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Sex, Alkohol, Drogenexzesse: „Ted“ ab Donnerstag im Kino

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    Man nehme einen lebendigen Teddy, einen Enddreißiger, der in der Pubertät hängen blieb und eine bildhübsche Frau. Dazu einen Nebenbuhler und zwei psychopathische Neider. Fertig ist der Stoff, aus dem der Comedy-Hit des Sommers gestrickt ist.

    Als kleiner Junge wünscht sich John (Mark Wahlberg) nichts sehnlicher, als das sein Teddy zum Leben erwacht. Ein Wunder wird wahr, der Plüschbär wird quicklebendig und tingelt fortan als Sensation des Jahres durch die amerikanische Fernsehlandschaft. Doch ganz gleich wie cool du bist: Irgendwann interessiert sich keine Sau mehr für dich.

    Dreißig Jahre später jobbt John bei einer Autovermietung. Teddy ist sein dickster Kumpel, kifft, säuft, hat Sex mit Prostituierten und hindert seinen Besitzer irgendwie daran, erwachsen zu werden. Sehr zum Ärger von Freundin Lori (Mila Kunis), die ihn vor die Wahl stellt. Entweder Teddy oder sie. Als John realisiert, dass Loris Chef sich in seine Angebetete verguckt hat und zwei Psychopathen seinen Kumpel kidnappen, muss er eine Entscheidung fällen.
    Seit langem war keine amerikanische Komödie derart mit schwarzem Humor übersät und frei von moralischen Aussagen, dass sie sich das Attribut „dreckig“ verdient hätte. „Ted“ hält allen Alt- und Möchtegern-Stars den Spiegel vor’s Gesicht. Ein abgehalfterter Ex-Promi, symbolisch als Plüschbär dargestellt, verschwendet sein Leben, schmeißt Partys und fällt durch Drogeneskapaden auf. Dass er durch sein extravagantes Verhalten seinem Umfeld schadet, kümmert „Ted“ herzlich wenig. Warum auch arbeiten gehen, wenn einem die Frauen hinterher laufen?

    John klammert sich mehr an den verzauberten Plüschbären als an seine Freundin, die er vor vier Jahren bei einem tolpatschigen „Unfall“ in der Disco kennen lernte. Mark Wahlberg überzeugt durch die kindliche Naivität, die er in seiner Rolle ausstrahlt. Mila Kunis verkörpert als Lori Johns schlechtes Gewissen. Mehrmals stellt sie, mit stoischer Geduld gesegnet, John vor die Frage: Teddy oder sie?
    Mit vielen Schenkelklopfern, Haschisch und Sexappeal erzählt Regisseur Seth MacFarlane die Geschichte eines Trios, das seinen Platz im Leben noch finden muss. Ein innovativer Plot, der voraussetzt, dass Plüschbären zum Leben erwachen können, erwächst zu einer herzhaften Parabel über das Leben von Drei-Tage-Promis nach dem Berühmtsein. MacFarlane bedient sich dabei vor allem Klischees und buddelt als Paradebeispiel „Flash Gordon“-Darsteller Sam Jones aus der Mottenkiste. Ein kühner Gag, der seine Wirkung nicht verfehlt. Eine gesellschaftskritische Aussage lässt der Film indes vermissen, weshalb er in erster Linie unter den Fans des seichten Popkornkinos viele Freunde finden wird.

    USA 2012, R: Seth MacFarlane, D: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Seth MacFarlane, 116 Min, FSK 16.

    Filmstart ist der 2. August, zu sehen im CineStar, Cineplex, Regina Palast und UCI Nova Eventis.

    Die Seite zum Film:
    http://movies.universal-pictures-international-germany.de/ted

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