14 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

„ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE“ widmet sich der Nachvollziehbarkeit von Lieferketten

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Mehr zum Thema

Mehr

    Nachvollziehbare Lieferketten bilden Zulieferbeziehungen, Transportwege und Waren, Daten zu Produktionsbedingungen sowie die Herkunft von Waren der industriellen Wertschöpfung ab. Für Unternehmen sind genaue Kenntnisse über diese Parameter ausschlaggebend, um im Fall globaler Krisenereignisse die Resilienz – also die Widerstandskraft – ihrer Beschaffungsstrategien zu erhöhen und im Idealfall bereits frühzeitig auf Störungen reagieren zu können.

    Gerade im Rahmen der COVID-19-Pandemie und in dem Zusammenbruch zahlreicher internationaler Lieferketten aufgrund von Produktions- und Lieferstopps zeigt sich, dass die Nachvollziehbarkeit der eigenen Lieferkette eine fundamentale Basis darstellt, um Wettbewerbsvorteile herausbilden zu können.

    Die „ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE“, initiiert vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA), untersucht in ihrem aktuellen „ZukunftsImpuls“ die zentralen Treiber und die Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung von Lieferketten. Im Fokus steht, mittels welcher Technologien eine Lieferkette nachvollziehbarer und damit potenziell resilienter gestaltet werden kann.

    Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Die Blockade des Suez-Kanals durch ein havariertes Containerschiff hat uns wieder vor Augen geführt, wie empfindlich unsere industriellen Wertschöpfungsketten und die Welthandelsbeziehungen auf Störungen reagieren. Der ,ZukunftsImpuls‘ ist deshalb von größter Aktualität. Er zeigt auf, wie Unternehmen insbesondere durch intelligente Digitalisierung ihre Wertschöpfungsnetzwerke dichter und stärker knüpfen können. Als exportorientierter Standort ist Sachsen selbstverständlich auf einen freien und fairen Welthandel angewiesen. Umgekehrt dürfen wir uns aber nicht in Abhängigkeiten begeben, die uns bei Unterbrechungen von Lieferbeziehungen teuer zu stehen kommen. Regionale Wirtschaftskreisläufe können diese Risiken erheblich mindern. Wir sollten nicht jede Schraube aus Fernost importieren!“

    Hintergrund zur ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE

    Die „ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE“ des SMWA zielt darauf ab, vertiefende Studien zu Zukunftstrends der sächsischen Industrie zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Mit der inhaltlichen Umsetzung und organisatorischen Gestaltung wurde die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH beauftragt.

    Der „ZukunftsImpuls: Auf dem Weg zu einer resilienten Wertschöpfung – Nachvollziehbarkeit von Lieferketten als Potenzialthema für die sächsische Industrie“ sowie weitere Publikationen und Informationen über die Arbeit der ZukunftsWerkstatt sind zu finden unter:

    https://www.industrie.sachsen.de/zukunftswerkstatt.html

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ