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Ein Hundertjähriger taucht ab: Jonasson-Bestseller ab Donnerstag im Kino

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    Jonas Jonassons Bestseller "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" kommt ins Kino. Die heitere Komödie ist mitnichten so langweilig, wie der ellenlange Titel vermuten lässt. Was machen Sie an Ihrem 100. Geburtstag? Im Kreis der Familie feiern? Allan Karlsson (Robert Gustafsson) hat Besseres zu tun. Weil er sich im Altenheim zu Tode langweilt, unternimmt der Greis an seinem Ehrentag einen Ausflug. Er steigt kurzerhand durch das Fenster seiner Ein-Raum-Residenz und haut ab.

    An einem Busbahnhof findet er einen Koffer voll Geld. Unglücklicherweise gehört die Kohle nicht ihm, sondern einer schwerkriminellen Rockerbande. Auf seinem Road-Trip begegnet der Senior einem Elefanten, ist an einem Mord beteiligt und lernt einen inkompetenten Polizisten kennen.

    Für Karlsson nichts ungewöhnliches. Während seiner Reise erinnert er sich an sein bewegtes Leben. In Rückblenden erfährt der Zuschauer, dass der Schwede an vielen bedeutenden Ereignissen des 20. Jahrhunderts beteiligt war. Mal mehr, mal weniger aktiv.
    Der Grundgedanke, auf dem Jonas Jonassons Erzählung basiert, ist vor allem Cineasten bestens vertraut. Der Roman „Forrest Gump“, geschrieben von Winston Groom und brillant verfilmt von Robert Zemeckis, lässt grüßen.

    „Der Hundertjährige…“ darf als europäisches Pendant auf den Nichtsnutz gelten, der die jüngere US-Geschichte aktiv miterlebt. Die Kinoadaption von Regisseur Felix Herngren lehnt sich glücklicherweise nicht an den bekannten Blockbuster aus dem Jahr 1994 an. Der schwedische Filmemacher findet vielmehr eine eigene, von nordischer Folklore und schwarzem Humor durchtriebene Handschrift, die dem Film ihren Stempel aufdrückt.

    Robert Gustaffson (49) spielt den Protagonisten mit bisweilen jeder Menge Make-Up in (fast) allen Lebensjahren. Dabei versprüht der Komiker den Humor und die kindliche Naivität, die Jonasson der Hauptfigur in der Romanvorlage auf den Leib geschrieben hat. Trotz manch zäher Passage ist der Film niveauvoller Familienspaß, vermag jedoch „Forrest Gump“ nicht das Wasser zu reichen.

    S 2013, R: Felix Herngren, D: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, Mia Skäringer, David Wiberg, 114 Min, FSK 12.

    Filmstart ist der 20. März, zu sehen im CineStar und den Passage Kinos.

    Die Seite zum Film:
    www.derhundertjaehrige-film.de

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