Mit einem gemeinsamen Festakt für geladene Gäste feiern das Leipziger Institut français und die Stadt Leipzig am 22. Januar den 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages. Erwartet werden hochrangige Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, wie zum Beispiel Katja Meier, Sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, Thomas Guibert, Erster Botschaftsrat der Französischen Botschaft in Deutschland, und Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer einen Kooperationsvertrag, der 18 Jahre nach Kriegsende die Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland besiegeln und ein Zeichen der Aussöhnung setzen sollte. Dieses Abkommen schaffte die Grundlage für eine enge bilaterale Zusammenarbeit im Dienste der europäischen Integration und ermöglichte den engen Austausch beider Staaten. Schon am 5. Juli 1963 wurde auf der Basis des Élysée-Vertrages das Deutsch-Französische Jugendwerk gegründet.

Die Veranstaltung am 22. Januar ist der Höhepunkt einer kulturellen Festwoche des Institut français, die die Dynamik und Weiterentwicklung des Begriffs „Deutsch-französische Freundschaft“ in den Mittelpunkt stellt.

Am 23. Januar reist eine Delegation der Stadt Leipzig unter Leitung von Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie, in Leipzigs französische Partnerstadt Lyon, um dort an den Feierlichkeiten zum Élysée-Vertrag teilzunehmen.

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