Noch ein Jubiläumsband zum Teubner-Jubiläum: Das Mathematik-Genie Felix Klein in Leipzig

Er war nur sechs Jahre in Leipzig. Am Ende war ihm Leipzig zu laut und zu groß. 1886 verließ der Mathematiker Felix Klein die binnen sechs Jahren von 149.000 auf über 170.000 Einwohner gewachsene Stadt Richtung Göttingen. Leipzig, so schreiben etliche Lexika, sei der Höhepunkt seiner mathematischen Karriere gewesen. Ansonsten sei er eher ein Organisationstalent gewesen.

Klingt, wenn es um wissenschaftliche Leistungen geht, immer abwertend. Da lodert noch immer der alte, in Deutschland bis ins Extrem gepflegte Geniekult des 18., 19. Jahrhunderts, den Mary Wollstonecraft Shelley in ihrem 1818 erschienenen „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ so gnadenlos und treffend karikiert hat. Was die literarischen Anbeter des solitären Erfinder-Genies bis heute nicht davon abhält, wissenschaftliche Leistungen strikt nach dem Everest-Prinzip zu bewerten: Wer war zuerst oben?

Auch Felix Klein lieferte sich so ein Rennen. 1882 war das, da entwickelte er quasi im Alleingang die Theorie der automorphen Funktionen. Das „quasi“ sei betont, denn Klein war eben kein Frankenstein, sondern tatsächlich ein Mann, der den wissenschaftlichen Austausch intensiv pflegte. Und beim Ausfeilen seiner Theorie tauschte er sich mit einem Mann aus, der ihm da das Wasser reichen konnte: dem fünf Jahre jüngeren Henri Poincaré. Dass es Klein gelang, die Theorie wenige Wochen vor Poincaré zu formulieren und zu veröffentlichen, werten diverse Biographen noch heute als einen solchen hart erkämpften „Sieg“.Für Klein folgte aus der Anstrengung ein körperlicher und seelischer Zusammenbruch. Etwas, was man heute durchaus als Burn-out bezeichnen würde. Er hatte sich völlig übernommen. Aber der Grund ist nicht die Arbeit an der Theorie allein. Das wird klar, wenn man sich in den Text von Rüdiger Thiele vertieft, der die sechs Leipziger Jahre von Felix Klein besonders intensiv untersucht hat. Und es zeigt sich schnell, dass er nicht nur später in Göttingen seine ganze Kraft dazu aufgewandt hat, ein funktionierendes mathematisches Institut zu schaffen. Er tat das auch in Leipzig. Unter teilweise durchaus rudimentären Bedingungen. Und er sicherte eine anspruchsvolle Vorlesungsserie über alle Semester. 1881 gründete er außerdem ein eigenes mathematisches Seminar, legte den Grundstein für eine Modellsammlung und eine Bibliothek, wo die Studenten Zugriff hatten auf die benötigte Fachliteratur.

Hier stellte er seine Vorlesungsmanuskripte zur Einsicht zur Verfügung. Vorlesungen, die es in sich hatten. 1884 veröffentlichte er bei Teubner einen eigenen Band dazu: „Vorlesungen über das Ikosaeder und die Auflösungen der Gleichungen vom fünften Grade“. Parallel dazu betreute er Dissertationen und Habilitationen. Mit dem Teubner-Verlag hatte er schon in den 1870er Jahren kooperiert. Und manches seiner Bücher, die heute als Grundlagenwerke der modernen Mathematik / Geometrie gelten, hat er im Lauf der Zeit bei Teubner veröffentlicht. Später betreute er hier auch die maßstabsetzende „Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften“.

Wer den Mann auf sein „Wettrennen“ mit Poincaré reduziert, erfasst seine Lebensleistung nicht. Zeitlebens war er als Dozent von Universitäten diverser Länder umworben. Und zahlreiche Spitzenmathematiker späterer Generationen haben bei ihm gelernt. Und auch das sächsische Kultusministerium wusste sehr wohl, was es an diesem Mann hatte. 1884 bedankte es sich förmlich bei Klein, dass er eine Berufung nach Baltimore nicht angenommen hatte.

Die Krux an Thieles Biografie: Der Mathematiker schreibt natürlich zuerst über den Mathematiker. Außer dass Klein in der damaligen Sophienstraße (der heutigen Shakespearestraße) in einem heute nicht mehr existierenden fünfstöckigen Haus lebte, erfährt man über sein Leben als Mensch kaum etwas. Was in gewisser Weise verständlich scheint – er war ein Workaholic. Und er scheint auch in Leipzig ständig das Gefühl gehabt zu haben, dass man hier mehr leisten muss als anderswo und sich keine Ruhe gönnt. Der Geist der Stadt war auch damals schon der eines permanenten Wettbewerbs. Auch das begründet teilweise seinen Zusammenbruch von 1882 und seinen Weggang nach Göttingen.

Und wer hielt ihm den Rücken frei? – Anna natürlich, 1875 hatte er die zwei Jahre jüngere Enkelin von Georg Wilhelm Friedrich Hegel geheiratet. Da war der 26-Jährige übrigens schon drei Jahre lang ordentlicher Professor in Erlangen. Von solchen Karrieren können mathematische Begabungen heute nur träumen. Vier Kinder hatte Felix übrigens mit Anna – Otto, Luise, Sophie und Elisabeth. Sophie wurde 1885 in Leipzig geboren. Ein Jahr später ging die Familie nach Göttingen – und Klein brachte das Kunststück fertig, seinen eigenen Nachfolger für Leipzig zu benennen: Sophus Lie.Dem 150 Seiten umfassenden Abriss zur Leipziger Zeit von Felix Klein lässt Thiele einen genauso umfangreichen Anhang folgen, in dem dann – im Lebenslauf von Felix Klein – erstmals auch Anna auftauchen darf. Der Leser ist dann zumindest beruhigt: Felix Klein war nicht ganz einsam in seinem Leipziger Aufenthalt. Kinder hatte er auch. Er war nicht nur Arbeitsmensch. Und man darf durchaus fragen: Welche Rolle hat Anna eigentlich bei seinen Entscheidungen gespielt?

Anna stammte ja selbst aus einer Wissenschaftlerfamilie. Nicht nur ihr Großvater war Professor. Auch ihr Vater, Karl Friedrich Wilhelm Hegel (1813-1901), war einer – nämlich in Rostock, Historiker in diesem Fall. Felix Klein hatte also eine Tochter aus einer Gelehrtenfamilie geheiratet. Kleins in Leipzig geborene Tochter Sophie heiratete später den Juristen Eberhard Hagemann. Das kann man dann unter anderem aus der Todesanzeige zu Felix Kleins Tod nachlesen, die Thiele mit in den umfangreichen Bildteil aufgenommen hat.

Dazu findet man Vorlesungsverzeichnisse, Ehrungen und Veröffentlichungen, Felix Kleins Leipziger Antrittsrede, Äußerungen von Mitstreitern und Zeitgenossen, Seminarpläne und zugehörige Skizzen. Und dazwischen immer wieder Fotos der geometrischen Modelle, mit denen Klein seine mathematischen Arbeiten anschaulich machte. Ein komplexes Wissenschaftlerleben, das zeitlebens geprägt war von eigenen neuen Grundlagenarbeiten und intensiver Diskussion mit den Kollegen seines Fachgebietes. Und zwar über Landesgrenzen hinaus. Als ihm das preußische Kultusministerium mitteilte, an französischer oder englischer Mathematik habe man in Deutschland kein Interesse, muss sich Klein regelrecht gefoppt vorgekommen sein.

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Felix Klein in Leipzig
Rüdiger Thiele, Edition am Gutenbergplatz Leipzig 2012, 26,50 Euro

Mit dem Buch würdigt EAGLE vor allem einen der begnadeten Teubner-Autoren. Aber es zeigt natürlich auch, was alles erzählbar ist, wenn erst einmal jemand anfängt, zu den begnadeten Professoren der Universität Leipzig Material zu sammeln. Es ist nicht ganz leicht zu lesen, denn in Thiele formt der Mathematiker den Text. Das geht dann immer wieder mal in höhere geometrische Sphären, auch wenn man hin und wieder beiläufig erfährt, dass Klein auch ein Mann war, der immer die Nähe zur Praxis suchte. Denn da hatte er als Student der Physik ja einmal angefangen. Bevor ihn die „Neue Geometrie des Raumes“ ganz in ihren Bann zog.


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