Kantianer machen ernst mit Energiesparen

Das Projekt „Halbe-Halbe“ am Kant-Gymnasium hat schon die ersten Verschwender ausgekundschaftet

Für alle LeserVor Weihnachten gab’s noch einen recht sparsamen Termin im Immanuel-Kant-Gymnasium in der Südvorstadt. Seit Schuljahresbeginn macht die Schule mit im „Halbe-Halbe“-Projekt der Stadt Leipzig, bei dem Schüler aufgerufen sind, die Energieeinsparpotenziale an ihrer Schule selbst zu erkunden, mit Lehrern und Hausmeister Lösungen zu finden und dann bei der Energieabrechnung tatsächlich zu profitieren. Und am „Kant“ wurden die Schüler schon fündig.

Das Gymnasium ist eine der sechs Pilotschulen im Projekt Halbe-Halbe in Leipzig. Die Präsentation der Projektklasse 6 b mit ihrem Klassenlehrer Markus Riedeperger am 20. Dezember war auch für die Vertreter der Grünen-Fraktion aus dem Stadtrat überzeugend, die das Projekt „Halbe-Halbe“ 2016 in Leipzig an den Start gebracht haben. Die Schüler*innen haben in den vergangenen Wochen, unterstützt von ihrem engagierten Lehrer, zusammen mit dem Schulhausmeister Jens Preuß und ufu-Mitarbeiterin Ute Niezel ihren Plan erarbeitet, wie sie Energie an ihrer Schule einsparen können.

ufu ist das Unabhängige Institut für Umweltfragen, das unter anderem die „Halbe-Halbe“-Projekte deutschlandweit betreut. Denn je mehr Schulen mitmachen, umso größer ist natürlich der Effekt.

Dabei haben die Schüler mit ihren Betreuern folgende Themengebiete erarbeitet, wie sie ans Energiesparen herangehen wollen:

– Fahrstuhlnutzung kritisch hinterfragen – (darf von Lehrer*innen genutzt werden und von der Musikschule die am Nachmittag im Haus ist)

– Lehrer*innen einbeziehen und sensibilisieren: „Das Ausdrucken von Schüler*innen-Mails eingrenzen (Schüler*innen wollen ihren Lehrer*innen eine Signatur ans Postfach kleben (save paper – think before you print) – Papier – Energie – Wasser sparen“, Kopien von Unterrichtsmaterial doppelseitig nutzen, platzsparend mit Papier arbeiten

– Sie haben die begrenzten Ressourcen und Probleme bei der Energiegewinnung im Blick (Kernenergie/Windkraft /Herstellung Solarzellen – alles im Blick!): Ihre Ziele sind Energiesparen – Lichteinsatz – Temperaturregulierung im Gebäude – Heizung aus beim Lüften – Licht aus beim Verlassen des Raumes – Beschäftigung mit verschiedenen Lichtquellen.

Und obwohl das Projekt erst seit Oktober läuft, haben sie schon einige Punkte entdeckt, an denen richtig Energie vergeudet wird.

Überraschung Nr.1: So haben sie herausgefunden, dass die Heizung der Schule bis vor kurzem immer auch am Samstag auf voller Last gelaufen ist. Unterricht ist aber nur montags bis freitags.

Der Effekt dieses Projektes wird größer, wenn die Kinder der 6 b als Multiplikatoren über die Schule hinaus mit ihrem Wissen in ihre Familien und ihren Umkreis hinein wirken. Später würden sie auch andere Schulen beraten und für das Projekt begeistern wollen, versprachen sie am Mittwoch, 20. Dezember. Die Umsetzung will die 6 b durch direkte Ansprache aller Beteiligten in der Schule und die Aufstellung einer Information an den Ausgängen der Schule mit den jeweiligen Zielstellungen erreichen, mit derer Hilfe es der Schule gelingen wird, auch im Kostenbereich Effekte zu erzielen.

Das Amt für Gebäudemanagement (AGM) der Stadt, das für die Schulgebäude zuständig ist, teilte zum Termin mit, dass projektbegleitend auch ordentlich gemessen wird. Man will ja auch im Rathaus wissen, wie viel Energie die Kinder mit so einem Projekt eingespart bekommen. Denn das senkt ja auch die Kostenbelastung der Stadt. Aus den Messungen lassen sich die eingesparten Energiekosten errechnen – und die Hälfte davon bekommt die Schule, um damit eigene Projekte zu finanzieren. Deswegen heißt das Projekt auch „Halbe-Halbe“ – die Schüler haben tatsächlich etwas davon, wenn sie sich so richtig ins Energiesparen hineindenken.

Ohne Hausmeister geht es nicht. Der muss die Verbräuche messen und entsprechend monatlich ablesen und ans AGM melden, damit eine relativ kurzfristige Vergleichbarkeit hergestellt wird. Die Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit und Wind können dabei herausgerechnet werden.

Katharina Krefft, Dieter Deissler und Cordula Rosch von der Fraktion B90/Grüne waren mit der Freude der Initiatoren dabei und verschenkten Energieriegel zum Durchhalten und als Zeichen für den Wunsch für das Durchhaltevermögen und ein starkes positive Ergebnis. Kornelius Unckell hatte das Projekt seitens des grünen Kreisverband angeschoben und für den Termin leckere Kekse selbst gebacken, bei denen die Schülerinnen und Schüler der 6 b so wenig widerstehen konnten wie die Erwachsenen.

Cordula Rosch: „Interessant fand ich, dass der Anreiz der Kinder nicht das eingesparte Geld ist, sondern der Wunsch, unsinnigen Verbrauch zu stoppen.“

Heike Palluch, die Schulleiterin, möchte vom monetären Effekt von Halbe-Halbe das nächste ökologische Projekt anschieben: Abfalltrennung in ihrer Schule – in allen Klassenzimmern ermöglichen!

Und für die interessierten anderen Schulen waren auch zwei Vertreter*innen der Louise-Otto-Peters-Schule da und informierten sich. Und freuten sich ebenso über die Entdeckungen der Kantianer, die es sich nicht nehmen ließen, auch die Fächer ihrer Lehrerinnen und Lehrer zu begutachten. Denn wer druckt sich denn heute noch die E-Mails seiner Schüler aus? Lehrer sind augenscheinlich wirklich eine besondere Spezies.

Für Aufsehen sorgte auch der nette Fahrstuhlhinweis, der nicht nur an das Gewissen der Benutzer appelliert, doch lieber zu Fuß die Treppen zu steigen: „Lauf doch mal die Treppen, Schokolade wird dir schmecken!“

Denn Fahrstühle wurden bei der Sanierung des „Kant“ ja eigentlich eingebaut, um Barrierefreiheit für Menschen herzustellen, die nicht so gut zu Fuß sind.

Aber es ist wie überall, wo das bequeme Transportmittel existiert: Es fahren auch Menschen damit, die keine Mobilitätseinschränkung haben und denen ein bisschen Bewegung guttun würde. Mit dem Ergebnis, dass jede überflüssige Fahrstuhlfahrt Energie verbraucht, die extra bezahlt werden muss.

Das Projekt „Halbe-Halbe“ wird weiter wachsen in Leipzig, das steht jetzt schon fest: Es sucht für das nächste Schuljahr weitere 11 Projektschulen – und danach für 2019/20 nochmals 15 Schulen. Informieren und bewerben können sich die Schulen beim AGM der Stadt Leipzig.

EnergieeinsparungHalbe-HalbeKant-Gymnasium
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

ADFC ruft auf zur Fahrraddemo am 29. Oktober in der Inneren Jahnallee und um den Promenadenring
Gelunges Beispiel für „shared space“: Die Schlösserstraße in Erfurt. Foto: ADFC Leipzig

Foto: ADFC Leipzig

Für alle LeserIn Leipzigs Verkehrspolitik dauern wichtige Weichenstellungen mittlerweile erstaunlich lange. Erst 2021 soll eine beschlussfähige Vision für die Gestaltung des Innenstadtrings vorliegen. Erst 2020 sollen die ersten Teilstücke des Rings für den Radverkehr freigegeben werden. Bei so einem Tempo wird man als Radfahrer alt und grau, bevor sich wirklich etwas ändert und das Radfahren am Ring kein Gefahrenparcours mehr ist. Zeit für eine Demo, findet der ADFC.
Ab 22. Oktober im Alten Rathaus zu sehen: Briefe und Postkarten von Max Schwimmer
Max Schwimmer: Brief an Wilhelm Geyger, 20.7.1940 (Ausschnitt). Foto SGM

Foto SGM

Für alle LeserIm Ausstellungsabteil „Neu im Museum“ im zweiten Obergeschoss des Alten Rathauses zeigt das Stadtgeschichtliche Museum regelmäßig Neuzugänge aus seiner Sammlung. Diesmal gibt es mit den Postsendungen eines Leipziger Künstlers einen ganz besonderen Augenschmaus. Zuvor in Privatbesitz, wird ab dem 22. Oktober ein wertvolles Konvolut von Autographen des Leipziger Künstlers Max Schwimmer erstmals öffentlich gezeigt.
Nicht schon wieder Äcker opfern: Dohna will aus IPO-Zweckverband aussteigen
Heute Natur, morgen Beton: Von den IPO-Plänen betroffene Landschaft bei Pirna. Foto: B. Borchers

Foto: B. Borchers

Für alle LeserDohna liegt ziemlich weit im Osten Sachsens, 15 Kilometer östlich von Dresden an der Müglitz. Und der Stadtrat von Dohna hat jetzt etwas getan, was in Sachsen Einmaligkeitswert besitzt: Er hat sich gegen die weitere Versiegelung der Landschaft ausgesprochen und Dohna soll deshalb aus dem Zweckverband Industriepark Oberelbe (IPO) aussteigen.
Noch zehn Jahre bis zur kompletten LED-Beleuchtung in Leipzig
Nachtbeleuchtung am Wintergartenhochhaus. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAb und an überarbeitet die Stadt Leipzig ihre Lichtkonzeption. Die letzte Konzeption stammt noch aus den 1990er Jahren. Da wurde die gesamte noch aus DDR-Zeiten stammende Beleuchtung durch damals moderne Natriumhochdrucklampen ersetzt. Doch mittlerweile ist ein ganz anderes Leuchtenzeitalter angebrochen. LED-Lampen lösen die alten Stromfresser ab. Aber mittlerweile spielt auch das Thema Lichtverschmutzung eine Rolle.
Zwischenzeiten: Michael Kerstgens Fotos aus dem Mühlhausen des Jahres 1990
Michael Kerstgens: Zwischenzeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIrgendetwas ist da passiert, das die Menschen in Ostdeutschland völlig verändert hat seit jenem Jahr des Aufbruchs 1990, als sie die Tristesse eines erstarrten Landes hinter sich ließen, um mit einer erstaunlichen Grimmigkeit aufzubrechen in blühende Landschaften. Auch in der thüringischen Stadt Mühlhausen, die der aus Hessen stammende Fotograf Michael Kerstgen im Frühjahr 1990 besuchte und festhielt in eindrucksvollen Fotos.
Konzert zum 172. Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy im Paulinum
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Als Felix Mendelssohn Bartholdy am 4. November 1847 starb, war die Trauer unendlich groß. Während der Trauerfeier am 7. November in der Paulinerkirche nahmen zahlreiche Freunde, Weggefährten, aber auch Leipziger Bürgerinnen und Bürger („ganz Leipzig“, heißt es in einer zeitgenössischen Quelle) vom Ehrendoktor der Universität Leipzig Abschied.
Eine verwirrende Tafel zum Gründungsort des Verlags mit dem Bären im Signet
Die neue Gedenktafel für Breitkopf & Härtel an der Ecke Kupfergasse. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 15. Oktober, wurde ein kleiner Stadtratsbeschluss von 2018 umgesetzt. Anlässlich des 300. Gründungsjubiläums des Verlages Breitkopf & Härtel wurde am Haus Universitätsstraße 18, Ecke Kupfergasse, eine Gedenktafel enthüllt. Der Verlag gilt als der älteste Musikverlag der Welt. Der eigentliche Standort des Verlages war das Haus „Goldener Bär“ Nr. 11, heute die Ostseite der Universitätsstraße mit der Mensa am Park.
Linksfraktion will mit einer Gesetzesinitiative die SLM demokratischer machen
Sitz der SLM in der Lassallestraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Juni hatte schon die SPD ihr Unbehagen am sächsischen Privatrundfunkgesetz geäußert und die veralteten Strukturen der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) kritisiert. Aber jetzt, da CDU, SPD und Grüne über eine mögliche Regierungskoalition verhandeln wollen, befürchtet Die Linke, dass die Demokratisierung der Strukturen bei der SLM wieder auf der Strecke bleibt.
Umweltbürgermeister nimmt am Donnerstag im Stadtbüro Stellung zum Projekt Lebendige Luppe
Heute ein Standgewässer: Die Alte Luppe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit mittlerweile sieben Jahren beschäftigt sich das Projekt „Lebendige Luppe“ mit der Revitalisierung der Leipziger Nordwestaue. Wäre es nach den Plänen von 2012 gegangen, würden schon längst die Bagger neue Wasserläufe durchs Gehölz schlagen und einen künstlichen kleinen Fluss anlegen. Aber seit 2017 sind die alten Pläne Makulatur. Das wird ein Thema bei der Bürgermeistersprechstunde von Heiko Rosenthal am 17. Oktober im Stadtbüro.
Zahl der Berufspendler nach Leipzig strebt der 100.000er-Marke entgegen
Pendlerfrust im Stau. Foto: IG BAU

Foto: IG BAU

Für alle LeserWenn Lebenszeit im Stau flöten geht: Die Zahl der Berufspendler in Leipzig hat einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kamen rund 96.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt – das sind 26 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Damals zählte Leipzig noch rund 76.000 sogenannte Einpendler, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die Zahl der sogenannten Auspendler ist in diesem Zeitraum sogar um 82 Prozent auf rund 64.000 gestiegen.
Grüne bündeln ihre Forderungen zum Fernwärmeausstieg, zum Forstwirtschaftsplan und zum Abgasausstoß des Flughafens
Der Auenwald braucht eine ökologische Waldpflege. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 30. Oktober kann der Leipziger Stadtrat über die Erklärung des Klimanotstands in Leipzig beschließen. Jetzt kommt aus dem Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen eine Forderung, die deutlich über die Vorstellungen der Stadtverwaltung hinausgeht: Für die Grünen gehören zu einer echten Klimapolitik in Leipzig auch Einschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle.
Das alte Leipzig in Farbe: Das noch unzerstörte Leipzig in den Farbfotografien des frühen 20. Jahrhunderts
Henning Jost: Das alte Leipzig in Farbe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich ist das Buch vergriffen: „Leipzig in Farbe. Frühe Farbfotografien 1937–1947“. Erschienen 2014 im Lehmstedt Verlag. Das erste Buch, das Leipzig in farbigen Fotoaufnahmen aus Privatarchiven in dieser Zeit zeigt, als der Farbfilm erstmals auch für Amateure erschwinglich war. Ein kleiner Ersatz ist jetzt im Wartberg Verlag erschienen. Der Sammeleifer von Henning Jost macht ihn möglich.
Kleines Figurentheaterfestival für Kinder und Erwachsene im Budde-Haus
Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Um die Vielfalt des Genres Figurentheater und Puppenspiel aufzuzeigen, veranstaltet das Budde-Haus (Lützowstraße 19, Leipzig-Gohlis) vom 18. bis zum 20. Oktober erstmals das kleine Figurentheaterfestival KON-FIGUR-ATION mit jeweils zwei Aufführungen für Kinder und für Erwachsene.
Wenn eine konservative Zeitung einen Leipziger Bio-Streit kommentiert
Biomare in der KarLi. Foto;: Ralf Julke

Foto;: Ralf Julke

Für alle LeserSeit ein paar Wochen tobt ein veritabler Streit. Zuerst listete der Leipziger Lebensmiteilfachhändler Biomare die Produkte der Spreewälder Hirsemühle aus – nicht weil sie den ökologische Standards des Unternehmens nicht genügten, sondern weil der Inhaber der Spreewälder Hirsemühle ein bekannter AfD-Mann ist. Und Biomare begründete die Auslistung auch öffentlich. Erstaunlicherweise bringt es jetzt gerade die wirtschaftsnahe F.A.Z. fertig, ihm dabei indirekt Scheinheiligkeit zu unterstellen.
From Zero to Hero – Wie Schiller zum Idol wurde. Öffentliche Führung im Schillerhaus
Schillerbüste von Dannecker. Foto: Punctum/Bertram Kober

Foto: Punctum/Bertram Kober

Wie die Abbildung Friedrich Schillers in Form von Büsten und Porträts die Wahrnehmung des ruhmreichen Dichters mitgestaltet, zeigt die Kunstwissenschaftlerin Heidi Stecker in ihrer Führung im Schillerhaus am Sonntag, den 20. Oktober, um 15 Uhr auf. Sie wurde zu einer Ikone der Dichterdarstellung: Die Büste von seinem ehemaligen Schulkameraden Friedrich Schiller begann der Bildhauer Johann Heinrich Dannecker 1793, vollendete sie jedoch erst nach dem Tod des berühmten Dichters im Jahr 1805. Eine Kopie der Schillerbüste befindet sich im Leipziger Schillerhaus.