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SMWA: Neue Hausleitung stellt sich vor

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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    Heute wurden die StaatsministerInnen und StaatssekretärInnen durch Ministerpräsident Michael Kretschmer berufen und das neue Kabinett im Sächsischen Landtag vereidigt. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird auch in der aktuellen Legislaturperiode von Staatsminister Martin Dulig geleitet. Er wird unterstützt von Staatssekretärin Ines Fröhlich und Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold, der auch Amtschef des SMWA wird.

    Staatsminister Martin Dulig: »Wir haben in den vergangenen fünf Jahren sehr viel erreicht. Wir haben gute Grundlagen gelegt, um nun weiter erfolgreich für die Menschen in unserem Land zu arbeiten, unser Land gerechter und besser zu machen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ines Fröhlich, Hartmut Mangold und den Kolleginnen und Kollegen des SMWA diesen eingeschlagenen Weg weitergehen zu können, notwendige Veränderungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger voranzubringen und neue Impulse zu setzen.«

    Staatssekretär Stefan Brangs scheidet als Staatssekretär aus dem Amt. Nach über 20 Jahren aktiv in der Politik in Sachsen, auf kommunaler Ebene, im Kreistag, im Landtag und zuletzt als Staatssekretär für Arbeit und Digitales, möchte er sich nun neuen Aufgaben zuwenden.

    Staatsminister Martin Dulig: »Ich danke Stefan Brangs ganz herzlich für seine Arbeit in den vergangenen Jahren und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir beim Thema Digitalisierung im Vergleich zu anderen Flächenländern nicht nur spürbar aufgeholt haben, sondern bei der Dynamisierung sogar an der Spitze liegen. E

    in weiterer großer Verdienst von ihm ist, dass Gute Arbeit endlich auch in Sachsen wieder groß geschrieben wird – Fachkräfteallianzen im gesamten Land gebildet wurden, Betriebsräte gestärkt wurden und Schluss gemacht wurde mit der einstigen Billiglohnstrategie. Auf seinem weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünsche ich ihm alles Gute.«

    Nachfolgend die Lebensläufe:

    *Staatsminister Martin Dulig

    Martin Tobias Dulig (SPD) wurde am 26. Februar 1974 in Plauen geboren. Er ist verheiratet, hat sechs Kinder und lebt mit seiner Familie in Moritzburg.

    Nach seiner Berufsausbildung zum Maurer mit Abitur (1990 bis 1992) arbeitete Dulig bis 1998 als Jugendbildungsreferent im SPD-Landesverband Sachsen und beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Von 1998 bis 2004 studierte er an der Technischen Universität Dresden Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik und schloss dieses Studium als Diplompädagoge ab. Während der Hochschulausbildung arbeitete er freiberuflich als Trainer in der Erwachsenenbildung.

    Im Jahr 1999 gründete er zusammen mit Freunden den Verein Netzwerk für Demokratie und Courage e.V., dessen Bundesvorsitzender er noch immer ist. Zudem engagiert sich Martin Dulig in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und ist außerdem bei der Gewerkschaft ver.di und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aktiv.

    Als Delegierter gründete er am 3. Februar 1990 die Jungen Sozialdemokraten in der DDR mit und war in den Jahren 1999 bis 2004 Landesvorsitzender der JuSos. 2000 wurde er erstmals in den SPD-Landesvorstand gewählt. Seit 2009 ist Martin Dulig Parteivorsitzender der SPD Sachsen. Im April 2018 wurde er zum Ostbeauftragten der Bundes-SPD ernannt, im Dezember 2019 erneut in den SPD-Bundesvorstand gewählt.

    Seit Oktober 2004 ist Martin Dulig Abgeordneter im Sächsischen Landtag. Nach drei Jahren als Parlamentarischer Geschäftsführer übernahm er 2007 das Amt des Fraktionsvorsitzenden. 2014 und 2019 führte er die SPD als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf und erfolgreich in die Regierung. Seit 12. November 2014 ist Martin Dulig Minister im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Am 20. Dezember 2019 wurde er in beiden Ämtern erneut berufen.

    *Staatssekretärin Ines Fröhlich

    Ines Fröhlich (SPD) wurde am 24. Februar 1964 in Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz) geboren. Nach dem Abschluss der Polytechnischen Oberschule absolvierte sie eine Facharbeiterausbildung als Köchin. Bis 1986 arbeitete Ines Fröhlich für die Interhotel-Vereinigung. 1986 kam ihre Tochter zur Welt und sie begann an der Volkshochschule Berlin nebenberuflich ihr Abitur nachzuholen, welches sie 1988 erwarb. Anschließend war sie als Versorgungsinspektorin beim Magistrat für Handel und Versorgung tätig.

    1990 arbeitete Ines Fröhlich für die SPD-Fraktion der Volkskammer und setzte im selben Jahr ihr Fernstudium an der Humboldt-Universität Berlin fort. Dieses schloss sie 1995 als Diplom-Kauffrau ab. Seit 1991 war Ines Fröhlich als Mitarbeiterin in der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestags tätig, wechselte 1996 als Leiterin des Ministerbüros ins Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt. Von 1999 bis 2002 fungierte sie dort als Staatssekretärin.

    Nach verschiedenen beruflichen Stationen im Bereich der Unternehmensberatung war Ines Fröhlich von 2006 bis Ende 2019 bei der Randstad GmbH Deutschland beschäftigt und leitete dort als Managerin in der Geschäftsregion Ost die Spezialisierung »Public Business«.
    Seit 20. Dezember 2019 ist Ines Fröhlich Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

    *Staatssekretär und Amtschef Hartmut Mangold

    Hartmut Mangold (SPD) wurde am 9. November 1956 in Eisenach geboren. Von 1977-1982 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik an den Universitäten in Freiburg und Regensburg und promovierte 1988 zum Dr. phil.

    Von 1986 bis 1988 arbeitete Mangold als Dozent für Rechtsphilosophie und Verfassungsrecht an der Universität Edinburgh. Von 1988 bis 1989 war er Staatsanwalt am Landgericht Berlin und ging dann als Referent ins nordrhein-westfälische Ministerium für Wissenschaft und Forschung.
    Von 1990 bis 1992 war er Referatsleiter im brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und wechselte später in die Staatskanzlei Brandenburg.

    Anschließend wurde Mangold Referatsleiter im Bundeskanzleramt. Ab dem Jahr 2003 arbeitete er als Ministerialdirigent im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Hartmut Mangold war bereits von August 2007 bis Oktober 2009 Staatssekretär im SMWA, leitete danach die Verwaltungsabteilung im Bildungsministerium und danach bis November 2014 die Abteilung Verwaltung im Landtag Brandenburg.

    Seit Dezember 2014 ist Hartmut Mangold Staatssekretär und Amtschef im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

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