Heiter und mit viel Applaus endete gestern die 31. Lachmesse. Sie hat als renommiertes Ereignis im Leipziger Kulturkalender gezeigt, dass sie auch in bewegten Zeiten bestehen kann. Ohne Corona-Regeln hätte man allerdings mehr Publikum unterbringen können und möglicherweise hätten sich ohne sie auch mehr in die Theater getraut.

Zu erleben war die Kunst nahezu vierer Generationen und präsentiert wurden alle Spielarten, die auf die kleine Bühne passen. Durch die Corona-Regeln gab es dann acht Tage „Spott mit Abstandsregeln“.

Wie jedes Jahr begann die Lachmesse mit der Verleihung des „Leipziger Löwenzahns“, die immer zu den besonderen Momenten des Festivals gehört. Höhepunkte waren ebenso die „Ur-Krostitzer Gala“ und die „Jürgen-Hart-Matinee“ besonders auch das fulminante Gastspiel von Gerhard Polt und den Well-Brüdern, wie den Nachwuchsveranstaltungen der „Kupferpfennig“-Wettbewerb und „Slam vs. Kabarett“.

Allesamt waren sie ausverkauft, wie auch der Legenden-Treff mit Wolfgang Stumph und Wolfgang Schaller in der Leipziger Pfeffermühle und die Programme von Tutti Tran, Fischer & Jung im Kabarett „Die Funzel“ oder das der Magdeburger Zwickmühle in der Leipziger Pfeffermühle.

Einige Veranstaltungen waren allerdings nicht so gut verkauft, wurden aber dennoch durchgeführt und stützten damit das Lachmesse-Programm als Ganzes. Andere mussten schließlich abgesagt und verschoben werden. Die Pandemie hatte also auch hier ihre Spuren hinterlassen. Aber keine tieferen als im vergangenen Jahr. Trotz allem kann man das 31. Leipziger Humor- und Satirefestival als Erfolg werten. Der Vorstand des Lachmessevereins formuliert so: Ein gutes Ergebnis in schlechten Zeiten.

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