Die Keimzelle der deutschen Volksmärchenwelt: Marburg an einem Tag

Auch Marburg ist so eine süße kleine Stadt, die man aus rein literarischen Gründen besuchen kann. Aus romantischen auch. Manchmal fällt das ja zusammen. Erst recht, wenn man Märchen liebt. Dann ist man hier richtig. Und man kommt sowieso durch, wenn man mit den Stadtführern aus dem Lehmstedt-Verlag in diesem Jahr unterwegs ist. Denn diese widmen sich diesmal besonders der Deutschen Märchenstraße.
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Hameln mit dem Rattenfänger gehört dazu, und Marburg sowieso. Marburg ist der Kern, der Nukleus, die Samenzelle. Denn Marburg ist Universitätsstadt. Und so etwas zieht kluge Geister an. Die klugen Geister heißen in diesem Fall: Jakob und Wilhelm Grimm, die hier nicht nur studierten, sondern auch eines ihrer beiden Großprojekte starteten: das Sammeln deutscher (Volks-)Märchen und -sagen. Das Haus, in dem die beiden 1802/1803 eine Wohngemeinschaft bildeten, diese Unzertrennlichen, ist in der Barfüßergasse 35 noch zu bewundern, ein anderes, wohin sie 1803 bis 1805 zogen, in der Wendelgasse 4. Die beiden Brüder, denen die Trennung von daheim so schwer fiel und die das alte, verwinkelte Marburg gar nicht mochten, studierten in der 1527 gegründeten „ersten protestantischen Universität“ Deutschlands nicht Sprach- und Literaturwissenschaften, wie man denken sollte, sondern Jura.

Und das bei Karl von Savigny, der in Marburg den berühmten Kreis deutscher Romantiker um sich versammelte – Clemens Brentano trifft man also in Marburg genauso an wie dessen Schwester Bettina. Und in diesem Kreis ward die Idee geboren, die deutschen Märchen zu sammeln. Und da wir hier mitten in Hessen sind, sind das vor allem hessische Märchen. Volksmärchen wurden die meisten erst später – nach starker Bearbeitung durch die beiden stilbewussten Brüder. Und mittlerweile wissen wir ja auch, dass einige der berühmtesten unter den deutschen Volksmärchen ursprünglich mal französische waren, weitererzählt und der neuen Heimat angepasst durch die nach Hessen eingewanderten hugenottischen Familien.Universitätsstädtchen haben so einiges an Potenzial in sich. Auch wenn die Gassen steil und verwinkelt sind. Aber die Marburger wissen, dass sie die Keimzelle haben. Und wer will, kann es ausführlich besichtigen im „Haus der Romantik“ am Markt Nr. 10, wo man dann auch die anderen, die noch nicht Erwähnten trifft: Sophie Mereau (Brentanos Frau), die Günderode, von Just und Creuzer. Die Autorin Pia Thauwald, die Marburg besucht hat, bringt etwas Wichtiges in einen Satz: „Die romantische Strömung beeinflusste mit Grundthemen wie Gefühl, Leidenschaft und Individualität (…) Literatur und Kunst, Religion und Wissenschaft sowie Politik und Gesellschaft.“

Übrigens nicht nur im 18. und 19. Jahrhundert. Auch im 21. Wenn der Deutsche mit der ach so kantigen Wirklichkeit in Konflikt kommt, packt er sein Ränzel und entfleucht ins Romantische. Was nichts mit dem Deutschen Haus in Marburg zu tun hat. Das haben 1234 die Deutsch-Ordens-Brüder gegründet. Seit 1809 nutzt die Universität die alten Gebäude. An Kirchen und Klöstern kommt man bei deutschen Stadtbesichtigungen einfach nicht vorbei. Nur die Thüringer müssen sich mit Taschentüchern eindecken, wenn sie nach Marburg fahren. Die Elisabethkirche ist zwar nach ihrer Nationalheiligen, der so früh an Trauer verstorbenen Elisabeth, benannt. Sie hatte sich nach Marburg ins Kloster zurückgezogen, nachdem ihr Ehemann Ludwig so früh verstorben war. Ihre Gebeine waren bis ins 16. Jahrhundert Ziel tiefgläubiger Pilger. Aber dann ließ Elisabeths Nachfahre, der Landgraf Philipp, ihre Gebeine verschwinden, um die Pilger loszuwerden. Man findet die Elisabethkirche also ohne Elisabeth.

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Es ist also Vorsicht angeraten. Auch in Marburg trügt zuweilen der Schein. Ein gut Teil der Häuser in der Altstadt, die ganz fürchterlich alt aussehen, sind tatsächlich fürchterlich jung, stammen aus dem späten 19. Jahrhundert, als in Deutschland der Historismus regierte und Architekten sich übertrafen in der Nachahmung längst vergessener Baustile – am liebsten tief aus dem Mittelalter. Denn – siehe oben – wenn die Zeiten rauer werden, flüchtet der Deutsche ins Romantische. Er schafft sich idyllische Retro-Welten mit Zinnen und Erkern und Butzenscheiben.

Zwischendrin steht dann freilich auch das ein oder andere Original – das rustikale Rathaus etwa oder das Haus Markt 23, in dem heute die Brüder-Grimm-Stube zu besichtigen ist. Eine originale Synagoge haben die Marburger auch nicht mehr. Da waren sie nicht klüger als die Sachsen und vertrieben im 15. Jahrhundert die Juden aus ihrer Stadt, rissen die Synagoge ab. Aber: Die Fundamente sind erhalten und heute in einem Glaspavillon zu besichtigen. Und gleich bei der Stadt kann man hinausspazieren auf das Landgräfliche Schloss, Zeichen für die einstige Bedeutung der Landgrafschaft Hessen unter den deutschen Fürstentümern.

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Marburg an einem Tag
Pia Thauwald, Lehmstedt Verlag 2014, 4,95 Euro

Die Hessen machten dann im Grunde denselben Fehler, wie ihn die Sachsen mit der Leipziger Teilung machten: Sie zerstückelten das Land auf vier Zwerg-Grafschaften. Damit schied Hessen im Jahr 1567 aus dem Kreis jener Fürstentümer aus, die in der deutschen Politik fortan noch etwas zu sagen hatten. Da bleibt dann wirklich nur noch das Märchenerzählen.

Heute lebt Marburg ganz den Ruhm einer Stadt, die im Grunde eine Universität ist mit Stadt drumherum. Wer mag, kann das ganze oben vom Spiegelslustturm betrachten oder sich auf dem urigen Markt einmummeln in Märchenatmosphäre. Und dann weiterreisen auf der deutschen Märchenstraße, wahlweise lahnaufwärts oder lahnabwärts.


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