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Ist der Gärtner mal ausnahmsweise nicht der Mörder? – Erster Leipziger Krimipreis wartet auf spannende Manuskripte

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    "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett...", nölte Bill Ramsey 1962 ohrwurmig aus jedem Radio. Bis heute haben Krimis, egal ob im TV, als Audio oder in Buchform, nichts von ihrem Reiz verloren. Und selbst wenn manch unverbesserliche Zeitgenossen diese Gattung immer noch der Trivialliteratur zurechnen, ist er nicht totzukriegen.

    Warum also nicht den Ersten Leipziger Krimipreis ausloben, dachte sich Verleger André Mannchen vom Leipziger fhl Verlag.

    Gedacht, getan und so dürfen alle Autorinnen und Autoren teilnehmen, vom Debütanten bis zum Vollprofi. Übrigens ganz im Gegensatz zum MDR-Literaturpreis. Der ist ob der Flut der Zuschriften schon lange zu einem elitären Literaturereignis mutiert, das längst nicht allen, die gerne zur Feder greifen, Zutritt zu seinem selbstgeschaffenen Olymp gewährt und sich vorbehält, nur gestandene Literaten zuzulassen, die schon veröffentlicht haben. Eine Hürde, die sicher schon so manches Mal dafür gesorgt haben wird, dass das eine oder andere glänzende Manuskript eines talentierten Anfängers weiter in der Schublade vor sich hinschimmelt.

    Ein paar Bedingungen müssen allerdings auch beim Leipziger Krimipreis erfüllt werden. So muss die Handlung des Krimis einen Bezug zu Leipzig oder Umgebung haben. Eine andere Voraussetzung verlangt den ambitionierten Autoren allerdings schon einiges ab. Denn immerhin sollte das Manuskript mindestens 150 Normseiten umfassen.

    Das ist schon starker Tobak, und wer noch kein Werk seit Langem in der berühmten Schublade parat hat, das er schon immer mal veröffentlichen wollte, der sollte sich spätestens jetzt an die Tastatur setzen, denn Zeit bleibt nur bis zum 31. Juli, dann ist Einsendeschluss.

    Dazu gehört auch noch ein Exposé, das nicht mit dem Namen des Autoren versehen ist, ebenso wie das Manuskript, sowie eine Kurzvita des Verfassers mit den Kontaktdaten. Im Exposé sollte die Handlung auf etwa einer Seite zusammengefasst werden. Darin sollte der Bezug zu Leipzig geschildert werden, was passiert, wer das Opfer ist, welche Art von Ermittler agiert, welche großen Verwicklungen es gibt, wer die Haupt- und wichtigsten Randfiguren sind und natürlich, last not least, wer der oder die Täter sind und wie und von wem sie entlarvt wurden.

    Die Teilnehmer versichern im übrigen, dass sie bereit sind, ihr Manuskript zu marktüblichen Konditionen im fhl Verlag Leipzig zu veröffentlichen, sofern ihr Beitrag den Wettbewerb gewinnt. Eine Jury aus Vertretern des Veranstalters und seiner Partner wird alle eingehenden Manuskripte prüfen und schließlich den Gewinner küren. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2013 wird der beste Krimi dann im fhl Verlag Leipzig als Buch und E-Book erscheinen und auf der Buchmesse präsentiert, mit anschließenden Lesungen in Mitteldeutschland. Der Sieger erhält ein Preisgeld in Gesamthöhe von 1.000 Euro.

    Mitglieder der Jury sind die freie Wissenschaftsjournalistin Annegret Faber aus Leipzig, Dirk Wittbrodt, Leiter der Hugendubel Filiale in der Leipziger Petersstraße, Ulrike Rücker, Dozentin für Alte Geschichte und freie Lektorin, André Hille, Journalist, Lektor und Dozent am Mediacampus Frankfurt Seckbach sowie Hartwig Hochstein, ehemaliger Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, Rezensent und begeisterter Krimi-Fan.

    Noch einmal für alle ambitionierten Schreiber: Manuskripte, Exposés (ohne Namen) sowie Kurzvita müssen bis spätestens 31. Juli 2012 beim fhl Verlag Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, Kennwort „Leipziger Krimipreis 2012“ und die elektronische Form unter „krimi2012@leipziger-krimipreis.de eingereicht werden.

    Die genauen Anforderungen an die Manuskripte erhalten die Autoren beim fhl Verlag Leipzig oder unter: www.leipziger-krimipreis.de

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