgermeister der Gemeinde mitteilte, steht der Saal dem Parteitag weiter zur Verfügung. Damit werden auch die Wahlen zu weiteren Gremien der Partei durchgeführt werden können. Weitere Anträge wurden an den Landesvorstand überwiesen.

    Rico Gebhardt, Landesvorsitzender der Linken in Sachsen, hatte zur Eröffnung des heutigen Sitzungstages vor den Delegierten klar gemacht, dass sich die Partei von solch einem Anschlag nicht einschüchtern lassen würde: „Wir werden uns nicht einschüchtern lassen! Wir lassen uns nicht vertreiben!“

    Gebhardt erklärte: „Unsere Partei ist der Gemeinde zu großem Dank verpflichtet. Selbstverständlich genießt Neukieritzsch unsere volle Solidarität nach diesem feigen Anschlag. So etwas ist in den letzten 25 Jahren bei noch keinem unserer Parteitage passiert. Das ist eine absolute Grenzüberschreitung. Dieser Vorfall macht deutlich: Wir haben in Sachsen ein gewaltiges gesellschaftliches Problem, wenn politische Auseinandersetzungen auf eine so undemokratische Art und Weise geführt werden. Umso deutlicher wird, dass es einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller demokratischen Kräfte in diesem Land bedarf, sich dem rechten Spuk in unserer Mitte entgegenzustellen.“

    Aufgrund der fehlenden technischen Möglichkeiten sind Livestream und Liveberichterstattung unterbrochen.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ