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Die Amphibienwanderung beginnt

NABU sucht wieder Helfer für Krötenrettung und bittet um Rücksicht auf die wandernden Tiere

Amphibien lieben milde feuchte Nächte, um sich vom Winterquartier auf den Weg zum Laichgewässer zu machen. Geregnet hat es in diesem Frühjahr, noch ist es aber etwas kühl. Doch sobald es auch mit den Temperaturen aufwärts geht, wird die Amphibienwanderung beginnen. Einige ungeduldige Kröten und Frösche haben sich sogar schon auf den Weg gemacht.

Doch leider endet dieser oft schon an der nächsten Straße, denn der Verkehr ist für die wandernden Tiere in tödliches Risiko. Deshalb bittet der Naturschutzbund NABU auch in diesem Jahr wieder alle Autofahrer, auf die wandernden Tiere Rücksicht zu nehmen. Auf entsprechenden Strecken sollte man nur langsam fahren. An einigen besonderen Wanderschwerpunkten wurden auf Initiative des NABU Leipzig Verkehrsschilder aufgestellt. Beobachtungen zeigen allerdings, dass die Autofahrer diese Schilder ignorieren.

Auf Initiative des NABU-Regionalverbands Leipzig wurden an verschiedenen Straßen Verkehrsschilder aufgestellt, die Autofahrer zur Rücksichtnahme auf die wandernden Amphibien verpflichten. Foto: NABU

Auf Initiative des NABU-Regionalverbands Leipzig wurden an verschiedenen Straßen Verkehrsschilder aufgestellt, die Autofahrer zur Rücksichtnahme auf die wandernden Amphibien verpflichten. Foto: NABU

Ein Risiko für die wandernden Amphibien sind aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger. Um sie auf dieses Problem hinzuweisen, hat der NABU Leipzig an verschiedenen Wald- und Parkwegen Hinweisschilder aufgehängt. Hier sollten Fahrradfahrer nicht ohne Licht und Fußgänger mit einer Lampe unterwegs sein, um den Tieren ausweichen zu können.

An der Parthebrücke bei Plaußig hat der NABU wieder einen Amphibienleitzaun aufgebaut, um die Tiere von der gefährlichen Straße fernzuhalten. Sie werden hier auf einen sicheren Weg umgeleitet. An anderen Stellen hat der NABU stationäre Amphibienleiteinrichtungen überprüft. Dabei wurden die Amphibientunnel von Verstopfungen befreit und Müll eingesammelt. Die zuständigen Behörden werden über verschiedene Beschädigungen an den Leiteinrichtungen informiert, die dringend repariert werden müssen.

An besonders gefährlichen Stellen werden an den kommenden Tagen wieder Naturschutzmacher des NABU Leipzig als Krötenretter im Einsatz sein. Die wandernden Amphibien werden vor den gefährlichen Straßen eingesammelt und im Eimer sicher über die Fahrbahn gebracht. Für solche Hilfseinsätze suchen die Amphibienretter des NABU Unterstützer. Wer sich abends dafür ein paar Stunden Zeit nehmen kann, ist herzlich dazu eingeladen. Helfer melden sich am besten per E-Mail an info@NABU-Leipzig.de oder telefonisch unter 0341 6884477. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wetterangepasste, warme Kleidung ist ratsam; wer hat, kann eine Taschen- oder Stirnlampe oder auch einen sauberen Eimer mitbringen. Von den anwesenden NABU-Mitstreitern gibt es die notwendigen Fachinformationen für die Helfer oder auch Interessantes über die Lebensweise der Amphibien.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

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Da war dann auch die Stadtverwaltung einsichtig und zog im Herbst die ersten Grundstücksangebote, die durch Konzeptvergabe neue Nutzer finden sollten, wieder zurück, nachdem es heftigste Kritik all Jener gegeben hatte, die so lange um das neue Vergabeinstrument gekämpft hatten. Die Stadt suchte Kontakt zur eigenen Tochter LWB. Und jetzt gibt es zwei neue Angebote. Beide im schönen Leipziger Westen.
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Gründlich vergeigt, so kann man wohl das beschreiben, was im sächsischen Bildungssystem passiert ist. Nicht erst seit 2012, als die aktuelle Kultusministerin Brunhild Kurth den Job übernahm. Schon vorher wurde ja das Bildungssystem behandelt wie eine Fabrik, in der man mit weniger Lehrpersonal preissparender produziert. Nur ist es Kurth erst recht nicht gelungen, den Betrieb wieder in Ordnung zu bringen.
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Gastmanns Kolumne: Viva la Diva
Viva la Diva. Foto: L-IZ.de

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Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 2): Fake News, Streit um Augustusplatzbebauung und Wohnungsnot im Jahr 1927
Leipzig von oben um 1927. Bild: Pro Leipzig Verlag

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LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Während sich heute die Sorgen im globalen Heptagon Russland, USA, Großbritannien, Deutschland, China und Indien abspielen, ist Reichsaußenminister Gustav Stresemann Anfang 1927 besorgt um die englisch-russischen Beziehungen. Aufgrund der Krise zwischen beiden Staa­ten soll sogar noch mal der „Völkerbund“ zusammentreten – unter Stresemann, der damals sogar den Vorsitz führt. Die Beunruhigung sei aber laut eines diplomatischen Korrespondenten des „Daily Telegraph“, der immerhin damals in der NLZ schreibt, unrichtig gewesen. Fake-News-Alarm!