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1.FC Lok Leipzig: Trainer Rose überzeugt Steve Rolleder

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    Der 1. FC Lok hat seine ersten echte Verstärkung für die kommende Regionalliga-Saison verpflichtet. Stürmer Steve Rolleder wird vom ehemaligen Liga-Konkurrenten Fortuna Chemnitz an die Pleiße wechseln. Neu-Trainer Marco Rose hatte den 29-Jährigen in mehreren Gesprächen vom 1. FC Lok überzeugt.

    Vor ihm hatten sie im Saisonfinale bei Fortuna Chemnitz die meiste Angst: Steve Rolleder gagelte mit seinen Oberarmen, wuchtete immer wieder seinen Körper in Zweikämpfe, erzwang Standards, bei denen er den Ball immer selbst mit dem Kopf ansteuerte. Zudem beteiligte sich der 29-Jährige am Kombinationsspiel seiner Mannschaft, wies schon im Hinspiel nach, dass er trotz schwerer Knieverletzung noch immer schnell ist. Damals, im Dezember 2011, traf Rolleder für Chemnitz gegen Lok. Mike Sadlos letztes Spiel als Trainer in Probstheida.

    Der Nachfolger seines Nachfolgers hat Rolleder nun überzeugt, nach Probstheida zu wechseln. Rolleder unterschrieb am Mittwochabend für ein Jahr plus Option. Macht er in der Regionalliga eine bestimmte Anzahl an Spielen, darf er ein weiteres Jahr bleiben. Lok sichert sich ab, denn der Neuzugang ist eigentlich Sportinvalide, kehrte nur zum Fußball zurück, weil er nicht anders konnte und hat seitdem kaum ein Pflichtspiel verpasst (siehe Interview). Letzte Saison verpasste der Stürmer, der beim Chemnitzer FC ausgebildet wurde, nur ein Spiel, spielte ansonsten bis auf zeitschindende Wechsel durch, machte in 26 Spielen 15 Toren, war nach Zwickaus Steffen Kellig zweitbester der Liga. Sieht man die Eigenschaften, die Rolleder mitbringt, könnte man meinen, Lok hätte einen guten Fang gemacht.

    Herr Rolleder, Sie hatten Angebote von mehreren Regionalliga-Vereinen. Warum wechseln Sie nun zum 1. FC Lok?
    Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen hatte ich sehr gute Gespräche mit Marco Rose. Er ist ein junger Trainer, der Erfahrung im Profibereich gesammelt hat, unter erfolgreichen Trainern arbeitete und nun viele Ziele hat. Ich will bei der Erfüllung auf jeden Fall helfen. Hinzu kommt, dass Lok ein großer Verein mit Tradition und Leipzig auch eine schöne Stadt ist. Wenn ich das alles zusammenzähle, ist der Wechsel nach Leipzig nur logisch.
    Wann kam der erste Kontakt zustande?
    Das ist schon eine ganze Weile her. Herr Rose hat mich schon kurz bevor er vorgestellt wurde angerufen. Wir haben uns daraufhin getroffen.

    Wie sehen Ihre Ziele für die kommende Saison aus?
    Ich habe auf jeden Fall Ziele, aber die will ich nicht öffentlich machen. Ich setze mir jedes Jahr neue Ziele. Ob ich die erreicht habe oder nicht, darüber können wir nach der Saison reden. Die vergangene Saison war meine Torquote in der Liga und im Pokal okay. Am Ende hat der Aufstieg gefehlt. Das hat mich auch ein klein wenig geärgert, denn wenn man so nah dran ist, will man den auch schaffen. Aber wenn man den Verein und die Situation vor der Saison sieht, kann man zufrieden sein.

    Sie sind Sportinvalide. Was sagt Ihr Körper zum Wechsel?
    Das mit der Sportinvalidität wird immer ein klein wenig hochgepusht. Ich hab damals natürlich mit dem Profifußball aufgehört, ich hatte zu der Zeit einen 2.Ligavertrag, konnte aber nicht mehr angreifen und habe deshalb die Schuhe in den Schrank gestellt. Aber jeder, der Fußball spielt, weiß, dass man es nicht so einfach lassen kann. Deshalb habe ich vor drei Jahren bei der Zweiten des CFC aus sparsamer Freude angefangen. Bei Fortuna in der Landesliga lief es auch gut. Ich wurde Spieler der Saison und die letzte Saison war eben falls gut. Und wenn es so gut läuft, setzt man sich noch einmal andere Ziele. Sicher bin ich auch älter geworden und kann die Belastung besser steuern. Von den letzten 90 Pflichtspielen, habe ich jedenfalls 82 von Anfang an gemacht.

    Zum Saisonfinale des FCL haben Sie sich mit Markus Krug und Kevin Kittler „bekämpft“. Nun sind sie Mannschaftskameraden. Komisch?
    Zum Fußball gehören Emotionen. Man muss auch sehen, dass es um sehr viel ging. Aber wenn das Spiel vorbei ist, egal um welchen Verein es geht, muss man sich fair verhalten und sich in die Augen schauen können. Das war auch so.
    7.7., 15:00 Uhr bei Fortuna Leipzig
    13.7., 19:00 Uhr beim SV Mölkau
    18.7., 19:00 Uhr gegen die Bolton Wanderers (Leeds United hat die Kontinentalreise samt Testspiele gestrichen, Bolton soll stattdessen gegen den Halleschen FC und Lok spielen – die Unterschrift steht noch aus).
    21.7., 14:00 Uhr gegen Hallescher FC II
    27.7, 19:00 Uhr gegen Brentford FC
    1.8., 19:00 Uhr gegen den BFC Preußen
    5.8., 14:00 Uhr gegen Victoria Hamburg
    8.8., 19:00 Uhr beim Hausdorfer SV

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