Ab Freitag, dem 6. März, gibt es die nächste wichtige Veränderung für alle Kraftfahrer, die die Brücke der B2 im Agra-Park nutzen: Dann wird der gesamte Verkehr auf der Agra-Brücke in Markkleeberg auf den östlichen Brückenzug verlegt, teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Für den Verkehr steht damit dann jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Die dafür notwendigen Markierungsarbeiten auf der Brücke sind bereits abgeschlossen. Weitere Markierungsarbeiten in den Kreuzungsbereichen am Goethesteig und an der Seenallee werden bei geeigneten Wetterbedingungen vorgenommen.

Voraussetzung für die neue Verkehrsführung über den östlichen Brückenzug ist die in den vergangenen Wochen gebaute zusätzliche Unterstützungskonstruktion unter der Brücke. Dafür wurde innerhalb kurzer Zeit eine Konstruktion mit 408 Stützen errichtet, die die Last der Brücke von unten zusätzlich trägt und so die Standsicherheit gewährleistet.

Ein zentraler Arbeitsschritt hierfür war die schrittweise Lastumleitung in die neuen Stützen. Dabei wurde die Brücke nach und nach auf die neuen Stützen gesetzt, so das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Während des gesamten Prozesses wurden Bewegungen und Kräfte kontrolliert, um die Last gleichmäßig zu verteilen und Schäden am Bauwerk auszuschließen.

Die Brücke wird über den gesamten Zeitraum der geänderten Streckenführung kontrolliert, um Sicherheit und Stabilität während des Betriebes sicherzustellen.

Wie geht es jetzt weiter?

Der westliche Brückenzug ist bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt, so das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Dieser Brückenzug wird als erstes abgebrochen. Die daran anschließenden Schritte sind Bestandteil der gegenwärtig laufenden Planungen. In der Zwischenzeit bleibt die B 2 über den östlichen Brückenüberbau befahrbar und die wichtige Verkehrsverbindung erhalten.

Unverändert wichtig bleibe die Einhaltung der Tonnagebegrenzung von 3,5 Tonnen, betont das Landesamt. Sie ist entscheidend dafür, dass die Agra-Brücke die Verkehrslasten bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus aufnehmen kann. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen dürfen die Brücke nicht befahren.

Die fußläufige Querung unter der Brücke bleibt auch während der anstehenden Arbeiten als wichtige Verbindung für Anwohner und Parkbesucher erhalten.

Über den weiteren Baufortschritt, insbesondere den Rückbau und Neubau des westlichen Brückenzugs sowie mögliche Anpassungen der Verkehrsführung, werde weiter fortlaufend informiert, betont das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderte Tonnagebegrenzung sowie die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

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