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Donnerstag, 21. Januar 2021

Thema

Landwirtschaft

Sachsen auf digitaler Grüner Woche: Regionalität und Ökolandbau im Fokus

Sachsen beteiligt sich an der digital durchgeführten „Internationalen Grünen Woche“ (IGW) mit zwei Beiträgen. In Form einer virtuellen Reise stellt der Freistaat unter anderem Karpfenproduktion, Käseherstellung, Hühnerhaltung in mobilen Ställen sowie neue Vermarktungswege für regionale Produkte vor.

Bauernprotest vor der CDU-Parteizentrale – Gemeinsam können wir Agrarpolitik besser!

Bäuerinnen und Bauern sind heute im Zuge der Protestaktion „Fußabdruck“ des „Wir haben es satt!“-Bündnisses mit fast 30 Treckern vor die CDU-Zentrale in Berlin gefahren. Mit einem „Treckerreifenabdruck für die Agrarwende“ und der Botschaft „15 Jahre CDU Agrarpolitik hinterlassen Spuren“ demonstrieren sie gegen die Agrarpolitik des „Weiter so“ der CDU.

Länder verständigen sich zu wichtigen und akuten agrarpolitischen Fragen

Die Amtschefinnen und -chefs der Länderagrarministerien haben sich am Donnerstag (14.1.) unter Leitung von Sachsens Agrar-Staatssekretärin Gisela Reetz darauf geeinigt, dass die Auslauf- und Freilandhaltung von Hausschweinen auch im Fall des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) möglich sein sollte.

Landwirtschaftsminister Günther: Es gilt, weiterhin Investitionen in der Landwirtschaft zu fördern

Das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat beschlossen, weiterhin eine Förderung für Maschinen und Geräte zur umweltgerechten Ausbringung von Düngern und Pflanzenschutzmitteln anzubieten. Die Richtlinie Landwirtschaft, Innovation und Wissenstransfer (FRL LIW/ 2014) soll auch dafür fortbestehen.

„Wir haben es satt!“-Protest für einen Umbau der Agrarpolitik

Demeter ist ein Träger der Initiative „Wir haben es satt!“ – und fordert: Für eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik, wie sie sich die EU im „Green Deal“ als Ziel gesetzt hat, braucht es eine klare Neu-Ausrichtung der Agrarpolitik - mindestens 70 Prozent der GAP-Milliarden müssen dem Klima, der Umwelt und dem Tierschutz zugutekommen!

Neuausrichtung der GAP und faire Erzeugerpreise für Klimaschutz

Vom 18. - 22. Januar wird anlässlich der Grünen Woche (IGW) erneut das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) stattfinden. Höhepunkt der als Videokonferenz organisierten Veranstaltung ist die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ausgerichtete internationale Agrarministerkonferenz am 22. Januar. Eines der Haupthemen des GFFA 2021 ist der Klimawandel.

Politik muss Welthandel qualifizieren für faire Erzeugerpreise

Trotz der Bauernproteste hat der deutsche Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die Butterpreise nun doch um fast 60 Cent/kg gesenkt. Gleichzeitig hat erst gestern die internationale Handelsplattform Global Dairy Trade bekannt gegeben, dass die internationalen Butterpreise seit Mitte Dezember 2020 um 7,2 Prozent gestiegen sind.

Novellierte sächsische Düngerechtsverordnung tritt in Kraft

Am 1. Januar 2021 tritt die Verordnung zur Regelung düngerechtlicher Vorschriften (Sächsische Düngerechtsverordnung – SächsDüReVO) in Kraft. Sie wurde am Donnerstag (31.12.) im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht. Mit der Neufassung setzt das sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft die neuen und zusätzlichen Anforderungen aus der Bundes-Düngeverordnung in Landesrecht um.

AbL: Kontrakte kündigen und transparente Verhandlungen über faire Erzeugerpreise führen

Erneut blockierten Bäuerinnen und Bauern verbändeübergreifend mit ihren Traktoren Zentrallager des Lebensmitteleinzelhandels (LEH). Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) unterstützt aktiv diese Aktionen und geht davon aus, dass die Proteste im nächsten Jahr weitergehen und sich zuspitzen werden.

Sachsen überweist Direktzahlungen an Landwirte

Der Freistaat hat die jährlichen Direktzahlungen an sächsische Landwirtschaftsbetriebe angewiesen. Die Zahlungen belaufen sich in diesem Jahr auf insgesamt 233,8 Millionen Euro und werden derzeit den Konten von 7.269 Betrieben gutgeschrieben. Unterstützt wird damit die Bewirtschaftung auf rund 890.000 Hektar. Bei den Mitteln handelt es sich um die vor allem an die bewirtschaftete Fläche gebundenen EU-Prämien.

iDiV-Auswertung: Auch am Ackerrand geht das schleichende Verschwinden der Vielfalt weiter

Die industrielle Landwirtschaft, wie sie in den letzten Jahrzehnten in Deutschland betrieben wurde, hat fatale Folgen für die Artenvielfalt. Und damit auch für unsere Überlebenschancen. Denn während mit Düngern und Pestiziden gepäppelte Monokulturen das Feld bestimmen, zerstört diese Mono-Wirtschaft die Lebensgrundlagen von Insekten, Würmern, Bodenorganismen – aber auch Ackerpflanzen. Das iDiV hat eine entsprechend alarmierende Bestandsaufnahme vorgelegt.

Verarbeitungsunternehmen sind in der Pflicht, spätestens jetzt aktiv zu werden

Aktuell führen Bäuerinnen und Bauern unterschiedlicher Organisationen und Verbände gemeinsam Gespräche mit den Vertretern der großen Lebensmittelketten und stellen fest, dass auf Seite des Handels offenbar mehr Bereitschaft besteht, die existenzbedrohliche Situation der Landwirtschaft ernst zu nehmen und den landwirtschaftlichen Betrieben entgegenzukommen als dies auf Verarbeiterseite der Fall zu sein scheint.

Günther: Sachsen sichert die Abnahme weiterer EU-Mittel für Naturschutz, Landwirtschaft und ländliche Regionen

Der Freistaat Sachsen stellt in den kommenden beiden Jahren weitere Landesmittel zur Verfügung, um in der verlängerten EU-Förderperiode im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum (EPLR) zusätzliche EU-Mittel abnehmen und kofinanzieren zu können. Darauf verwies am Sonntag (14.12.) Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther.

CDU zur geplanten Gründung einer Bio-Agentur

Sachsen plant laut Landwirtschaftsminister Wolfram Günther die Schaffung einer zentralen „Bio-Agentur“, um Anbau, Vertrieb und Vermarktung regionaler Produkte aus ökologischer Landwirtschaft zu stärken.

Für gerechte Erzeugerpreise und gegen ein Mindestbudget für pauschale Flächenprämien in der GAP

Anlässlich der morgen erneut stattfindenden Trilogverhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) haben insgesamt 27 Organisationen der sogenannten Verbände-Plattform zur EU-Agrarpolitik einen gemeinsamen Brief an die beteiligten Mandatsträger aus EU-Parlament, EU-Agrarrat sowie Europäischer Kommission verfasst.

AbL Mitteldeutschland ernennt Agroforst-Beauftragten

„Seit vielen Jahren setzt sich die AbL für eine enkeltaugliche, umwelt- und klimagerechte Landwirtschaft ein. Deshalb haben wir nun mit Daniel Fischer einen Beauftragten ernannt, der als fachkompetenter Ansprechpartner für den Bereich Agroforstwirtschaft zuständig ist. Agroforstsysteme als multifunktionales und nachhaltiges Landnutzungskonzept bieten einen zukunftsorientierten Lösungsansatz für die großen aktuellen Herausforderungen, auf die die agroindustriell geprägte Wirtschaftsweise bislang keine Antwort gefunden hat“, sagt Michael Grolm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL).

Minister Günther: Böden als schützenswert begreifen

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Wolfram Günther hat am Donnerstag (3.12.) den Förderbescheid für ein Umweltbildungsprojekt des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal (IBZ) übergeben. Gegenstand des Projekts ist der Bodenschutz, der Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf nähergebracht werden soll. Das Vorhaben beginnt am 1. März 2021, läuft über zwei Jahre und wird mit insgesamt knapp 148.000 Euro unterstützt.

Schluss mit lustig: Verarbeitungsunternehmen werden erneut besucht

„Antworten ungenügend – Nachsitzen!“ – mit dieser Botschaft werden die Bäuerinnen und Bauern am 3. Dezember wieder zu Verarbeitungsunternehmen fahren, nachdem die Antworten der Verarbeiter auf das Forderungspapier der Bäuerinnen und Bauern ausgewertet wurden. Ziel sind diesmal nicht flächendeckend möglichst alle Verarbeiter zur gleichen Zeit, vielmehr wird es im Bundesgebiet nadelstichartige Aktionen mit mehr Teilnehmern geben.

Demeter zur EU-Agrarpolitik: So nicht!

Ambitionierte Ziele – rückwärtsgewandte Politik: EU-Rat und -Parlament haben mit ihren Beschlüssen zur Gemeinsamen Agrarpolitik diese zu einem Treppenwitz der Geschichte gemacht. Daran wird auch der Trilog, die Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission, nichts mehr retten können. Die Beschlüsse führen nicht zu mehr, sondern weniger Klima-, Boden-, Tier- und Naturschutz. Demeter fordert die Verantwortlichen daher auf: #WithdrawtheCAP!

„Wir unterstützen Forderung der Landwirte nach neuer Düngeverordnung“

Gestern Nachmittag werden der Sächsische Landesbauernverband und die Initiative „Land schafft Verbindung“ erneut zu einer Bauern-Demo in Dresden aufrufen. Damit wollen sie ihrer gemeinsamen Forderung nach einer neuen Landesdüngeverordnung Ausdruck verleihen. Diese soll die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete in Sachsen regeln, liegt im Entwurf aber bislang noch nicht vor.

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