So hat das die Kongress-Regie des 2. Ostdeutschen Energieforums - ausgerichtet von den Unternehmerverbänden der ostdeutschen Flächenländer und Berlins - gewollt: Erst reden die Firmen- und Kammerchefs Klartext, was die Energiewende für ihre Bilanzen bedeutet, dann fliegt Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) kurz ein, und zum Schluss diskutieren Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler, wie es denn nun weitergehen soll. mehr…
Lamentiert hat er schon. Obwohl Tuomo Hatakka auf dem zweiten Ostdeutschen Energieforum seine Rede damit einleitete, er wolle nicht jammern, klang es doch verdammt danach. Der Finne ist vorsitzender Geschäftsführer von Vattenfall und damit des größten Stromversorgers in Ostdeutschland und einer der vier größten Versorger im gesamten Bundesgebiet. Er bestätigte, dass Lippendorf, das Braunkohle-Kraftwerk südlich von Leipzig, zum Verkauf steht, und auch, dass der geplante Verkauf die Bilanz polieren soll. mehr…
Es ist schön zu hören, wie vernünftig sich mancher Politiker, befreit von Fesseln des Lobbyismus, von Koalitionspartnern und sonstigen politischen Zwängen, zu äußern vermag. Diesen Eindruck zumindest hinterließ Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) bei seiner mit Spannung erwarteten Auftaktrede am zweiten Tag des Ostdeutschen Energieforums im Congress Center Leipzig. mehr…
„Ist die Energiewende ohne schwere Schäden zu bewältigen…“ Das war eine der, vielleicht die Hauptfrage auf dem 2. Ostdeutschen Energieforum (OEF) 2013 in Leipzig. Gestellt zu Beginn von Klaus Olbricht, dem Präsidenten der IHK-Magdeburg und des Deutschen Industrie- und Handelkammertages. Schäden, die derzeit im Preisgefüge derjenigen auftauchen, die im mittelständischen Bereich vor allem eines erleben. Den Anstieg bei den Energiekosten. mehr…
Am 19. Februar 2011 demonstrierten zehntausende Menschen in Dresden gegen den Missbrauch des Gedenkens durch die Nazis. Die sächsischen Strafverfolgungsbehörden führten dabei in der Dresdner Südvorstadt eine flächendeckende „nichtindividualisierte Funkzellenabfrage“ durch. Bei diesem als „Handygate“ bekannt gewordenen Datensammelskandal wurden hunderttausende Datensätze aus Telefongesprächen von Demonstranten, Anwohnern, Journalisten und Rechtsanwälten erhoben und gespeichert. mehr…
Am 19. Februar 2011 demonstrierten zehntausende Menschen in Dresden gegen den Missbrauch des Gedenkens durch die Nazis. Die sächsischen Strafverfolgungsbehörden führten dabei in der Dresdner Südvorstadt eine flächendeckende „nichtindividualisierte Funkzellenabfrage“ durch. Bei diesem als „Handygate“ bekannt gewordenen Datensammelskandal wurden hunderttausende Datensätze aus Telefongesprächen von Demonstranten, Anwohnern, Journalisten und Rechtsanwälten erhoben und gespeichert. mehr…
Es war eines jener Details aus der großen Stimmungsmache der Dresdener Behörden rund um dem 19. Februar 2011, als die Verantwortlichen alles darauf anlegten, die Stimmung anzuheizen, die Gegendemonstrationen in die "linksextremistische" Ecke zu stellen und den mutmaßlichen Linksextremisten gleich noch Absicht zu unterstellen, eine kriminelle Vereinigung zu bilden. Am Rand der Demos stürmte ein SEK-Kommando das "Haus der Begegnung". mehr…
Die beiden Linken-Abgeordneten Falk Neubert und Rico Gebhardt gehen in Revision. Sie waren von der massenhaften Ausspähung von Handydaten im Zusammenhang mit den Dresdner Demonstrationen im Februar 2011 betroffen. Sie hatten deshalb beim Amtsgericht Dresden beantragt festzustellen, dass die Anordnung der Funkzellenabfrage und die darauf folgende massenhafte Datenerhebung rechtswidrig waren. mehr…
Auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat bestätigte die Stadtverwaltung, dass der marode Plattenbau der Erich-Kästner-Schule im Stadtteil Gohlis-Süd auch nach Einweihung des Ersatzneubaus als Schule weitergenutzt wird. 2010 hatte der Stadtrat den Neubau von Schulgebäude und Sporthalle auf dem Gelände des angrenzenden Sportplatzes beschlossen. Die Altgebäude sollten nach Fertigstellung eigentlich abgebrochen werden. mehr…
Am Schulgebäude Breitenfelder Straße 17/19 wird mächtig saniert. Sogar eine neue Sporthalle entsteht. Ende August 2013 werden wieder Mittelschüler das Haus bevölkern. Doch wird die Schule erneut den Namen der antifaschistischen Widerstandskämpfer Hans und Hilde Coppi tragen? Darüber wird im Leipziger Norden kontrovers diskutiert. mehr…
Ist nicht nur bei Kindertagesstätten so, dass Leipzig einen gewaltigen Investitionsstau aufgebaut hat. Bei Schulen geht's genauso ans Eingemachte. Und die Eltern der nun etwas älteren Kinder fragen sich zu recht, wann denn in ihrem Stadtteil die nächste Schule eröffnet. Zum Beispiel in Gohlis, wo seit 2011 eine neue Grundschule neben der alten Erich-Kästner-Schule gebaut wird. Samt Dreifeldsporthalle. Die FDP-Fraktion hat im Januar nachgefragt, womit man dort nun rechnen kann. mehr…
Im Herbst hat der Leipziger Stadtrat das erste große Investitionsprogramm in Höhe von 165 Millionen Euro für Leipziger Schulen verabschiedet. Es wird die Stadt auf jeden Fall erst einmal bis 2016 in Atem halten. Aber für hörbare Verstimmung sorgte die Entscheidung der Stadt für ein neues Gymnasium im Stadtteil Schönefeld. Die Einwohner des Sanierungsgebietes "Leipziger Osten" fühlten sich düpiert - und kämpfen weiter um ein Gymnasium in ihrem Stadtgebiet. Nunmehr direkt mit dem zuständigen Bürgermeister Thomas Fabian (SPD). mehr…
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat sich für eine aktuelle Zahlenerhebung die Projekte in „Public Private Partnership“ (PPP) oder „Öffentlich-Private Partnerschaft“ (ÖPP) etwas genauer angeschaut. In Halle ist das Thema hochaktuell, denn der Rechnungshof hat die dortigen PPP-Projekte heftig kritisiert. Aber auch in Leipzig ist es immer wieder ein Thema. mehr…
Mit Zahlen kann man Politik machen. Je größer die Zahlen, umso größer der Owei-Effekt. Da geraten auch gestandene Politiker in Panik und sind zu den größten Dummheiten bereit. Eine Dummheit heißt PPP: Private Public Partnership. Das klingt fast nach Solidarität, ist aber in der Regel das Gegenteil: Umverteilung auf Kosten der öffentlichen Kassen. Das war am 3. Januar Thema bei einem Katerfrühstück in Berlin. mehr…
Diese Geschichte stand hier vorhin noch ein wenig anders. Da stand, der SPD-Kreisparteiag habe am Wochenende das PPP-Modell für Leipziger Schulsanierungen abgelehnt. Was das Gegenteil wäre von dem, was die SPD-Fraktion am 24. August im Stadtrat abstimmte. Da unterstützte sie den CDU-Antrag, das PPP-Modell zur Sanierung Leipziger Schulen wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Doch die Leipziger SPD ist keineswegs gegen PPP, erklärt ihr Vorsitzender Michael Clobes. mehr…
Beschlossen ist noch nichts. In der Verwaltung wird jetzt geprüft, ob PPP an den Start gehen kann. Nur PPP auf LWB ist für Finanzbürgermeister Torsten Bonew nicht weit genug gedacht. Was PPP ist und dass das rein gar nichts mit Cross-Border-Leasing-Geschäften zu tun hat, erklärt Bonew im Podcast. Doch auch Grünen-Fraktionär Roland Quester hat ein Wort dazu zu sagen. mehr…
Es ist viel Häme in der Diskussion um Feinstaubbelastungen und Umweltzonen. In Dresden freut sich selbst der Erste Bürgermeister über einen speziellen "Dresdner Weg". In NRW und Thüringen reißen Kommunen trotz Umweltzone die Grenzwerte. Leipzigs Umweltzone ist jetzt zwei Jahre alt. Und sie hält, was versprochen war, sagt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. Und wird von Prof. Alfred Wiedensohler bestätigt. mehr…
Eigentlich erwartet man solche Nachrichten aus dem Umweltministerium. Aber das ist noch nicht so weit. So war es war die FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, die sich am Freitag, 11. Januar, die neuen Zahlen zur Feinstaubmessung in Sachsen vorgenommen hat. Immerhin gibt es ja da in Leipzig eine Umweltzone, gegen die man 2009 sogar große Plakate geklebt hatte. Die Umweltzone kam trotzdem. mehr…
Im Leipziger Stadtgebiet wurden in den letzten zwei Jahren erheblich mehr Bäume gefällt als neu gepflanzt, insbesondere auf mit Gebäuden bebauten Grundstücken. Dies geht aus Vergleichszahlen der Leipziger Stadtverwaltung, Amt für Stadtgrün und Gewässer hervor, die dem BUND Leipzig vorliegen. Danach wurden im Jahr 2009 noch 8.861 Neupflanzungen als Ausgleich für genehmigte Baumfällungen angeordnet. mehr…
Für das Befahren der Leipziger Umweltzone besteht in begründeten Fällen weiterhin die Möglichkeit, eine bis maximal 31. Dezember 2014 befristete Ausnahmegenehmigung zu erhalten, das teilte das Leipziger Ordnungsamt am Donnerstag, 1. November, mit. Die Leipziger Umweltzone wurde am 1. März 2011 eingeführt. mehr…
Wer 208 Millionen Euro ausgegeben hat, möchte gern wissen, was draus geworden ist. So läuft das im wahren Leben. Und für Jan Mücke (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbau- und -verkehrsministerium, ein guter Grund, am 6. Mai dem City-Tunnel einen Besuch abzustatten. Der große Medientross, der den Staatssekretär aus Berlin und Sven Morlok (FDP), den Wirtschafts- und Verkehrsminister aus Dresden, begleitete, schien größer zu sein als die Gesamtzahl der Bauleute, die im Moment auf der Strecke unter dem Stadtzentrum noch zu tun haben. mehr…
Schon gesehen? Im verbliebenen Leipziger Printmedium erschien am letzten April-Wochenende eine Stellenanzeige in den Farben der Deutschen Bahn. Gesucht werden Zugbegleiter "für das Geschäftsfeld DB Regio AG an den Standorten Leipzig, Altenburg oder Borna". Von den neuen Regio-Mitarbeitern sollen Fahrgäste des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB) beraten und betreut werden. mehr…
Zwei Jahre währte der Dornröschenschlaf der S 1 nach Grünau, doch nun gerät dieser wichtige Abschnitt der alten S-Bahn Leipzig plötzlich wieder in heftige Bewegung. Positiv gewendet, heißt die Nachricht: Es soll in acht Monaten richtig losgehen mit dem Mitteldeutschen S-Bahn-System (MDSB), und dafür wird der Grünauer Streckenast gebraucht (auch wenn nicht allen Planern die privilegierte Spitzennummer im Linienkatalog der MDSB ausgerechnet für die Verbindung in die Plattenbau-Großsiedlung geschmeckt hat). mehr…
Drei Dinge soll ein Mann im Leben bekanntlich tun: einen Sohn zeugen, ein Buch schreiben und einen Baum pflanzen. Einen Baum hat er jedenfalls gepflanzt, der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). Am 4. April südwestlich des Portikus des Bayerischen Bahnhofs - dort, wo früher die Gleise lagen und wo heute die unterirdischen Gleise des City-Tunnels in die Rampe nach oben münden, um danach im hellen Tageslicht in einem Trog den Weg nach Süden zu bahnen. mehr…
Die pepcom ist ab Samstag, 1. September, neuer Gesellschafter der HL komm. Alle dafür nötigen Bedingungen sind erfüllt, teilt die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) mit. Die Geschäftsanteile gehen nun von der Stadtwerke Leipzig GmbH an die pepcom Projektgesellschaft mbH über. mehr…
Die Leipziger Linke teilt die kritische Einschätzung des APRIL-Netzwerkes zu den verstärkten Verkäufen von öffentlichem Eigentum in Leipzig. Die - so betont Linke-Kreischef Volker Külow - von der Linken natürlich abgelehnt wurden. Zuletzt betraf es die Komplettverkäufe der Stadtwerke-Töchter HL komm und Perdata und den Beschluss, den Eigenbetrieb Bestattungswesen zur selbständigen GmbH zu machen und einen Teil zu verkaufen. mehr…
Das APRIL-Netzwerk (die Antiprivatisierungsinitiative Leipzig) hat mit einem Rundbrief an zahlreiche Organisationen und gesellschaftlich engagierte Personen eine Diskussion darüber gestartet, warum Leipzig eine "Privatisierungsbremse" benötigt und wie diese aussehen könnte. Für die Mitstreiter der Initiative betreibt die Stadt bei ihren Verkäufen eine Salamitaktik, nachdem die Leipziger im Bürgerentscheid von 2008 eine Privatisierung der Kommunalbetriebe abgelehnt hatten. mehr…
Das Bundeskartellamt hat seine Zustimmung für den Erwerb der Anteile der HL komm GmbH durch die pepcom GmbH erteilt. Das teilte am Abend des 14. August die Stadtholding LVV mit. Damit sei eine weitere wichtige Bedingung erfüllt, um die Anteilsübertragung zum 1. September 2012 zu vollziehen. mehr…
Am Montag, 13. Mai, tagte wieder der Abfalluntersuchungsausschuss des Sächsischen Landtages, der sich seit Beginn der Legislatur mit einer ganzen Reihe von Müllskandalen im schönen Freistaat Sachsen beschäftigt. Eines der großen Themen ist die illegale Entsorgung von italienischen Müllimporten, bei denen auch die Deponie Cröbern eine zentrale Rolle spielt. Und im Bundeskriminalamt weiß man zumindest, um welche Müll-Berge es da tatsächlich geht. mehr…
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen zwei Geschäftsführer der S.D.R. Biotec Verfahrenstechnik GmbH wegen des Tatvorwurfs des gemeinschaftlichen vorsätzlichen unerlaubten Betreibens einer Anlage im besonders schweren Fall und gegen einen leitenden Angestellten der Firma wegen Beihilfe hierzu Anklage zum Landgericht Leipzig (Große Strafkammer) erhoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am 25. Januar mit. mehr…
Große Überraschung in Ostsachsen. Am Donnerstag, 30. August, meldete die "Sächsische Zeitung" das mysteriöse Verschwinden von 430 Fässern mit heiklen Filterstäuben aus Altbernsdorf. "Als Kreismitarbeiter gegen 9 Uhr bei der Abfallfirma ETU in Altbernsdorf eintrafen, um per Behördenbeschluss die Entsorgung von 88 Tonnen gefährlicher magnesiumhaltiger Filterstäube einzuleiten, waren die heiklen Fässer weg", schrieb die Zeitung. mehr…
"Offenbar hat die Westsächsische Entsorgungsverwertungsgesellschaft mbH (WEV) doch Dreck am Stecken", kommentiert Johannes Lichdi, Obmann der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abfall-Untersuchungsausschuss, die Aussageverweigerung des WEV-Geschäftsführers Martin Lohmann in der Sitzung des Untersuchungsausschusses am Montag, 11. Juni. mehr…
2012 gibt es wieder ein klein bisschen Geld von der VNG für ihre Anteilseigner. Nach dem deftigen Minus von 260 Millionen Euro im letzten Berichtsjahr konnte die Verbundnetz Gas AG (VNG) wieder einen Gewinn von 132 Millionen Euro erwirtschaften. Davon bekommt auch Leipzig ein bisschen was. Ungefähr 2 Millionen Euro. Immerhin. mehr…
Der Freistaat Sachsen wird die Anteile der Stadt Dresden an der Verbundnetz Gas AG (VNG) nicht zeitweise übernehmen. CDU und FDP im Sächsischen Landtag lehnten am Mittwoch, 12. Dezember, einen entsprechender Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag ab. "Die Interessen der Stadt Leipzigs werden von CDU und FDP ignoriert", kritisiert Antje Hermenau, Vorsitzende der Grünen-Fraktion. mehr…
Der Freistaat soll die VNG-Anteile der Stadt Dresden vorübergehend erwerben, falls Dresden diese, wie derzeit geplant, verkaufen will. Diesen Vorschlag macht die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Sächsischen Landtag. Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag in die Beratungen zum sächsischen Landeshaushalt eingebracht, dazu 40 Millionen Euro aus der Haushaltsrücklage bereit zu stellen. mehr…
Die Universität Leipzig hat eine Kooperation mit der ONTRAS – VNG Gastransport GmbH Leipzig, einer Tochter der VNG, gestartet. Die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, und der Kaufmännische Geschäftsführer der ONTRAS, Ralph Bahke, unterzeichneten am Mittwoch, 17. Oktober, einen entsprechenden Vertrag. mehr…
Regen am Nachmittag schreckte niemanden ab und so fanden sich auch beim diesjährigen Campus-Fest die Begeisterten in Scharen ein. „Ich hätte nie erwartet, dass sich der ganze Platz hier füllt. Schön, dass ihr alle da seid,“ begrüßte Alin Coen mit ihrer Band das Publikum. Deutlich politischer mit Kritik des StudentInnenrates an den Kürzungen der Landesregierung kam das Festival daher, unter anderem fuhr – solange die Massen es ermöglichten – ein Rasenmähtraktor und verteilte hochschulpolitische Flugblätter. mehr…
Dr. Steffi Junhold findet es „sehr wichtig für eine Stadt, die besten jungen, aufstrebenden Musiker mit den Menschen zusammenzubringen, denen es nicht gut geht“. Deshalb engagiert sie sich als eine von 18 Mitstreitern bei Live Music Now (LMN) in Leipzig. Am 10. Juni lädt LMN zu einem Sonderkonzert in das Mendelssohn-Haus. Ein L-IZ-Interview. mehr…
Frühmorgens am Meer sind Nadine Maria Schmidt an Gesang & Gitarre, Till Kratschmer am Klavier, Chris Turrak am Bass und Karl Blütchen am Schlagzeug. Am 1. Juni ist es nun soweit - die Veröffentlichung ihres ersten deutschsprachigen Albums „Blaue Kanten“ wird ganz groß im Neuen Schauspiel gefeiert. Im L-IZ-Interview spricht Nadine Maria Schmidt über die Songs und das Drumherum zum neuen Werk. mehr…
Vor Jahren bekam Tanner, der Interviewer der Herzen, eine EP in die Ohren, die so wundervoll unfertig und schräg klang; Gitarren, Melodien und ungebürsteter Gesang quer drüber. Lizard Pool hieß die Band/e, die´s verbrochen hatte und die Köpfe gingen irgendwann mit in, der in den höchsten Tönen gefeierten, Kapelle ZIN auf. Vincent Oley erzählt der L-IZ vom Abschied von ZIN und vom Wiederaufschäumen im Lizard Pool. Inklusive Konzerttipp. mehr…
Dem unleugbar unwiderstehlichen Charme des Wave Gothic Treffens in Leipzig vermag sich niemand zu entziehen. Schon gar nicht die eingefleischten Anhänger der schwarz-romantischen Szene, aber auch nicht jene Zeitgenossen, die mit dem inzwischen schon legendären Leipziger Pfingst-Auftrieb rein innerlich eher weniger zu tun haben. mehr…
Es flüstert wieder in der Grufti-Szene. Wer kommt Ende Mai 2012 nach Leipzig? Während sich die Schwarzkittel im Wave-Gotik-Treffen-Forum noch dieselben Gruppen wie in den beiden Vorjahren wünschen und hoffen, dass die wieder vereinigten Weltmusiker von Dead Can Dance in Leipzig eintreffen, schmuggeln sich klammheimlich einige Künstler auf die schwarze Spielwiese. mehr…
Das gesamte Wochenende hat die L-IZ wieder (fast) live vom WGT berichtet. Es wurde gejubelt, es wurde gefeiert und natürlich Musik gehört und erlebt. Weil der Worte aber zu viele sind, und manchmal Zahlen eben auch etwas sagen, zum Abschluss ein kleiner Text mit einer großen Zahl und einer ebensolchen Bildergalerie. mehr…
Es ist vorbei. 20 Jahre Wave Gotik Treffen - erneut mit vielen versteckten Perlen und ganz großen Stars. Während auf der Alten Messe Nitzer Ebb wummern, sich im Werk II die amerikanischen Grusel-Punker Misfits vorbereiten, treten auf der Parkbühne Mephisto Walz auf. Jubilare, die fünf Jahre mehr als das WGT auf dem Buckel haben. mehr…
Mitte Juli: Das Jahr in England neigte sich dem Ende zu. Nun hieß es nur noch vom Norden in den Süden, Formalitäten und Einkäufe erledigen. Von Fort William bis nach Dover sind es ellenlange 957 km. Von wegen Insel = klein. Wir schafften die Strecke gemütlich in zwei Tagen. mehr…
“Kleine weiße Friedenstaube, fliege über’s Land“ – so beginnt eines der populärsten Pionierlieder in der DDR, welches bekanntlich Kindergärtnerin Erika Schirmer zu verdanken ist. Was dies mit Schottland zu tun hat, will ich alsbald erklären. mehr…
Wehmütig packte ich am letzten Schultag meine Taschen ins Auto. Das Schuljahr war vorbei, mein Vertrag ausgelaufen und schon morgen sollte ein anderer Kollege in meine Wohnung ziehen. Es war kein Platz mehr hier für mich. mehr…
In eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ist wunderschön. Eine Gemeinschaft zu verlassen, umso unschöner. Man hat sich an die Leute gewöhnt, man kennt die Abläufe in- und auswendig und weg will man meist sowieso nicht. Mehrmals wurde mir angeboten, noch ein Jahr länger am College zu bleiben. mehr…
Es gab sie einst, die Zeit der deutschsprachigen Literatur in Prag. Eine Epoche, in der es selbstverständlich schien, dass deutsche, tschechische und jüdische Kultur schreibend zueinander fanden. Die deutsch schreibende tschechische Autorin Milena Oda haucht dieser Tradition neues Leben ein. mehr…
Man könnte es Akustik-Literatur nennen, was sich der Autor Christoph Schneider da ausgedacht hat. Sozusagen ein Hörbuch zum Lesen. Das Fantasy-Epos „Der Erbe der Zeit“ ist der erste Roman zum Lesen und Hören, der auf der Buchmesse vorgestellt wird. mehr…
Voll war es am Buchmesse-Samstag gewesen. Clueso, Großstadtgeflüster, Markus Kavka und viele weitere Künstler stellten Bücher vor, spielten Musik. Da stellte sich bei manchem die Frage, ob ein Rathaus überhaupt geeignet für eine Veranstaltung wie diese gewesen ist. Mirko Stock von der Eventagentur "emotionworks" meint ja. mehr…
Man ahnte es bereits bei der ersten Zwischenmeldung vom Freitag - die Leipziger Buchmesse wächst im Jahr 2011. Immerhin eine Steigerung um weitere 6.000 Besucher im Vergleich zu 2010. Auch in diesem Jahr also erneut - das Buch ist tot - es lebe das Buch. mehr…
Die 21. Auto Mobil International findet vom 2. bis 10. Juni 2012 in Leipzig statt. Das teilt die Leipziger Messe mit. Mit dem Übergang in den Zwei-Jahres-Rhythmus positioniert sich die AMI ab jetzt jeweils Anfang Juni in den geraden Jahren. Bisher fand sie Anfang April statt. mehr…
Es wurde gebrummt, geschaut und natürlich auch gehandelt in den vergangenen fünf Tagen auf dem Leipziger Messegelände. Das Appetithäppchen aus AMIcom, -tec und -style sollte neben der üblichen Geschäftsbeziehungspflege auch eine Lücke schließen. Die zwischen zwei Jahren AMI, doch es ist durchaus ein wenig mehr auf dem Teller gewesen. mehr…
Das es nicht ganz leicht werden würde, war klar. Auch die Zahlen einer AMI, wie sie 2012 wieder in Leipzig stattfindet, hatte niemand erwartet. So zeigt man sich nach dem Auftaktwochenende nicht unzufrieden auf der Leipziger Messe mit dem Erfolg von AMICOM, AMITEC und AMISTYLE. mehr…
Zur Eröffnung der Messen AMItec, AMIcom und AMIstyle erschien am heutigen Morgen hoher Besuch. Der sächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) und Oberbürgermeister Burkhard Jung gaben sich zu einem Rundgang ein Stelldichein. mehr…