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Literarische Lebensläufe und unbequeme Schriftsteller

Autoren lesen über Autoren im Antiquariat Central W33

Das Antiquariat Central W33 präsentiert in Lesungen äußerst bewegte Lebensgeschichten – Geschichten von Leipziger Autoren. Am 26.04.2017 um 19 Uhr widmet das Antiquariat dem kaum bekannten und zu Unrecht fast schon vergessenen Leipziger Autoren Bruno Vogel eine Lesung. Mit der Lesung zu Francis Neniks Buch „Doppelte Biografieführung“ am 11.05.2017 um 19 Uhr wird eine weitere Entdeckung aus der Autorenstadt Leipzig diese biografische Expedition fortsetzen.

Eingeladen sind die Herausgeber Jörn Dege und Mathias Zeiske und der Verleger Jan Wenzel, welche sich im Gespräch einem doppelten Schriftstellerphänomenen widmen: dem schier unsichtbaren Leipziger Schriftsteller Francis Nenik und dem fast vergessenen Autor Hasso Grabner. Hierfür stellen sie an diesem Abend im Antiquariat das im Spector Book Verlag erschienene Buch „Doppelte Biografieführung“ vor und lesen zum ersten Mal in Leipzig Auszüge aus diesem Band.

„Doppelte Biografieführung“ enthält literarische Essays über die verrückten Lebensgeschichten von vier vergessenen Dichtern des zwanzigsten Jahrhunderts: Hasso Grabner aus Deutschland, Edward Vincent Swart aus Südafrika, Nicholas Moore aus England und Iwan Blatný aus der ehemaligen Tschechoslowakei. Die anfangs vielversprechenden Karrieren der Autoren werden bald durch persönliches Unglück und historische Ereignisse zerstört. Francis Nenik stellt diese parallelen Existenzen buchstäblich nebeneinander, kontrastiert die Biografien und beschreibt die zufällige Gemeinsamkeiten und überraschenden Wendungen dieser Autorenschicksale in einer höchst innovativen und unterhaltsamen Weise. Das Leben des hochgefeierten und fast vergessenen Leipziger Hasso Grabners steht dabei im Mittelpunkt dieser spannenden Autorenbeschreibungen. Warum Francis Nenik nun gerade ihn auswählte, wird der Abend zeigen.

Lesung und Gespräch zur Hasso-Grabner-Biografie von Francis Nenik
Mit dem Verleger und den Herausgebern Jan Wenzel, Mathias Zeiske und Jörn Dege
Leipziger Antiquariat | Filiale Central W33 (Georg-Schwarz-Straße 12, Leipzig)
Doppelte Biografieführung. Zum Autor Hasso Grabner

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The Australian Pink Floyd Show: Erneute Terminänderung aufgrund Pandemie
Foto: Ben Donoghue

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Mini-Deutschland berät ab Januar über die deutsche Außenpolitik
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Kesselkollektiv will Anfang 2021 am Standort Klingenstraße 22 in Plagwitz starten
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Ab heute in der Stadtteilbibliothek Grünau: Acrylmalerei aus dem Projekt IMAGE
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Am 1. Dezember startet das Crowdfunding für Die Anderen – das Eingewandertentheater
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Bericht des Sonderermittlers im Innenausschuss: Untersuchungen zum Fahrradgate schaffen Verdacht auf Korruption nicht aus der Welt
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Autoritäre Dynamiken: Die neue Leipziger Autoritarismus-Studie 2020
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SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg 33:29 – Ein Sieg des Willens
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Für alle LeserNach etwas hektischen Abschlüssen in den ersten Minuten lieferten die Leipziger am Sonntag im Ostderby eine geschlossene Mannschaftsleistung. Im Angriff waren alle Positionen gefährlich, die Abwehr zwang die Elbestädter immer wieder zu schlechten Würfen. Doch Magdeburg blieb stets präsent und die Partie so erwartungsgemäß bis zum Schluss spannend. Beide Teams konnten immer wieder einige Tore hintereinander erzielen. Dabei machten die Hausherren über 60 Minuten einen hochkonzentrierten Eindruck.
Engagement für eine zukunftsfähige Stadt: Vier Initiativen und Organisationen im Videoclip vorgestellt
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Für alle LeserAm Freitag, 20. November, wurde der Leipziger Zukunftspreis vergeben. Früher hieß er mal Agenda-Preis – nach der Agenda 21, die in Rio de Janeiro 1992 beschlossen wurde. 2019 richtete sich das Leipziger Agenda-Büro neu aus und veränderte auch die Modalitäten zum Agenda-Preis, der seitdem Zukunftspreis heißt. Und weil Corona zu allerlei Neuerungen zwingt, wurde er diesmal auch nicht in einer Festveranstaltung vergeben, sondern in einer digital-analogen Hybridveranstaltung.
Paul-Robeson-Schule soll ab 2023 für 18 Millionen Euro saniert und erweitert werden
Die Paul-Robeson-Schule am Jungmannweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNachdem die Schule am Opferweg in Wahren fertig ist, ist endlich Spielraum, die Plattenbauschule am Jungmannweg in Lindenthal bis 2026 zu sanieren und zu erweitern. Die Plattenbauschule stammt aus dem Jahr 1978 und trägt seit 1995 sogar eine experimentelle Außendämmung, die sich sogar bewährt hat.
Warum es ganz und gar nicht gut ist, die Kultur in der Corona-Zeit dauerhaft stillzulegen
Das Spiegelzelt in den Vorjahren. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Sti-ille Nacht, ein-sa-me Nacht, alles probt, niemand lacht ...“, bringt der Westflügel im Lindenfels auf den Punkt, wie heftig die verlängerten Lockdown-Maßnahmen das komplette für die Adventszeit geplante Kulturprogramm treffen. Selbst die „Gans ganz anders“ fällt aus, das schöne Spiegelzelt aus Flandern ist umsonst aufgebaut. Und der Weihnachtszirkus verschiebt seinen Leipzig-Auftritt auf März. Wenn er dann überhaupt sein Zelt aufbauen darf.