Die Nichtolympischen (2): Tischfußball – „Noch eine Pioniersportart“

Leipzig ist nicht nur Heldenstadt, sondern auch Tischkicker-Hochburg. Gleich drei Tischkicker-Vereine agieren in der Südvorstadt. Die Soccerlions sind die neuesten in der Szene und wachsen stark. Ihr Ziel: Anders Tischkickern als die Konkurrenz.
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Dass es in den Kneipen des Leipziger Südens feucht-fröhlich, hin und wieder sehr laut und oft gemütlich zugeht, ist nichts Neues. Neu sind allenfalls diverse Kneipen und Cafés mit immer neuen Geschäftsideen. Eine davon brachte das Kicker’s Inn vor ein paar Jahren in den Süden: „Abhängen, trinken, kickern“, hieß die Devise, aus der mittlerweile gleich drei Leipziger Tischfußballvereine entstanden sind.

Die Soccerlions Leipzig – Leipziger Kickeralternative (LKA) sind der neueste Verein im Bunde, 2012 gegründet. Micha ist einer der Gründer, 2008 war er bereits an der Gründung des TFC Leipzig, dem ersten Leipziger Klub beteiligt. „Das war damals erst der zweite Tischfußballklub in den neuen Ländern überhaupt, seitdem hat der Sport eine enorme Entwicklung genommen.“ In Mitteldeutschland gibt es mittlerweile eine Landesliga, in der Teams aus Leipzig, Jena, Halle und Erfurt spielen. Die Soccerlions sind dieses Jahr in dieser untersten, der 4. Liga, gestartet, holten in sieben Spielen sieben Siege. Kein Wunder: Die erste Mannschaft besteht zu einem Großteil aus Spielern, die schon in anderen Tischfußballklubs gespielt haben.

„Schippe“ spielte beispielsweise bis zum letzten Jahr beim Chaoskickerclub Leipzig (CKC) in der Regionalliga. Nun ist er 1.Vorsitzender der Soccerlions und jeden Tag im Jet, der Kickerkneipe der Soccerlions in der Arthur-Hoffmann-Straße. Es ist die zweite Kickerkneipe in Leipzig und quasi direkte Konkurrenz für das Kicker’s Inn, wo auch „Schippe“ angefangen hat. „Es begann als Kneipenkickern, aber es machte soviel Spaß, dass wir gleich die nächsten Tage wieder hingegangen sind.“ So fand auch David den Einstieg zum Sport. „Meine Freundin war öfter in der Kickerkneipe, da habe ich ein wenig rumgedaddelt bis mir jemand mal einen Schuss beigebracht hat.“ Das ist nicht oft der Fall. Micha, Inhaber des Jets, erklärt: „Im Kicker’s Inn werden Leute auch gern zu Null weggeschossen, dass wird von uns keiner im Jet machen“, so der Student der Philosophie und Religionswissenschaften, der zusammen mit seiner Freundin das Jet in diesem Jahr eröffnet hat.
Hanna kennt die Probleme, die man als Neuling am Kicker hat, zumal als Frau. „Ich habe am Anfang nicht nach irgendwelchen Prinzipien gespielt, da kamen dann viele Jungs, haben den dicken Maxen markiert und mir versucht klarzumachen, dass ich als Frau sowieso nichts kann.“ Doch sie übte allein an den drei Kickertischen ihres Freundes in dessen Wohnung und konnte sich irgendwann wehren. Nun ist sie Mitglied bei den Soccerlions, wo David und „Schippe“ Sorge tragen, dass jeder, der an einem der zahlreichen Kickertische spielen will und etwas lernen möchte, auch etwas lernt. Training nennt sich das, dreimal die Woche wird es angeboten, jeder ist willkommen, David und „Schippe“ nehmen sich den Neulingen an.

„Je nachdem, was derjenige lernen will, bringen wir ihm dann etwas bei. Jeder muss beispielsweise die Fünferreihe im Sturm beherrschen, den Pass von fünf auf drei an. Dann fängt man mit Schusssystemen an, dem sogenannten Pinshot, dem Jet dem Zieher“, erklärt „Schippe“, „Da stellt man die Verteidiger hin und lässt zehnmal den Schuss üben.“ So nähert sich der ehemalige Kneipenkicker immer mehr einer professionellen Umsetzung an, bis er „den Zufall weitestgehend in seinem Spiel ausschließen kann“, fasst Micha das Ziel zusammen. „Doch dafür muss man konsequent trainieren. Wenn man das macht, kann man in sehr kurzer Zeit sehr gut werden und in weniger als einem halben Jahr kann man auf einem guten Niveau mitspielen.“ Konsequent trainieren heißt konkret: Dreimal die Woche je zwei Stunden.

David trainiert täglich eine Stunde am eigenen Kicker und „wenn du dich für den Sport begeisterst, dann machst du Fortschritte. Üben kannst du nur alleine und musst dann auch 1.000 Mal dieselbe Übung machen“, sagt derjenige, der kürzlich quasi der beste mitteldeutsche Tischkickerspieler geworden ist. Beim Challenger-Cup des mitteldeutschen Tischkickerverbands setzte er sich gegen Konkurrenz unter anderem aus Jena, Erfurt, Halle, Berlin und Göttingen durch. Zudem ist er eine Stütze des Landesliga-Teams der Soccerlions, das sich an festen Spielwochenenden in der Kickerkneipe des jeweiligen Teams duelliert. Ein Team an Spieltagen besteht aus mindestens vier Spielern, gespielt werden 24 Partien nach einem festen Spielplan. Wer zuerst sechs Tore schießt, gewinnt ein Spiel, ein Spieltag kann so bis zu drei Stunden dauern. Das Team, das die meisten Punkte holt (pro Sieg zwei), gewinnt das Duell. „Wenn es weiter so läuft, spielen wir nächstes Jahr Regionalliga, dort wollen wir dann zumindest in die Aufstiegsspiele für die 2. Liga kommen“, erklärt der Vorsitzende „Schippe“ die Ziele für die kommenden Spielzeiten.
Gelänge der Aufstieg, würde es gegen Teams aus Hamburg oder Berlin gehen, die Fahrtkosten tragen die Spieler allerdings noch selbst. „Wir nehmen zwei Euro Mitgliedsbeitrag im Moment, davon geht ein Euro pro Person direkt an den Landesverband“, erklärt Micha. Fahrtkostenunterstützung ist da nicht drin. Der Bundesverband – der Deutsche Tischfußballbund – ist derweil froh, dass er mittlerweile als gemeinnützig anerkannt wird, und dass bald auch die Vereine die Gemeinnützigkeit bescheinigt bekommen. Kernfrage des Rechtsstreits mit dem Bundesfinanzhof war: Ist Tischfußball tatsächlich ein Sport? „Der Bundesfinanzhof hatte seine Zweifel, ob ?ein wenig an Stangen drehen‘ tatsächlich ein Sport ist“, erinnert sich Micha. Eine berechtigte Frage, die erst durch den rasanten Aufstieg des Sports aufgeworfen worden war. Micha: „Vor acht Jahren hat noch keiner von Tischfußball als Sport geredet, nun lief die letzte Weltmeisterschaft erfolgreich bei Eurosport 2“.

Deutschland führt derzeit die Weltrangliste vor den Amerikanern an. Von der Weltspitze sind die Spieler der Soccerlions allerdings noch entfernt. Doch: „Prinzipiell kann jeder, egal wie alt, auf enorm hohen Niveau spielen. Es geht einfach darum, Bewegungsabläufe zu trainieren und permanent fokussiert zu sein und dann kommt es darauf an, wie intensiv, wie häufig und wie lange ich kickere“, denkt Micha. Die besten deutschen Teams kommen derzeit aus Hannover, Oldenburg und Wiesbaden. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, denkt „Schippe“, „im letzten halben Jahr haben wir 30 neue Mitglieder bekommen, jede Woche kommen neue Interessenten dazu.“ Übrigens vorwiegend junge Leute zwischen 20 und 30 und auch sehr viele Frauen, die vom Spiel fasziniert sind. „Für mich ist es ein Denkspiel, man muss sich unheimlich konzentrieren, muss erraten, was der Gegner vor hat. Es ist also ganz viel Kopfarbeit“, erklärt David diese Faszination, die „Schippe“ folgendermaßen zusammenfasst: „Tischfußball ist einfach der Reiz und der Spaß daran, die eigene Entwicklung am Kickertisch zu sehen.“

Dass Tischfußball in naher Zeit olympisch wird, hält er trotz dieser Faszination für ausgeschlossen. „Das wird noch Jahre dauern.“, Micha hält jedoch dagegen: „Wieso? Beim IOC wird viel gemauschelt. Aber zunächst muss man festhalten, dass wir in den letzten fünf Jahren in Leipzigs Tischfußballszene schon viel erreicht haben.“


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