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Online-Zukunftsworkshop im Rahmen von „Zeitzeugen der Zukunft“

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    Im Rahmen des Projekts „Zeitzeugen der Zukunft“ findet vom 27. bis 30. April 2020 ein viertägiger Online-Zukunftsworkshop mit SchülerInnen des Beruflichen Schulzentrums Grimma statt. Die ursprünglich als zwei zweitägige Workshops konzipierten Projekttage werden den SchülerInnen angesichts der Schulschließungen nun als eLearning-Format angeboten.

    Die SchülerInnen entwickeln in Videoschaltungen ihre eigenen Vorstellungen zum Thema „Populismus und die Zukunft der Demokratie“ für das Jahr 2040 in Form von Zeichnungen, Texten und szenischen Darbietungen.

    Folgende Fragen werden uns dabei beschäftigen: Wie wird sich unsere Demokratie und unser gesellschaftliches Miteinander bis dahin entwickeln? In welcher Form werden Politikverdrossenheit, Digitalisierung und künstliche Intelligenz unseren Lebensalltag bestimmen? Wie werden wir aus dem Jahr 2040 auf die gegenwärtige Corona-Krise und ihre Folgen zurückblicken?

    Abschließend diskutieren die SchülerInnen mit den beiden Referenten des Berliner Vereins Zeitgeist e.V., welche politischen Entscheidungen schon heute angesichts der Erkenntnisse ihrer virtuellen Zukunftsreisen getroffen werden sollten: in Deutschland, an ihrer Schule und für sie persönlich.

    „Zeitzeugen der Zukunft“ ist ein Projekt von Zeitgeist e.V. und wird unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, durchgeführt. Die Workshopreihe gibt sächsischen SchülerInnen eine Stimme und fördert langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln im Rahmen einer toleranten Demokratie.

    Das Projekt wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts über das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration beim Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

    Die Schirmherrin Frau Staatsministerin Petra Köpping unterstützt nachdrücklich das Projekt: „Gerade für junge Menschen ist das aktive Auseinandersetzen mit der Demokratie wichtig. Ich wünsche mir, dass es uns mit Hilfe der Workshops gelingt, die Schülerinnen und Schüler für Politik und demokratisches Engagement zu aktivieren, und ihr Interesse nachhaltig geweckt wird.“

    Das Projekt „Zeitzeugen der Zukunft“ erstreckt sich über den Zeitraum 2019 bis 2021 und umfasst im Jahr 2020 zehn Veranstaltungen, die an Schulen in Sachsen durchgeführt werden. Prof. Dr. Ireneusz P. Karolewski von der Universität Leipzig sowie Prof. Dr. Heinz Kleger von der Universität Potsdam begleiten das Projekt wissenschaftlich.

    Prof. Karolewski – Inhaber des Lehrstuhls „Politische Theorie und Demokratieforschung“ – betont: „Heutzutage geht es vor allem auch darum, die Generation von morgen für unsere Demokratie wieder zu begeistern und sie zum Mitmachen zu bewegen. Gerade deswegen ist politische Bildung an Schulen so wichtig.“ Die Universität Leipzig nutzt das Pilotprojekt, indem es ihren Lehramts-Studierenden eine Hospitation in den Workshops anbietet und plant, die Einsichten aus dem Forschungsprojekt auch in die pädagogische Ausbildung junger Lehrkräfte einfließen zu lassen.

    Prof. Dr. Heinz Kleger begrüßt das Projekt als Mit-Initiator des „Potsdamer Toleranzedikts“: „Eine tolerante Gesellschaft kann nur entstehen, wenn eine Aufklärung gerade der jungen Generation gelingt. Besonders zielführend erscheint mir, dass in den Zukunftsworkshops drängende, aber heikle Fragen ergebnisoffen und dialogorientiert reflektiert werden. So erschließen sich die Schülerinnen und Schüler selbst, welche Werte ein ziviles und demokratisches Miteinander ermöglichen.“

    Dr. Thomas Mehlhausen, der zusammen mit Dr. Paul Kuder die zweitägigen Veranstaltungen leitet, erklärt dazu: „In unseren Zukunftsworkshops wollen wir die Schülerinnen und Schüler ergebnisoffen dazu motivieren, über unser künftiges demokratisches Miteinander in Deutschland in den nächsten zwei Jahrzehnten zu reflektieren. Gerade in Zeiten wachsenden Populismus sollen sie sich bewusst werden, dass sie einen Einfluss auf die Zukunft haben, in der sie künftig leben werden.“

    Zeitgeist e.V. ist ein Berliner Verein, der mit einer überzeitlichen Perspektive – im Dreiklang von Geschichte, Gegenwart und Zukunft – Diskurse zu aktuellen und drängenden Gesellschaftsfragen initiiert und fördert. Zu seinen aktuellen Projekten gehört die Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen der Zukunft“.

    Donnerstag, der 23. April 2020: Schwimmhalle im Leipziger Osten wieder fraglich, WGT-Durchführung auch

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