6.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Jährliche Direktzahlungen: 244 Millionen Euro für Sachsens Bauern

Von Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Mehr zum Thema

Mehr

    „Die sächsischen Landwirte haben ein schwieriges Dürrejahr mit schmerzhaften Ertragsausfällen hinter sich. Vor diesem Hintergrund wird umso deutlicher, wie wichtig die Direktzahlungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Unternehmen in einem wetterabhängigen und damit unsicheren Umfeld sind. In solchen Ausnahmesituationen wie in diesem Jahr zeigt sich, dass Kürzungen der Direktzahlungen in Abhängigkeit der Betriebsgröße falsch wären, wie es die EU-Kommission derzeit für die nächste Förderperiode vorsieht. Ich hoffe weiter, dass hier noch ein Umdenken in Brüssel stattfindet“, sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt.

    „In einem solchen Jahr merkt man auch, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, hochwertige heimische Nahrungsmittel zu erschwinglichen Preisen auf dem Teller zu haben.“

    Insgesamt 244 Millionen Euro landwirtschaftliche Direktzahlungen erhalten die sächsischen Landwirte in diesen Tagen. Die Zahlungen gliedern sich in die fünf Teilbereiche: Basisprämie, Greeningprämie, Umverteilungsprämie, Junglandwirteprämie und Kleinerzeugerregelung. Sie werden je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche gezahlt – unabhängig davon, was auf dieser Fläche angebaut wird.

    Als Kern der EU-Agrarförderung tragen sie zur Einkommens- und Risikoabsicherung bei. Witterungsextreme, wie die diesjährige Dürre, könnten die Betriebe schnell in wirtschaftliche Schieflage bringen. Dies hätte auch gravierende Folgen für die Versorgung mit Nahrungsmitteln und den ländlichen Raum als Lebens- und Arbeitsort.

    Eine Besonderheit ist die Junglandwirteprämie. Diesen befristeten Zuschlag für bis zu 90 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche können junge Leute erhalten, die einen Betrieb übernehmen oder neu gründen.

    „Die Gründung, aber auch Weiterführung landwirtschaftlicher Betriebe ist ein wichtiges Standbein für unseren ländlichen Raum – mit Hinblick auf Arbeitsplätze, Wertschöpfung und regionale Lebensmittel, aber auch mit Blick auf die Lebendigkeit und Attraktivität der ländlichen Regionen“, sagte Staatsminister Schmidt. „Junge Unternehmer bringen zudem manch neue Idee in die Hightech-Branche Landwirtschaft mit. Das ist ein zusätzlicher Gewinn für unsere Innovationsstrategie.“

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ