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Soziokultur in Leipzig: Rahmenvereinbarungen mit Trägern soziokultureller Zentren werden verlängert

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    Es ist ein beruhigendes Signal für die Kulturarbeit in den soziokulturellen Zentren. Den Insitutionen wie Anker, Frauenkultur, Conne Island, naTo, Haus Steinstraße und Mühlstraße 14 werden die Rahmenvereinbarungen zur institutionellen Förderung seitens der Stadt Leipzig verlängert. Das im Jahr 2011 durchs Kulturamt geförderte Zentrum Die VILLA ist nicht mit darunter.

    „Die Rahmenvereinbarungen zur institutionellen Förderung zwischen der Stadt Leipzig und sechs Trägervereinen von soziokulturellen Zentren sollen bis Ende 2013 verlängert werden“, heißt es zum 18. Oktober von der Leipziger Stadtverwaltung. Die Verlängerung wurde demzufolge heute in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters Burkhard Jung auf Vorschlag von Kulturbürgermeister Michael Faber beschlossen. Bereits 2008 wurden bis einschließlich 2013 Rahmenvereinbarungen mit den Trägervereinen des Stadtteilzentrums Mühlstraße 14, des Conne Island, der Frauenkultur, des Haus Steinstraße, des Kultur- und Kommunikationszentrums naTo und des Stadtteilzentrums Anker abgeschlossen.

    Diese Rahmenvereinbarung beinhaltet detaillierte Leistungsvereinbarungen mit den einzelnen Zentren. Dafür wird ein breites, niedrigschwelliges Angebot für die Bürger in ganz Leipzig sichergestellt. Das heißt auch niedrige Preise für Kurse, Workshops und Veranstaltungen. Im Gegenzug müssen sich genannte Zentren evaluieren und beurteilen lassen. „Durch die Rahmenverträge werden die vorhandenen Standorte für soziokulturelle Arbeit stabilisiert“, heißt es beispielsweise auf den Internetseiten der Soziokultur Leipzig. „Abgesichert wird das Grundangebot der Zentren wie tägliche Öffnung, Nutzbarkeit für Vereine, Verbände, Initiativen; Grundlage für inhaltliche Arbeit/Projekte der Zentren.“Kulturbürgermeister Michael Faber zur Verlängerung der Rahmenvereinbarungen: „Starke, untereinander und im jeweiligen Sozialraum gut vernetzte soziokulturelle Zentren sind auch künftig ein Garant für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Die Kulturpolitik hat es sich zum Ziel gesetzt, trotz angespannter Haushaltslage diese gut ausgebildeten soziokulturellen Strukturen zu bewahren.“

    Laut Stadtverwaltung ist Voraussetzung für die Vertragsverlängerung eine Überprüfung der Erfüllung der in den Rahmenvereinbarungen vereinbarten Ziele gewesen. „Die verlängerten Verträge geben den soziokulturellen Zentren mittelfristig Sicherheit über eine Basisförderung durch die Stadt Leipzig. Durch die mehrjährige Förderzusage ist es den Vereinen möglich, längerfristige Konzepte zu erarbeiten und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren“, so weiter in der heutigen Mitteilung.

    Dass auch dieses Mal das soziokulturelle Zentrum Die VILLA nicht mit einbezogen wird, ist ein Wermutstropfen. Denn Anfang des Jahres wurden Gelder zur institutionellen Förderung durch das Leipziger Kulturamt bewilligt. Unklar war noch die Finanzierung 2012. Das Jugendamt wollte sich laut Informationen des AGFT Leipzig ganz aus der Förderung zurück ziehen.

    Wie hoch allerdings die institutionelle Förderung für die sechs betroffenen Einrichtungen künftig ausfällt, teilte die Stadt Leipzig noch nicht mit. Wohlmöglich wartet man die diesbezüglichen Haushaltsberatungen ab.

    Grundbedarf der Soziokulturellen Zentren Leipzig
    www.soziokultur-leipzig.de/Grundbedarf_der_Soziokulturellen_Zentren.pdf

    AGFT Leipzig mit der Förderzusage vom Finanzausschuss
    www.agft-leipzig.de/finanzausschuss-billigt-institutionelle-foerderung-fuer-villa/

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