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Lok-Mitgliederversammlung: Steffen Kubald nicht als Vize gewählt

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    Die Mitgliederversammlung des 1.FC Lok Leipzig sprach sich am Freitagabend gegen eine Rückkehr von Ex-Präsident Steffen Kubald in den Vorstand aus. Beim jährlichen Stelldichein im Ramada-Hotel fehlten dem Lok-Sicherheitsbeauftragten am Ende fünf Ja-Stimmen.

    „Ich bin kein Ungetüm und fresse keinen“, hatte der im Verein ambivalent diskutierte Kubald in seiner Vorstellung versichert. „Ich habe keine DHfK-Ausbildung, aber mir über die Jahre Kompetenz im Fußball erarbeitet“. Den 223 anwesenden Mitgliedern (von denen nicht alle bis zur Abstimmung durchhielten) schien dies keine hinreichende Empfehlung zu sein. 98 von ihnen votierten mit „Nein“, 90 hätten den einstigen Lok-Neugründer gern wieder im Vorstand gesehen. Daraus wird nun vorerst nichts, denn dazu wären fünf Ja-Stimmen mehr nötig gewesen.

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    Mit klaren Mehrheiten entlastet wurden dagegen der Vorstand (150:41) und der Aufsichtsrat (179:18). Das Jahr 2011 hat der 1.FC Lok mit einem Minus von 67.000 Euro abgeschlossen, wie der bisherige Schatzmeister Jens Kesseler berichtete. Bilanziell sei der Verein jedoch nicht überschuldet. Kesseler legt nun sein Amt als Finanzvorstand nieder – Grund: Unzufriedenheit. Die Strukturen im Verein würden es nicht erlauben, die Arbeit so zu erledigen, wie sie eigentlich erledigt werden sollte. Damit schrumpft der Vorstand der Probstheidaer auf drei Mitglieder zusammen. Der Aufsichtsrat hat dafür einen Neuzugang zu vermelden. Ralf Noack wurde mit 176:18 Stimmen in dieses Gremium aufgenommen. Mit seinem „Netzwerk Blau-Gelb“ brachte Noack gleich einen Scheck über 2.222,22 Euro als Mitgift ein.

    Im Berichtsjahr hatten Spieler und Funktionsteam der Blau-Gelben ordentlich Zaster gekostet. Gleich 150.000 Euro mehr als im Vorjahr wurden hier in das Projekt Aufstieg hineingebuttert. Finanziell schwer im Magen liegt Lok auch weiterhin die Tatsache, dass die Rechte am traditionellen Vereinslogo nicht in ihrer Hand liegen. Die stolze Summe von 450.000 Euro müsste dem Inhaber Jansen auf den Tisch gelegt werden, um das identitätsstiftende Signet endgültig nach Probstheida zu holen. „Das ist keine Option für uns!“, stellt Präsident Michael Notzon klar. Somit fallen für die Logo-Nutzung weiterhin jeden Monat 1.300 Euro an.

    Ohne jede Gegenstimme sprachen die Lok-Mitglieder der Leipziger Fußball-Legende Henning Frenzel – der wegen Urlaubs nicht persönlich vor Ort sein konnte – die Ehrenmitgliedschaft in ihrem Verein zu. Und Standing Ovations erntete zum Abschluss auch Frau Schumann dafür, dass sie auf der Geschäftsstelle den ganzen Laden zusammenhält.

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