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Nach homophober Verbalattacke: RB-Coach Pacult soll 800 Euro Strafe zahlen

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    Es ist eine Geldstrafe für Peter Pacult geworden. Der Coach von RB Leipzig soll 800 Euro zahlen. Der Österreicher hatte nach dem Gastspiel des Viertligisten bei der U23 des FC St. Pauli am 8. April einen Zuschauer als "schwule Sau" beschimpft.

    Der verbale Ausrutscher bescherte dem Regionalligisten überregionale Schlagzeilen. Die Online-Ausgaben von „Zeit“ und „Spiegel“ berichteten, die „Bild“ sowieso. Keine Frage, homophobe Äußerungen haben im Stadion nichts zu suchen.

    „Es haben während des gesamtes Spiels Anfeindungen und Provokationen stattgefunden. In der hektischen Endphase der Partie sind allerdings auf beiden Seiten Dinge gesagt und getan worden die nicht korrekt waren“, entschuldigte sich der 52-Jährige nach der Partie. „Es waren persönliche Beleidigungen und körperliche Angriffe auf mich und meine Spieler dabei die inakzeptabel waren. Emotionen gehören zum Fußball dazu aber solche Szenen und Worte dürfen von beiden Seiten natürlich dennoch nicht passieren.“ Laut einer Boulevardzeitung sei der Trainer zuvor selbst als „schwuler Österreicher“ bepöbelt worden.

    Gegen das Urteil des Einzelrichters, das der DFB am Freitag bekannt gab, kann Pacult binnen eines Werktags eine mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht beantragen. Ob der Coach von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, ist noch nicht bekannt.

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