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Thema

Landwirtschaft

Fördert Öko-Landbau die Gesundheit von Bienen?

Vielfältige Landschaften, Blühstreifen und ökologischer Landbau können sich positiv auf Bienen und andere Bestäuber in der Agrarlandschaft auswirken. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Göttingen und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) untersucht nun, welche Auswirkungen verschiedene Kombinationen dieser Maßnahmen auf die Diversität, Populationsentwicklung und Gesundheit von Bienen haben können. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das Projekt „Combee“ drei Jahre lang mit rund 700.000 Euro.

Öko-Landbau in Sachsen wächst weiter

Die Zahl der Öko-Betriebe sowie der Anteil der Ökoflächen in Sachsen haben im Jahr 2020 weiter zugenommen. Nach Auswertung der jährlichen Meldungen durch die Öko-Kontrollstellen waren im Freistaat insgesamt 1.316 Unternehmen in der ökologischen Landwirtschaft bzw. in den Bereichen Verarbeitung, Lagerung, Import und Handel tätig. Das waren 72 Unternehmen mehr als im Jahr 2019.

„Gemeinsam die Hände dreckig machen“ – Frühlingsauftakt beim Allmende Taucha e.V.

Mit einer Online-Veranstaltungsreihe startet der Allmende Taucha e.V. in den Frühling. Mit einer Vorstellung von Projekten aus Berlin und Leipzig tauchen wir am 06.04.2021 in die Welt der Gemeinschaftsgärten und der „Essbaren Städte“ ein. In der Folgeveranstaltung werden in einem Vortrag mit anschließender Diskussion unfaire Handelspraktiken von Supermarktketten problematisiert.

Öko-Aktionswochen bieten Bio-Betrieben Plattform, sich zu präsentieren

Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft plant für den Zeitraum vom 3. September bis zum 3. Oktober 2021 die ersten sächsischen Öko-Aktionswochen. Damit soll Betrieben des Öko-Landbaus und der Verarbeitung von Öko-Lebensmitteln eine Plattform geboten werden, sich zu präsentieren.

Agrarminister Günther: „Kompromiss zur GAP ist Einstieg in nachhaltig ausgerichtete Agrarförderung“

Heute Vormittag sind die Verhandlungen der Agrarministerinnen und -minister von Bund und Ländern zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarförderung mit einer Einigung zu Ende gegangen. Die Agrarministerkonferenz hatte dazu gestern Abend erneut in einer Sondersitzung getagt.

AbL zum heutigen Treffen der Agrarminister zur GAP: Zukunft braucht Veränderung

Heute Abend treffen die deutschen Agrarministerinnen und -minister im Berliner Hotel Estrel, um abermals über die Ausgestaltung der kommenden Förderperiode der europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 zu beraten. Dass von diesem Treffen weitreichende Entscheidungen ausgehen werden, ist zu erwarten.

Landwirtschaftsminister Günther: Wir brauchen eine ambitionierte Ökologisierung der Landwirtschaft

Landwirtschaftsminister Wolfram Günther hat die Abgeordneten des Sächsischen Landtags bei einer Aktuellen Debatte am Mittwoch (24.3.) über den Stand der Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) informiert.

Agrarministerkonferenz-Vorsitzender Wolfram Günther: „Eine Einigung in Berlin ist möglich und nötig“

Auf einem Sondertreffen in Berlin setzen die Agrarministerinnen und -minister der Länder am Donnerstagabend (25.3.) und Freitag ihre Verhandlungen über die nationale Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik fort.

Landwirtschaftsminister Günther: Ökologische Ausrichtung braucht deutlich umfassendere Anreize

Dieser Tage haben sächsische Landwirte knapp 41 Millionen Euro für die umwelt- und klimagerechte Bewirtschaftung ihrer Flächen im Jahr 2020 erhalten. Begünstigt sind mehr als 3.500 Antragstellerinnen und Antragsteller, die am sächsischen Agrarumwelt- und Naturschutzprogramm teilnehmen. Das sind vorwiegend landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Umwelt- und Landschaftspflegeverbände oder Einzelpersonen.

CDU gegen geplante Benachteiligung großer Landwirtschaftbetriebe

Die nationale Ausgestaltung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union steht derzeit im Zentrum der agrarpolitischen Debatte. Deshalb haben die agrarpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen in den ostdeutschen Landtagen nun ein gemeinsames Positionspapier verfasst, indem sie auf die massiven negativen Auswirkungen hinweisen, welche die Pläne des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf die weitere Entwicklung des ländlichen Raumes im Osten Deutschlands haben.

Ministerin Klöckner bleibt deutlich unter ihren Möglichkeiten

In einer heute veröffentlichten Erklärung gibt das BMEL konkrete Eckdaten für die nationale Ausgestaltung der GAP nach 2023 bekannt. Diese sehen für das neue Instrument der Öko-Regelungen einen Budget-Anteil von nur 20 Prozent vor. Die Umsetzung der auch vom bundeseigenen Thünen-Institut als besonders umweltwirksam eingestuften Gemeinwohlprämie ist im Papier ebenso wenig enthalten wie eine wirksame Kürzung der Prämien für außerlandwirtschaftliche Investoren. Auch die angeblich erweiterte Förderung von Junglandwirt*innen ist im Konkreten nicht nachzuvollziehen.

Der Bundestag muss unfaire Handelspraktiken im Lebensmittelhandel stoppen

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung (morgen zeitversetzt im Internet nachzusehen) des Bundestags zu unfairen Handelspraktiken bei Lebensmitteln fordert Demeter die Abgeordneten auf, sich für ein konsequentes Verbot unlauterer Handelspraktiken und für mehr Transparenz im Lebensmittelhandel einzusetzen. Dafür muss der Gesetzesvorschlag der Bundesregierung noch deutlich nachgebessert werden.

Freistaat unterstützt regionale Unternehmen bei der Messeteilnahme

Anlässlich der in diesem Jahr digital stattfindenden internationalen Leitmesse für Bioprodukte, „BIOFACH eSPECIAL 2021“, verwies Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther auf die wachsende Bedeutung von regionaler Wertschöpfung und Bio-Produkten. Beides müsse strukturell gestärkt werden.

Sächsischer Bauernverband und sächsisches Landwirtschaftsministerium initiieren Schlachthofgipfel

Spitzenvertreter aus Politik, Landwirtschaft, Weiterverarbeitung und Handel haben sich am Montag (8.2.) zum ersten sächsischen Schlachthofgipfel getroffen. An dem virtuellen Meeting nahmen neben Landwirtschaftsminister Wolfram Günther und Bauernpräsident Torsten Krawczyk auch die Landesinnungsmeisterin des sächsischen Fleischerinnungsverbandes, Nora Seitz, sowie Lutz Rothe aus dem Verarbeitungssektor teil. Hinzu kamen weitere rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Erzeugungs- und Weiterverarbeitungsstufen sowie der beruflichen Bildung.

Ergebnisse der Sonder-Agrarministerkonferenz

Die Ergebnisse der Sondersitzung der Agrarministerkonferenz (AMK) am Freitag (5.2.) sind laut AMK-Vorsitzendem und Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Günther: „Wir haben bis spät in die Nacht kontrovers diskutiert. Knackpunkt war der Zeitplan für die nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU.“

AbL zum Insektenschutzgesetz: richtiges Anliegen, schlechte Umsetzung

Am kommenden Mittwoch soll das sogenannte Insektenschutzgesetz im Bundeskabinett beraten werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. äußert sich in einer bereits an das Bundeskanzleramt sowie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) übersandten Stellungnahme in weiten Teilen kritisch zu dem vom BMEL kurzfristig vorgelegten Verordnungsentwurf der Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung.

Agrarminister müssen konkrete Umsetzung der EU-Agrarförderung am Ende eines geordneten Verfahrens entscheiden

Im Vorfeld der morgigen Agrarministerkonferenz erklärte dessen derzeitiger Vorsitzender, Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther, am Donnerstag (04.02.21): „Wir brauchen ein geordnetes Verfahren und einen stringenten Fahrplan. Darum wird es uns morgen ganz vorrangig gehen.“

Insekten im Einsatz für die Landwirtschaft

Weg von Pestiziden, hin zu einer naturverträglichen Landbewirtschaftung mithilfe von Insekten – das ist der Grundgedanke des Projekts „Gezielte Insektenförderung für die Landwirtschaft“, das nun im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet ist.

Sachsen unterstützt zusätzliche Maßnahmen zum Insektenschutz

Das sächsische Kabinett hat am Dienstag (02.02.21) die Förderrichtlinie Insektenschutz- und Artenvielfalt (FRL ISA/2021) verabschiedet. Damit unterstützt Sachsen Landwirtschaftsbetriebe sowie andere Landbewirtschafterinnen und –bewirtschafter bei der Anlage von Blüh- beziehungsweise Brachestreifen auf Ackerrändern oder bei der insektenfreundlichen Mahd von Grünland. Insgesamt stehen dafür in diesem Jahr 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Green Deal statt Trauerspiel!

Es ist noch nicht zu spät: Demeter ruft die Amtschefinnen und -chefs der Agrarministerien auf, sich am kommenden Freitag für eine zielorientierte Agrarpolitik einzusetzen. Dafür braucht es eine stimmige Grüne Architektur und eine ambitionierte Umschichtung in die Programme der ländlichen Entwicklung.

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