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Fahrlässiger Medikamentengeber? Arzt aus Borna soll Tod zweier Drogenabhängiger verursacht haben

Der Prozess ist ähnlich gelagert wie der gegen Michael Jacksons Leibarzt: Am Tod von zwei Patienten soll der Arzt Lothar R. Schuld sein. In seiner Bornaer Praxis soll er den drogenabhängigen Patienten eine Wochen-Ration Methadon mitgegeben haben, ohne dass vorher eine Eignung für das Drogenersatzprogramm geprüft wurde.

Wieder Razzia gegen linke Szene: Protestdemo für Montag geplant

Erneut haben Ermittler des Landeskriminalamts zum Schlag gegen die linke Szene ausgeholt. Am Donnerstag durchkämmten sie die Wohnung eines Mittdreißigers in Leipzig-Connewitz. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Durchsuchung steht im Zusammenhang mit dem Versuch der Dresdner Staatsanwaltschaft, eine linke Gruppe herbei zu konstruieren, die für mehrere ungeklärte Straftaten verantwortlich sein soll.

„Der Angeklagte kam mit der Eckfahne auf uns zu“: Hooligan wegen Brandis-Überfall vor Gericht

Für FreikäuferDer 24. Oktober 2009 war ein rabenschwarzer Tag für den sächsischen Fußball. Rund 50 Neonazis griffen in Brandis Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig an. Vier Menschen wurden verletzt, einer schwer. Ein Angreifer musste sich am Donnerstag, zweieinhalb Jahre nach der Tat, vor dem Landgericht Leipzig verantworten.

Angriff nach Hass-Vortrag: Neonazis wandern ins Gefängnis

Das Landgericht Leipzig hat am Montag die Haftstrafen gegen zwei Neonazis bestätigt. Ein dritter Angeklagter wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die jungen Männer hatten am 1. April 2011 auf dem Geithainer Marktplatz vor einer Pizzeria vier Jugendliche angegriffen, teils vermummt und mit Pfefferspray bewaffnet. Ein Angreifer trug Quarzsandhandschuhe.

Er nahm seinen Kindern beide Eltern: Lebenslang für den Plagwitzer Messerstecher

Michel K. (28) schaut betreten drein, als Richter Johann Jagenlauf das Urteil verkündet. Weil er am 23. September 2011 im Streit seine Freundin erstochen hat, soll der Familienvater lebenslang hinter Gitter. Einziger Lichtblick: Die Kammer verzichtete auf die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Nach 15 Jahren könnte der Mörder wieder auf freien Fuß kommen.

Schießerei nach Bankraub in Dahlen: Polizei findet Fluchtauto – von den Tätern fehlt jede Spur

Wilder Westen im tiefen Osten. In der Nacht zum Dienstag wurden die Dahlener Bürger durch Schüsse aus dem Schlaf gestreckt. Eine Polizeistreife hatte ein Räuber-Trio beim Einbruch in die dortige Volksbank auf frischer Tat überrascht. Vorausgegangen war ein automatischer Alarm.

Zeugen gesucht: Radfahrer tot in Mockau-Nord aufgefunden

Am Freitag, dem 20. April 2012 gegen 18:00 Uhr, wurde das Führungs- und Lagezentrum der Polizei durch das Rettungswesen darüber informiert, dass sie zu einem Einsatz mit Beteiligung eines vermutlich gestürzten Radfahrers gerufen worden waren. Nachdem die Polizei am Ort, Walter-Albrecht-Weg 66 (Mockau-Nord), eingetroffen war, mussten diese durch den Notarzt zur Kenntnis nehmen, dass dieser 66-jährige Mann trotz eingeleiteter Reanimation verstorben war.

Nach Hausbesetzung in Naumburgerstraße: Nr. 40 steht noch unter Polizeibeobachtung

Das leerstehende Haus Nr. 40 in der Naumburgerstraße wird weiter von der Polizei beobachtet. Wie die Polizei mitteilte, ist das Gebäude gestern gegen 21 Uhr zwangsgeräumt worden. Die Besetzung habe am Samstagnachmittag begonnen und habe sich zu einer Art Straßenfest mit rund 250 Teilnehmern entwickelt. Grund für die Hausbesetzung soll der Protest gegen steigende Mieten sein.

Rechts-motivierter Übergriff in Geithain: Prozess wird ab Montag neu aufgerollt

Albert R. sitzt im Gefängnis. Die Frage ist, wie lange noch? Derzeit verbüßt der Lunzenauer eine 18-monatige Haftstrafe, weil er im Mai 2010 einem 15-jährigen Punker lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt hatte. Sein Motiv augenscheinlich: blinder Hass. Am Montag, 23. April, wird sein Prozess neu aufgerollt.

4. Komplexkontrolle im Leipziger Stadtgebiet: Leipziger Polizei zeigte wieder mächtig gewaltig Präsenz

Am Donnerstag, 19. April, wieselten wieder lauter Mannschaftswagen der Polizei durch die Stadt. Die Polizeidirektion Leipzig führte erneut eine Komplexkontrolle im Stadtgebiet von Leipzig durch. Die vierte seit dem letzten Jahr. Ziel sei weiterhin die Bekämpfung der Eigentumskriminalität, heißt es aus der Polizeidirektion.

Weil er über 19 Autos lief: Parkour-Aktivist soll Arbeitsstunden leisten

Bei der Trendsportart Parkour versuchen Teilnehmer, bei Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten Weg von A nach B zu nehmen. Was in Action-Filmen atemberaubend aussieht, kann unter Alkoholeinfluss skurrile Züge annehmen. Wegen Sachbeschädigung verurteilte das Amtsgericht Leipzig am Mittwoch, 18. April, einen jungen Mann aus Fahren (Mecklenburg-Vorpommern) zu 70 Sozialstunden.

„Nur über meine Leiche“: Schlangenbefreiung mündet in Handgemenge

Marjan G. (61) hält sich zwei Königspythons. Die Würgeschlangen sind so gefährlich, dass das Ordnungsamt ihre Haltung genehmigen muss. Hatte die Behörde aber nicht. Weil er die Tiere nicht freiwillig herausgeben wollte, rückte am 11. August 2011 die Polizei an. Als der Leipziger die Beamten nicht in seine Wohnung in der Karl-Wisius-Straße lassen wollte, machten sie kurzen Prozess.

Kino.to: Prozess gegen mutmaßlichen Drahtzieher beginnt am 8. Mai

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher des Streaming-Portals "Kino.to" beginnt am 8. Mai. Das teilte am Freitag, 20. April, das Landgericht Leipzig mit. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft Dirk B. millionenfache Urheberrechtsverletzungen vor. Ihm winken bis zu fünf Jahre Haft.

Mord in Plagwitz: Messerstecher soll lebenslang hinter Gitter

Der Messerstecher von Plagwitz soll für sehr lange Zeit weggesperrt werden. Staatsanwältin Tanja Höltschert und Nebenklägerin Henrike Wittner beantragten am Donnerstag, Michel K. (28) nicht nur wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu verurteilen, sondern auch die besondere Schwere der Schuld festzustellen.

Nach einem Raubüberall am 5. Februar: Täter konnte gleich eine Latte Straftaten zugeordnet werden

Am 5. Februar, einem Sonntag, irgendwann zwischen 12:20 und 13:20 Uhr kam es in einer Parkanlage der Zweinaundorfer Straße/Kohlgartenweg zu einer Raubstraftat. Dort wurde ein junger Mann (28) durch den Täter und dessen Hund eingeholt und zu Boden geschlagen. Etwa zehn Mal trat er in den Bauch des Geschädigten. Außerdem schlug er mit der Faust auf den Kopf des Geschädigten ein.

Nur Deutsche willkommen? Syrer verklagt „Club Velvet“ auf Schadensersatz

"Bei uns gibt es keine Diskriminierung", beteuert Sebastian Baumgart. Der Inhaber des Leipziger "Club Velvet" betont, Hussien Eid sei am 16. Oktober von seinen Türstehern nicht eingelassen worden, weil er laut gestikulierend und aggressiv aufgetreten sei. Der Student vermutet dagegen einen anderen Grund: Diskriminierung wegen seines nicht-deutschen Aussehens.

Im Fernsehen lief „Wer wird Millionär?“: Streit um Drogen mündet in tödliche Messerstiche

Kleiner Lichtblick für Michel K. (28). Der Familienvater hatte am 23. September seine Lebensgefährtin Yvonne H. (32) in der gemeinsamen Wohnung erstochen. Offenbar war der Tat ein heftiger Streit vorausgegangen. Nach seinem Geständnis darf der Hartz-4-Empfänger auf eine Verurteilung wegen Totschlags hoffen.

„Ich hab sie geliebt“: Leipziger gesteht in Brief Mord an Lebensgefährtin

Am 24. September 2011 brachte Michel K. (28) seine Söhne um ihre Eltern. Im Suff stach der Arbeitslose abends vielfach auf seine Lebensgefährtin Yvonne H. (31) ein. Anschließend würgte er sie. Die junge Frau hatte keine Chance. Nachdem er verzweifelt versucht hatte, sich für die Nacht ein Alibi zu verschaffen, rief der verzweifelte Familienvater die Polizei.

NSU-Skandal: Bayrische Ermittler waren Terroristen auf den Fersen

Bayrische Fahner waren Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt offenbar dichter auf den Fersen als bisher bekannt. Nach Informationen von "Spiegel Online" hatten Zeugen an mehreren Tatorten ein mysteriöses Radfahrer-Duo bemerkt.

Rechtsterrorismus: Wusste NPD-Abgeordneter schon 2002 von der Terrorzelle?

Möglicherweise war das Zwickauer Terrortrio innerhalb der NPD schon Jahre vor seiner Enttarnung besser bekannt als zunächst angenommen. Seit der Enthüllung des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) streitet die Partei mögliche Verbindungen zu Uwe Bönhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe vehement ab.

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