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Am 10. August beim Internationalen Orgelsommer in Naumburg zu Gast: Andreas Liebig aus der Schweiz

Am Freitag, 10. August, findet um 19:30 Uhr das 6. Konzert des Internationalen Orgelsommers 2012 an St. Wenzel in Naumburg statt. An der Hildebrandtorgel von 1746 spielt Andreas Liebig (Winterthur, Schweiz). Der diesjährige Internationale Orgelsommer steht unter dem Motto "Musik als Botschafterin der Reformation".

Das Programm von Andreas Liebig (Winterthur/Schweiz) schlägt einen Bogen von der norddeutschen Orgelmusik hin zu Johann Sebastian Bach. Liebig ist u.a. als Leiter der Orgelfestivals „Krummhörner Orgelfrühling“ und „Nachtorgel Dornum“ der norddeutschen Orgellandschaft sehr verbunden. Im erklingenden Programm bringt er, gemäß dem Motto des Internationalen Orgelsommers 2012 an St. Wenzel „Musik als Botschafterin der Reformation“, Bearbeitungen norddeutscher Orgelkomponisten über wichtige protestantische Choräle zu Gehör. So erklingt das Lutherlied „Nun freut euch lieben Christen g’mein“ in Bearbeitungen Jan Pieterszoon Sweelincks und Johann Sebastian Bachs, Luthers „Christ lag in Todesbanden“ erklingt in Fassungen von Georg Böhm und ebenfalls von Bach, und vom lutherischen „Christ, unser Herr, zum Jordan kam“ sind gleich drei Versionen zu hören: Eine von Dietrich Buxtehude, und zwei von Johann Sebastian Bach. In Bachs „großer“ Bearbeitung BWV 684 kann man hierbei besonders deutlich die Wellen des Jordans in der Bassstimme spüren, wobei die rechte Hand Kreuzesmotive (das Kreuzeszeichen über dem Täufling) erklingen lässt; die Choralmelodie befindet sich im Tenor, gespielt vom Pedal.

Auch Georg Böhms monumentale Partita über das Lied „Freu dich sehr, o meine Seele“ des Freiberger Kantors, Komponisten und reformatorischen Lieddichters Johann Christoph Demantius bildet im Programm einen ganz eigenen Höhepunkt.

Freie Orgelwerke von Buxtehude, Böhm und Bach ergänzen die erklingenden Choralbearbeitungen und bilden untereinander ebenfalls eine Bezugsebene: Johann Sebastian Bach hörte als Schüler Georg Böhm in Lüneburg, und seine „Pilgerreise“ zu Dietrich Buxtehude nach Lübeck ist legendär. So verwundert es nicht, wenn in Bachs Musik deutliche Einflüsse beider norddeutscher Komponisten erkennbar sind. Daneben gehören die im Konzert erklingenden Passacaglien Buxtehudes und Bachs unbestritten zu den Meisterwerken ihrer Form und bereichern das Programm um einen weiteren inneren Bezug. – Dieser Abend verspricht, ein klingendes Gesamtkunstwerk zu werden!

Karten zu 9 Euro/erm. 6,50 Euro erhält man im Vorverkauf bei der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, Tel. (03445) 273 125 oder an der Abendkasse.

www.naumburg.de/nnn
www.hildebrandtorgel-naumburg.de


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