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Südosteuropa und Leseförderung im Fokus

Leipziger Buchmesse 2020: Lesend die Welt entdecken

Bühne frei für das Buch und die Bildung: Vom 12. bis 15. März bereitet die Leipziger Buchmesse Autoren, Lesern und Verlagen die größte Bühne Europas für die Vielfalt der Literatur und der Entdeckung der (Buch-)Welt.

Auf mehr als 100.000 Quadratmetern des Leipziger Messegeländes stellen erneut die rund 2.600 Aussteller aus der gesamten Buch- und Medienbranche sowie Tausende von Mitwirkende des Literaturfestivals „Leipzig liest“ auf knapp 300 Quadratkilometern des Stadtgebietes aktuelle Neuerscheinungen und drängende gesellschaftliche Fragen zur Diskussion.

„Die besondere Ausrichtung der Leipziger Buchmesse als europäische Leser- und Autorenmesse in Kombination mit der einzigartigen Verbindung von Stadt und Messe schafft die größtmögliche Sichtbarkeit für Bücher und Literatur, aber ebenso für Bildung, Medien und Gesellschaft im Wandel“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Kurze Wege zum Buch: Direktverkauf auf der Messe

Der Wandel der Gesellschaft spiegelt sich auch in der Buch- und Medienbranche wider. „Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser wird im Zeitalter der Streamingdienste und Social Media-Kanäle immer heftiger geführt“, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Damit die Entscheidung der einzelnen Nutzer häufiger pro Buch ausfällt, sollte der Weg zum Buch, zum Lesen, zur Vielfalt der Literatur so kurz wie möglich gestaltet werden“, so der Buchmesse-Direktor. Deshalb können Besucher der Leipziger Buchmesse an den Ständen während der gesamten Messelaufzeit Bücher direkt erwerben. Zusätzlich sorgen drei erstmals von Hugendubel betriebene Buchhandlungen für frischen Lesestoff.

Von Albanien bis Slowenien: Gemeinsamer Auftritt Südosteuropas im Messefokus

Europa im Wandel: Das gilt nicht nur für die Umbruchjahre 1989 bis 1991, als Mauern und Systeme fielen. Auch heute wandelt sich Europa stetig. Wie genau dieser Wandel vor allem in kleineren europäischen Ländern aussieht, spiegelt sich nicht zuletzt in den jeweiligen Literaturen. Deren Vermittlung in den deutschsprachigen Raum nachhaltig zu befördern und die Wahrnehmung zu stärken, dazu soll die neue auf drei Jahre angelegte herausgehobene Präsenz Südosteuropas in Leipzig dienen. Die Präsentationen der Länder werden in Zusammenarbeit mit TRADUKI, dem europäischen Netzwerk für Literatur und Bücher, organisiert.

The Years of Change 1989-1991 entlang der Nord-Südachse Europas

Die bereits im vergangenen Jahr gestartete Programmreihe „The Years of Change 1989-1991. Mittel, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ blickt 30 Jahre nach dem Mauerfall hinter den ehemaligen Eisernen Vorhang. 2019 wurden friedliche Revolutionen in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei diskutiert. Zur zweiten Auflage 2020 verbindet der Programmschwerpunkt Peripherien Zentraleuropas auf der Nord-Südachse. Umbrüche und Kontinuitäten nach 1989, Geschichte und Zukunft, Traditionen und Innovationen in Estland, Lettland, Litauen sowie Rumänien und Bulgarien stehen 2020 im Fokus des Programmschwerpunktes der Leipziger Buchmesse und der Bundeszentrale für politische Bildung.

#Weltentdecker: Lesend die (Buch-)Welt entdecken

Lesen? Kann doch jeder! Leider nein. „Lesen ist mehr als das Entziffern von Buchstaben. Es geht um das Verstehen der Zusammenhänge. Erst mithilfe dieses verstehenden Lesens erschließen sich Buchwelten oder die Inhalte weiterer Medien. Kurz: ohne Lesekompetenz keine Medienkompetenz und keine politische Urteilsfähigkeit“, erklärt Oliver Zille weiter. Auch um politische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, zur Diskussion zu stellen und mitzugestalten, ist das verstehende Lesen unverzichtbar.

Deshalb unterstützt die Leipziger Buchmesse mit ihrem Fokus Bildung als größte Leseförderungs- und Medienbildungsmesse im deutschsprachigen Raum seit Jahren die Leseförderung. Zur kommenden Ausgabe widmet die Leipziger Buchmesse dem Thema Leseförderung den Schwerpunkt #Weltentdecker und bringt alle relevanten Akteure zusammen.

Wie Eltern die Leselust ihrer Kinder fördern und Lesekompetenz steigern können, welche pädagogischen Methoden zur Leseförderung im digitalen Zeitalter Lehrern und Erziehern zur Verfügung stehen oder wie Manga und Comics der Leseförderung dienen – Impulse zu diesen Themen finden Interessierte im Programm der kommenden Leipziger Buchmesse unter #Weltentdecker.

Die Zukunft im Blick: digitale Lernwelten

Vor sechs Monaten, am 17. Mai 2019, startete der „DigitalPakt Schule“ der Bundesregierung: Innerhalb von fünf Jahren will der Bund insgesamt fünf Milliarden Euro für den Ausbau von schnellem Internet und entsprechender Hardware an Schulen zur Verfügung stellen. Um die neuen Instrumente und Techniken der digitalen Bildung zu nutzen und sinnvoll im Unterricht einzusetzen, müssen auch Lehrer sich weiterbilden.

Deshalb bieten die Innovationswerkstatt für Schulen in der digitalen Welt, Werkstatt+, und das Digitale Lernlabor erstmals zusätzlich zu Workshops für Schülern auch Fortbildungen für Lehrer an. Vertiefende Kenntnisse zum Thema Bildung und Digitalisierung versprechen Lehrern, Eltern und Kindern zudem die Veranstaltungen der neuen Themenreihe „Digitalisierung und Bildung“.

Neues Forum #Selberdenken

Tausende von Meldungen strömen täglich über die Sozialen Medien auf Nutzer ein. Doch stimmt die Nachricht? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Selberdenken ist das Motto der Stunde, um sich verantwortungsbewusst mit Botschaften anderer auseinanderzusetzen und eigene, auch politische, Meinungen zu bilden.

Folgerichtig heißt die Bühne der Leipziger Buchmesse für politische Bildung im Rahmen des Fokus Bildung „#Selberdenken – das junge Forum für Politik und Medien“. Hier können sich junge Besucher beim „Democracy Slam“ der Bundeszentrale für politische Bildung Gehör verschaffen, eine der rund 20 Veranstaltungen mit Denkanstößen zum Miteinander in Vergangenheit und Gegenwart besuchen oder sich am Pop-Up-Auftritt des Festivals für Jugendkultur, Tincon, unter anderem mit Vertretern von „FragDenStaat“ oder „Fridays For Future“ beteiligen.

Preis der Leipziger Buchmesse: Marathonlesen für die neue Jury

402 Bücher von 134 Verlagen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung liegen der siebenköpfigen Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2020 vor. Bis zum 11. Februar haben die Jurymitglieder Jens Bisky (Leitung), Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein und Katrin Schumacher sowie neu dabei Katharina Teutsch und Katharina Herrmann Zeit, 15 Titel in den drei Kategorien für den renommierten Preis zu nominieren. Die feierliche Preisverleihung findet am ersten Messetag, ab 16 Uhr, in der Glashalle statt.

Manga-Comic-Con: Gelebte Literatur als Türöffner in die Lesewelt

Phantasievolle Geschichten und Kostüme in Hülle und Fülle verspricht die im Verbund mit der Leipziger Buchmesse stattfindende Manga-Comic-Con. Neue Manga, aufregende Signierstunden mit zahlreichen Comic- und Mangazeichnern aus Japan und Europa oder großes Anime-Kino locken die Fangemeinde ebenso wie die bunte Welt der gelebten Literatur des Cosplays in die Halle 1. Erlebnis pur bieten zudem der Superhelden-Wettbewerb, K-Dance-Workshops, Zeichenworkshops, der MCC Kreativ-Bereich mit 130 Ständen ausgewählter Künstler sowie ein Gamesroom mit Test- und Turnierstationen auf mehr als 200 Quadratmetern. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Comic-Live-Lesungen zur Leseförderung. Denn gezeichnete Geschichten sind Türöffner in die Lesewelt.

Öffnungszeiten und Preise

Die Leipziger Buchmesse in Verbund mit der Manga-Comic-Con öffnet vom 12. bis 15. März 2020 täglich von 10 bis 18 Uhr. Tickets gibt es ab 3. Dezember 2019 im Online-Shop. Früh sein, lohnt sich, denn das spart gegenüber den Tageskarten nicht nur bares Geld, sondern auch Wartezeit beim Eintritt ins Messegelände.

MelderBuchmesse 2020
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Rund 1.000 Menschen erinnern in Leipzig an Todesopfer rechter Gewalt + Video
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Dreistellige Millionenausfälle im Stadthaushalt Leipzig für 2021 und 2022 prognostiziert: Erste Prüfliste des Finanzdezernats im Finanzausschuss
Neues Rathaus bei Nacht. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

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Ökolöwe zum Stadtratsbeschluss: Leipziger Aue bleibt weiter Werbeaushang für den Massentourismus
Boote auf der Weißen Elster. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war ein Kompromiss, den der Stadtrat am 14. Oktober beschloss: Das Umweltdezernat darf an die Erarbeitung eines neuen Wassertouristischen Nutzungskonzepts (WTNK) gehen – aber unter Beachtung des Auenrevitalisierungsprogramms. Und Michael Neuhaus (Die Linke) wurde sogar recht deutlich, was alles nicht im neuen WTNK auftauchen dürfte, wenn sich die Verwaltung dran hält. Trotzdem findet der Leipziger Ökolöwe: Diese Fortschreibung hätte es nicht geben dürfen.