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Am 24. November Schauspiel Leipzig: „Fluss, stromaufwärts“ (UA) von Alexandra Pâzgu

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    Die Autorin Alexandra Pâzgu setzt die Figur des rumänischen Übersetzers Tino mitten hinein in die zeitgenössischen europäischen Diskursströmungen über Migration, Integration und Identität. Gleich einem Lachs lässt sie ihre Protagonisten gegen den Strom schwimmen. Und ein Lachs tritt auch auf – in ebenso fluider Verfasstheit wie die Gedankengänge Tinos, der im rumänischen und im deutschen Sprachraum gleichermaßen Wurzeln geschlagen hat. Er ist Suchender und Getriebener, gehört einer noch jungen Generation an, die ohne Kalten Krieg erwachsen geworden ist und sich mit dessen Spuren trotzdem permanent beschäftigt sieht.

    Alexandra Pâzgu wurde 1985 in Sibiu, Rumänien, geboren und lebt als freie Autorin und Dramaturgin in Wien. „Fluss, stromaufwärts“ wurde im Rahmen des Hans-Gratzer-Stipendiums am Schauspielhaus Wien entwickelt und ist der dritte Teil einer poetisch-philosophischen Trilogie über das Leben in europäischen Städten.

    Alexandra Pâzgu ist die Gewinnerin des exil-DramatikerInnenpreises 2018, der seit 2007 durch die WIENER WORTSTAETTEN verliehen wird – ein interkulturelles Autorentheaterprojekt, das die Auseinandersetzung und Vernetzung zwischen österreichischen und internationalen Autorinnen und Autoren fördert. 2018 wurde der Preis erstmals in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig ausgeschrieben. Er wird künftig alle zwei Jahre vergeben, wobei das ausgezeichnete Stück im darauffolgenden Jahr am Schauspiel Leipzig uraufgeführt wird.

    Regisseur Gordon Kämmerer inszenierte in der Diskothek des Schauspiel Leipzig bereits die Uraufführungen „Das Tierreich“ von Nolte Decar, „der herzerlfresser“ von Ferdinand Schmalz und „Wolfserwartungsland“ von Florian Wacker. Zuletzt führte er Regie bei der Deutschsprachigen Erstaufführung von Bernhard Studlars „Nacht ohne Sterne“.

    Nach der Premiere von „Fluss, stromaufwärts“ verdichtet die Band Gewalt mit radikalster Stimme und Kunst die Unmöglichkeit und Unumgänglichkeit der menschlichen Existenz. Die Fassade bilden Beats von der Maschine, klirrenden Gitarren, das Getöse, der Schalldruck und die Abwesenheit von Licht – es riecht nach Industrial oder Noise.

    Weitere Informationen zum Spielplan finden Sie hier

    Fluss, stromaufwärts (UA)
    Von Alexandra Pâzgu
    Regie & Bühne: Gordon Kämmerer
    Premiere am 24. November 2019 um 20 Uhr, Diskothek
    Ab 22.30 Uhr: Konzert der Band Gewalt
    Weitere Vorstellungstermine: 26. November sowie 5. & 19. Dezember um 20 Uhr

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