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Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Mädchen-Projekt in Leipzig mit 10.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Offenen Freizeittreff für Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene L-OFT 64 des RAA Leipzig e.V. bei seinem Projekt "DigiFutureCamp" in Leipzig mit 10.000 Euro. Im DigiFutureCamp treffen sich etwa 30 Mädchen und junge Frauen zwischen 13 und 18 Jahren, um ihre Kompetenzen in Sachen Computertechnologie zu stärken.

Die Teilnehmerinnen lernen grundlegende Programmierkenntnisse, die ihnen dabei helfen, die Technologien zu verstehen und selber mitgestalten zu können. In frei wählbaren Workshops werden Themen wie Beziehung und Freundschaft im Netz oder Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung aufgegriffen, reflektiert und in eigenen Softwareprojekten kreativ aufgearbeitet und umgesetzt.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Die Stärkung der Persönlichkeit von Mädchen steht bei diesem Projekt im Mittelpunkt. Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, dass insbesondere Mädchen ermutigt werden, sich mit ihren individuellen Wünschen, Fragen und Ängsten auseinanderzusetzen. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Hannes Grützmacher vom Offenen Freizeittreff für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene L-OFT64 fügt hinzu: „Angekommen in der Zukunft sind Digitale Skills besonders für Mädchen und junge Frauen von besonderer Bedeutung. Mit den Workshop-Leiterinnen der KF Education UG haben wir kompetente Partnerinnen gefunden, die Medienbildung und gesellschaftliche Bildung im DigiFutureCamp vereinen und umsetzen. Das Deutsche Kinderhilfswerk ermöglicht mit der Projektförderung ein Sommerferienangebot mit besonderer Nachhaltigkeit.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben.

Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

 

Bei Nacht und Nebel

 

MelderB 183
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Demonstration für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

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