„Tannhäuser“ in Bayreuth eingesperrt, die Wartburg als Bunker mit Alkoholator-Tank für 4.000 Liter pro Tag!

Kein Stück Stoff zwischen Bühne und Saal. Wer drin ist, sieht einen Bunker in Etagen, hoch oben die Schlafplätze. Zur Wiederaufnahme dieses Jahr wurde der Regisseur Sebastian Baumgarten kräftig ausgebuht, es soll etwas weniger lautstark gewesen sein als im Vorjahr zur Premiere bei den 100. Festspielen. Für Solisten und Chor gab es auch dieses Jahr wieder lang anhaltenden Applaus.
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Geschlossene Gesellschaft

Nicht erkennbar ist, warum es den Bunker gibt. Nirgendwo Spuren von Verwüstung, Not und Flucht. Entspannte Atmosphäre, bis der Kampf um die Frauen und der Sängerkrieg einsetzt. Stützen und Träger sind beruhigend-rosabräunlich gestrichen, regelmäßig wechseln bunte Lichtfarben. Unten stehen die Apparate mit Aufschriften „Nahrung“, „Biogas“ und „Alkoholator mit sieben Luken und sieben Ventilen, laut Kennzeichnung sind 4.000 Liter täglich vorgesehen.

Verbindungssschläuche sind nur lose aufgehängt, provisorisch, manchmal zappeln sie druck- und ruckartig. Ein hölzerner Container weist die Schleuse nach draußen, „Rom“ steht dran. Öffnet sich die Luke, dreht sich eine Warnlampe und Qualm dringt ein. Am Fenster hinten flimmern Bilder bio-chemisch-physikalischer Vorgänge. Auf Videowänden gibt es Verhaltens-, Gebrauchs- und Denkanweisungen. Fast alle Personen tragen saubere bunte Pumphosen und weiße Shirts, später bunte Kittel, ein paar Leute – die Solisten – fallen durch individualisierte Klamotten auf. Wie Suppe und der Alk ausgeschenkt und abgegeben werden, verläuft wenig geordnet und hygienisch bedenklich. Ästhetik des Einfachen?

Unschwer erkennt man: das ist die Wartburg bei Eisenach! Wir sind bei „Tannhäuser“. Kunststück das herauszubekommen, denn es steht ja so auf den Tickets und Programmheften. Regisseur Sebastian Baumgarten, der Gestalter der Kunst-Tanks Joep van Lieshout und Kostümbildnerin Nina von Melchior haben sich ihre eigene Welt gebaut. „Meine Ästhetik braucht keine Opulenz“, zitierte der Bayreuther Festspiel-Almanach den Regisseur, „ich spüre bei mir eher einen verstärkten Drang nach Einfachheit!“ Einfach ist der Bunker nun aber gerade nicht, und auf seine Weise doch opulent.
Klänge kontra Bilder

Keine Angst, das Orchester hält sich an Richard Wagners Noten. Was die Sänger singen, ist ebenso original. Das ist – noch – so in der Bayreuther Inszenierungspraxis. Nur mit der Zeit, laufen der Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit der Zuschauer/Zuhörer die Augen und Ohren, die Klänge und Bilder auseinander.

Vom Regietisch in der Mitte des Saales mag ich manches auch anders angesehen haben, bis dann zur Repertoirevorstellung bei der Handlung an den Seiten der Bühne schnell mal ein paar hundert Zuschauer ausgebremst werden.

Vielleicht ist es ja eine Dekoration aus dem Lager, und man hat dafür Bauteile aus dem Götterdämmerungsschluss des letzten RINGS verbaut und die Tanks eingefügt … Es hätten auch Teile des davor liegenden RINGS sein können, wo Nibelheim fabrikmodern aussah … Einige Dutzend Besucher sitzen mit auf der Bühne, im Premierenjahr waren es Mitglieder eines neu gegründeten Fördervereins der Bayreuther Festspiele.

Waren es in Hans Neuenfels‘ „Lohengrin“ Symbole der Ratten, die sich allerdings auch zu Menschen häuten können, so haben wir es im Venusberg mit niederen Arten von Lebewesen zu tun, Überbleibsel oder neue Züchtungen Sebastian Baumgarten beklagte sich im Premienjahr, bei der knappen Probenzeit nur „Organisatorisches“ machen zu können. Feinarbeit bliebe aus. Angeblich hat es nun einige neue Details gegeben. Wohl auch teilweise neue Kostüme, ein Sänger habe sich geweigert, in Unterhosen aufzutreten. Und das Personal wechselt hier schneller als Konzepte, der „Tannhäuser“ ist ein neuer. Dirigent Thomas Hengelbrock soll sich im März entschieden haben, nicht wieder nach Bayreuth zu wollen. So sprang Christian Thielemann ein, der eigentlich mit der „Fliegenden Holländer“-Premiere 2012 schon genug eingespannt war.
Sänger geben der Musik ein Fest

Bayreuther Solisten geben in allen Partien und Charakteren ein Fest der Musik: Torsten Kerl ist dieses Jahr ein neuer, jugendlich-drahtiger Tannhäuser, Michael Nagy mach Wolfram von Eschenbach fasst zur Hauptfigur, Camilla Nylund als Elisabeth und Michelle Bredt als Venus kommen aus dem globalen Wagner-Ensemble, das sich immer wieder begegnet. Einer sagte, schön an Bayreuth wäre, dass man hier in der Kantine Kollegen aus sechs unterschiedlichen Wagner-Produktionen treffen würde. Wenn die Regie nicht genug Anweisungen gibt, erklingt schon mal die Absprache: „Das machen wir so wie in London.“
Wagner plus eine Idee mehr!

Regisseur Sebastian Baumgarten und alle in Bayreuth tätigen Erfinder haben einen Schutzengel, wenn Festspielleiterin Katharina Wagner postulierte: „Ein Regisseur muss uns eine neue Idee zum Werk bieten!“ Sie selbst wird im Jahr 2015 mit einer Inszenierung von „Tristan und Isolde“ zeigen, was sie als zusätzliche Idee bezeichnet und auf die Bühne bringt ..

Aufführungspraxis, Fassungen des Komponisten, historische Informiertheit sind Vokabeln für den Orchestergraben. Regisseure haben die Freiheit der Kunst. Szenen, Räume zu erfinden und zu beleuchten, und aus umfunktionierten Dingen zu formen kann ja poetisch sein, wenn es perfekt gemacht ist: Rosalie baute einst ein Blätterdach aus Schirmen oder den Regenbogen aus Plastikeimerketten. Putzig im wahren Sinne ist die Reinigungsszene, wenn das Personal zur Dekontaminierung anrückt, Putzlappen und Besen schwingt, ohne dass wirklich etwas vom herumliegenden Müll zusammen gekehrt wird.

Deutsche Opernregie sei seit den siebziger Jahren von DDR-Regisseuren geprägt gewesen, schrieb Jörg Königsdorf im Festspiel-Almanach: Joachim Herz, Ruth Berghaus, Harry Kupfer, Peter Konwitschny. „Sebastian Baumgarten ist der letzte in dieser Reihe.

Szenenfotos zu dieser, anderen Bayreuther Inszenierungen, Namen und Termine von Richard-Wagner-Werken weltweit:
www.richard-wagner-werkstatt.com


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