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Thema

Landwirtschaft

Erstmals Auszahlungen nach Insektenschutz-Förderrichtlinie

Derzeit zahlt Sachsen an 226 Antragstellerinnen und Antragsteller insgesamt knapp 940.000 Euro für Insektenschutzmaßnahmen aus. Gefördert werden Maßnahmen auf etwa 1.260 Hektar. Damit unterstützt der Freistaat Landwirtschaftsbetriebe sowie andere Landbewirtschafterinnen und -bewirtschafter bei der Anlage von Blüh- beziehungsweise Brachestreifen auf Ackerrändern oder bei der insektenfreundlichen Mahd von Grünland.

Insekten: Wie Landwirte beim Artenschutz besser einbezogen werden können

Landwirte haben ein großes Potenzial, den Artenschutz weltweit voranzutreiben. Bislang wird dieses noch zu wenig genutzt. Wie sich das ändern ließe, zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer neuen Studie im Fachjournal „Global Ecology and Conservation“.

Sachsen überweist Direktzahlungen an Landwirte

Der Freistaat überweist dieser Tage die jährlichen Direktzahlungen an sächsische Landwirtschaftsbetriebe. Die Zahlungen belaufen sich in diesem Jahr auf insgesamt 235 Millionen Euro. Insgesamt 7.313 Anträge sind damit beschieden worden. Die Zahlungen unterstützen die Bewirtschaftung auf rund 890.000 Hektar. Bei den Mitteln handelt es sich um die vor allem an die bewirtschaftete Fläche gebundenen EU-Prämien.

Agrarpolitik: Flickwerk überwinden – Reform nach der Reform mutig anpacken

Gestern hat der Bundesrat die Verordnungen zu den deutschen GAP-Gesetzen verabschiedet und Anpassungen vorgenommen. Martin Schulz, Bundesvorsitzender der AbL und Landwirt in Niedersachsen, kommentierte: „Auch die heutige Entscheidung des Bunderates ändert nichts daran, dass es sich bei der kommenden Reform der GAP in Deutschland um ein unübersichtliches Flickwerk handelt.“

Umwelt- und Landwirtschaftsminister gibt Startschuss für Bio-Regio-Modellregionen

In Sachsen haben die ersten beiden Bio-Regio-Modellregionen ihre Arbeit aufgenommen. Die Region „Regionalwert schaffen – Lausitz“ wirkt im Landkreis Görlitz und fokussiert die nachhaltige Entwicklung in der östlichen Lausitz. Kurze Wertschöpfungsketten sollen in dem Projekt mit dem Anbau alter Nutzpflanzenarten auf benachteiligten Böden verbunden werden.

AbL für echten Klimaschutz statt CO2-Börsen

Heute hat die EU-Kommission mit dem „Sustainable Carbon Cycles“ einen weiteren Teil der Farm to Fork-Strategie veröffentlicht. Diese sieht vor, Bäuerinnen Bauern zukünftig verstärkt für Kohlenstoffspeicherung in Böden und Biomasse zu honorieren. Genutzt werden soll hierfür auch das Instrument des privatwirtschaftlichen Handels von Emissionszertifikaten.

AbL-Stellungnahme zur Bodenmarktpolitik: Hamburger Verwaltungsgericht bestätigt Gesetzeslücke

Landwirtschaftliche Betriebe haben nach dem Grundstücksverkehrsgesetz kein Drittschutzrecht. Beispielhaft für das gesamte Bundesgebiet zeigt der Fall der Bauernfamilie Jaacks in Hamburg, dass sie wegen dieses veralteten Gesetzes ihren Hof verlieren könnten – an einen außerlandwirtschaftlichen Investor. Die AbL veröffentlicht heute ihre Stellungnahme, in der die rechtlichen und agrarpolitischen Sachverhalte dargestellt sind.

Internationale Konferenz soll Patente auf Saatgut stoppen – Petition gestartet

Keine Patente auf Saatgut! hat eine Petition für die Einberufung einer internationalen Konferenz gestartet. Gefordert wird, dass die MinisterInnen der Vertragsstaaten des Europäischen Patentamtes (EPA) sich binnen eines Jahres zu einer Konferenz treffen und wirksame Maßnahmen gegen Patente auf die konventionelle Zucht von Pflanzen und Tieren ergreifen.

Die AbL nennt den Personalvorschlag der Grünen für das Agrarressort eine „interessante Herausforderung“

Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer, kommentiert: „Mit Cem Özdemir würde ein politisches Schwergewicht ins Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft einziehen. Cem Özdemir war im Europaparlament in Brüssel eine wichtige Stimme, er hat 10 Jahre als Parteichef der Grünen die politische Diskussion in Deutschland mit angeführt und hat als Direktkandidat bei den letzten Bundestagswahlen 40 Prozent der Stimmen erhalten - da müssen sich die Gesprächspartner/-innen, ganz gleich von welcher Seite, warm anziehen.“

Pressestatement zur Abstimmung über die Gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) im Europäischen Parlament

Gestern wurde im Europäischen Parlament über die Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) abgestimmt. Das Parlament hat die Reform mehrheitlich angenommen. Die Fraktion Greens/EFA hat geschlossen dagegen gestimmt.

Regionale Schlachtung ausbauen: CDU für hofnahe Schlachtung

Gestern hat der Sächsische Landtag auf Antrag der Koalitionsfraktionen eine Initiative zur Stärkung der regionalen und hofnahen Schlachtung in Sachsen beschlossen. Aktuell gibt es im Freistaat 169 Schweinehalter die jährlich rund 492.000 Schlachtschweine heranziehen. Da es mittlerweile in der Region jedoch nur noch einen Schlachthof in Weißenfels gibt, der bereits an der Kapazitätsgrenze arbeitet, müssen die Tiere zum Teil weite Wege zur Schlachtung in Kauf nehmen.

Regionale und hofnahe Schlachtung – Bündnisgrüne: Schluss mit langen Tiertransporten

Im Sächsischen Landtag wurde heute der Koalitionsantrag „Regionale und hofnahe Schlachtung in Sachsen stärken“ (Drs 7/7819) einstimmig beschlossen. Die Ziele des Antrages sind weniger Tierleid, hohe Qualität, gerechte Preise und mehr Unabhängigkeit vom Weltmarkt. Dies soll mit dezentralen Schlachtstätten innerhalb Sachsens, der Integration mobiler Schlachteinrichtungen sowie mehr regionaler Verarbeitung und Vermarktung erreicht werden.

Kurze Wege reduzieren Tierleid, stärken regionale Wertschöpfung und sind Beitrag zum Klimaschutz

Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther aus Anlass des am Donnerstag (18.11.) im Landtag beschlossenen Antrags der Koalitionsfraktionen „Regionale und hofnahe Schlachtung in Sachsen stärken“: „Der Antrag der Koalitionsfraktionen ist Rückenwind für eines meiner Kernanliegen: Landwirtschaft, Tierhaltung und Verarbeitung nachhaltiger zu machen und die regionale Wertschöpfung deutlich auszubauen.“

Schluss mit der Hinhaltetaktik: Es braucht sofort Verhandlungsergebnisse für faire Bauernpreise

Die Preise für Landwirt/-innen sind nach wie vor desaströs. Insbesondere der Schweinepreis bleibt anhaltend sehr schwach. Landwirt/-innen organisieren bereits wieder Proteste vor dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH).

Rot-roter Teppich für die Gentechnik-Industrie?

Im Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen SPD und LINKE in Mecklenburg-Vorpommern gibt es folgende Aussage: „Der wissensbasierte Einsatz neuer Züchtungsmethoden ist in Zeiten des Klimawandels notwendig. Wir fordern die Zulassung neuer Züchtungstechniken beim Bund und der EU ein.“

Staatsminister Günther: Wir erhöhen die förderfähige Investitionssumme für die Landwirtschaft

Sachsen erhöht die maximal förderfähige Investitionssumme im Rahmen der Richtlinie „Landwirtschaft, Innovation, Wissenstransfer“ (LIW/2014) von drei auf fünf Millionen Euro. Das gab Landwirtschaftsminister Wolfram Günther am Sonntag (7.11.) bekannt.

Verhandlungen gibt es nur auf Augenhöhe!

Die Verbändegemeinschaft der landwirtschaftlichen Organisationen des Agrardialogs hat sich darauf verständigt, einer Integration in die „Zentrale Koordinierungsstelle Handel-Landwirtschaft (ZKHL)“ - einem Parallelkonstrukt des DBV - nicht zuzustimmen. Das gleiche gilt für eine Überführung der im Agrardialog erarbeiteten Sachstände.

Der Stadtrat tagte: Verwaltung soll umgehend Gespräche mit Pächtern in der Nordwestaue aufnehmen + Video

Demokratie ist auch manchmal, dass die Dringlichkeit von Veränderungen nicht wahrgenommen wird. Dass der Leipziger Auwald stirbt, weil ihm seit 100 Jahren das Wasser fehlt, ist mittlerweile Konsens. Genauso, dass man das dringend ändern muss. Aber das Denken, man hätte dafür noch Zeit, ist in der Verwaltung durchaus noch fest verankert. Davon zeugte die Stellungnahme zum Grünen-Antrag, die intensive Landwirtschaft in der Nordwestaue schleunigst zu beenden.

BMEL reagiert auf AbL-Protestschreiben zur geplanten Agroforstförderung

Das BMEL hat auf einen Protestbrief der AbL Mitteldeutschland in Form eines Antwortschreibens des Parlamentarischen Staatssekretärs Uwe Feiler nun prompt geantwortet und versetzt den landwirtschaftlichen Verband hierbei regelrecht ins Erstaunen.

Agrar-Staatssekretärin Reetz: Bio- und regionale Produkte sind große Chance für Kantinen und Zulieferer

Auf dem zweiten „Marktplatz Bio-Regio-Kantine“ tauschten sich am Mittwoch (6.10.) in Chemnitz Erzeuger- und Verarbeitungsunternehmen sowie Betreiberinnen und Betreiber von Caterings und Kantinen über Herausforderungen und Potenziale von regionalen Erzeugnissen und regionalen Bio-Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung aus und knüpften Geschäftskontakte.

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