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Polizeibericht, 27. Juli: „Ausgetickt“, Gabelstaplerdiebe, Störende Gaffer

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    An der Haltestelle „Leinestraße“ geriet ein Unbekannter in Raserei und schlug und trat auf einen 35-Jährigen ein +++ In der vorletzten Nacht scheiterten vier Diebe mit einem gestohlenen Gabelstapler an einem Gullyschacht – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ In Reudnitz wurde eine vermeintlich bewusstlose 23-Jährige plötzlich äußerst aggressiv gegenüber den Rettungssanitätern, kletterte dann auf parkende Pkws und sprang darauf herum. Zu allem Überfluss rottete sich eine Meute an schaulustigen Passanten um das Geschehen und feuerte die Frau zusätzlich an.

    „Ausgetickt“

    Nachdem ein 35-Jähriger heute Nacht, 01:10 Uhr, an der Haltestelle „Leinestraße“ aus der Straßenbahn Linie 11 ausgestiegen war, holte ihn eine missliche Begegnung ein. Der 35-Jährige hatte einen schönen Abend verlebt und war nun auf dem Nachhauseweg, als er von einem Unbekannten in fremder Sprache angesprochen wurde. Da er nicht verstand, versuchte er in Englisch zu antworten, doch kam er nicht weiter. Letztlich lief der Fremde auf ihn zu und bedrängte ihn so sehr, dass er sich aus dessen Umarmung heftig befreien musste. Dabei fiel dessen Bierflasche zu Boden und zerschellte. Sein Erregungsbarometer wiederum schnellte in dem Moment just in die Höhe, so dass er heftig auf den 35-Jährigen einschlug, bis er am Boden lag. Dort bedachte er ihn noch mit etlichen Tritten, so dass der 35-Jährige etliche Wunden an Arm und Bein erlitt. Schlimmeres konnten nur zwei Männer verhindern, die den Rasenden vor weiteren Übergriffen abhielten. Nun ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach einem Mann im Alter von 18 – 30 Jahren, einer Größe zwischen 160 – 170 cm und schlanker Gestalt. Der Schläger war mit einer College-Jacke bekleidet und trug sowohl ein Basecap als auch einen Rucksack.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19, in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

    Garstiger Kanalschacht

    Ja, wer hätte das gedacht? Da verhinderte in der vorletzten Nacht doch tatsächlich ein Kanalschacht die unsachgemäße Weiterfahrt eines gestohlenen Gabelstaplers! Das knallrote Baugefährt war zuvor in der Nacht aus einer Lagerhalle in der Gutenbergstraße entwendet worden. Wobei die unbekannten Täter die Sicherung der Halle überwunden hatten und den Stapler danach einfach davon fuhren. Ihre „wilde Fahrt“ endete allerdings jäh auf einem alten, verwilderten Bahngelände an der Georg-Schwarz-Straße, als sich eines der hinteren Räder in einem Gullyschacht festfuhr! Zwei Zeugen hatten beobachtet, wie zwei Männer und zwei Frauen um den Stapler herum sprangen und versuchten, ihn wieder frei zu bekommen – vergebens. Die Zeugen informierten die Polizei, die dann wiederum den Eigentümer dazu rief, der bereits befürchtet hatte, das Gefährt nie wieder zu sehen.

    Die Polizei sucht nun nach den vier Tätern. Zwei von ihnen sollen auf Fahrrädern davon gefahren sein, während die anderen beiden in einem dunklen Ford Focus davon gefahren sind. Eine der Frauen soll klein, mit einem unreinen Gesicht, schlank und dunkle, wellig/lockige Haare gehabt haben. Sie trug ein violettes Oberteil. Einer der Männer soll einen breiten Kopf gehabt haben, kurze, dunkelblonde Haare (Igelschnitt), war braungebrannt und hatte ebenfalls ein unreines Gesicht. Er trug eine knielange, dunkle Hose. Dazu gehörte auch eine etwas korpulentere Frau, die eine dreiviertel lange Hose trug und auf einer Wade eine Tätowierung besaß. Außerdem trug sie eine beige Mütze. Alle vier waren deutlich von der Sonne gebräunt und sprachen Deutsch mit ortsüblichem Dialekt.

    Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und dem Diebstahl des Gabelstaplers liefern können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.

    Gaffer stören Einsatz von Rettungssanitätern

    Gestern Nachmittag wurde die Polizei zu einem unwirklich anmutenden Einsatz gerufen. Die Mannschaft eines Rettungswagens, inklusive der Notärztin, bat um polizeilichen Beistand bei der Behandlung einer nicht ganz so bewusstlosen Person. Doch was war geschehen?

    Ursprünglich wurden die Sanitäter wegen einer Frau (23) gerufen, die regungslos auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Reudnitz lag. Als sich ihr der Rettungsdienst näherte, um zu helfen, sprang die Frau plötzlich auf und steigerte ihr Verhalten auf einer Skala von „0“ auf „10“ innerhalb weniger Sekunden. Die Patientin schien mental vollkommen die Kontrolle zu verlieren: Sie wurde äußerst aggressiv gegenüber den Helfern und kletterte letztlich auf parkende Pkws, um auf ihnen herumzuspringen. Zu allem Überfluss rottete sich eine Meute an schaulustigen Passanten um das Geschehen und feuerte die Frau zusätzlich an, was den Einsatz der Rettungssanitäter stark behinderte. Einer von ihnen zückte gar sein Mobiltelefon und filmte das Geschehen. Am Ende konnte die 23-Jährige in den Krankenwagen gebracht und dort beruhigt werden. Die Notärztin nahm an, dass es sich bei ihr um einen Fall von Intoxikation durch Drogen, zusätzlich im gefährlichen Mischkonsum, handelte. Die Polizei fand später in der Tasche der Frau mehrere Cliptütchen mit Betäubungsmitteln. Die 23-Jährige wurde sodann zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Gegen sie wird nun durch die Polizei wegen Sachbeschädigung und unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln ermittelt. Die Gaffer hatten sich im Übrigen ganz schnell aus dem Staub gemacht, als die Polizei am Ort erschien.

    Am Diebstahl gehindert

    Hausverbot hin oder her – das schien einem 36-jährigen Ladendieb gestern ziemlich egal gewesen zu sein. Bereits mehrfach wegen Diebstahl bei der Polizei bekannt, besaß der 36-Jährige seit dem 18. Juli Hausverbot in einem Supermarkt auf der Stuttgarter Allee. Einer der Angestellten (33) erkannte den Mann und erklärte ihm, dass er hier nicht mehr bedient werde und daher den Laden zu verlassen habe. Erbost über diese Aussage begann der 36-Jährige zu schreien und schäumte nahezu vor Wut. Letzten Endes versuchte er mit einem Laufrucksack, den es im Laden zu kaufen gab, zu flüchten. Sein Begehren wurde jedoch durch das Eingreifen des 33-Jährigen und zweier Kunden verhindert. Der Angestellte wurde dabei gekratzt und musste einen Tritt gegen die Hüfte einstecken. Bis zum Eintreffen der Polizei wurde der renitente Ladendieb dann bewacht. Da er versuchte, sich mit Gewalt sein Diebesgut zu sichern, wird nun wegen räuberischem Diebstahl gegen den 36-Jährigen ermittelt.

    Container angezündet

    In der letzten Nacht hatten es unbekannte Täter in der Sassstraße auf die Vernichtung eines Altkleidersammelcontainers abgesehen. Der Container brannte lichterloh, bis die Feuerwehr ihn von innen nach außen unter Wasser setzte. Da nicht gesagt werden kann, welche und wie viele Kleidungsstücke sich im Container befanden, ist der Sachschaden bisher nicht einschätzbar.

    Wahre Begebenheit trifft Schauspiel

    Licht brannte im Foyer, als die Geschäftsführerin (63) gestern Nachmittag die Eingangstür zum Theater in der Hainstraße aufschloss. Es ist nicht ganz ungewöhnlich, kann wohl schon einmal vorkommen – doch seltsam war die Tatsache, dass sich plötzlich eine Seitentür zum Foyer öffnete. Die ist normalerweise von außen verschlossen und als dann noch die Unbekannte, die im Rahmen stand nachfragte, wo Abfälle gelagert werden, war das Mysterium perfekt. Doch bald fügten sich erste Teile des Rätsels zusammen. Aus der Abendkasse, dem Tresor und weiteren Behältnissen fehlte das Bargeld – in vierstelliger Höhe, außerdem waren zwei Mikrophone verschwunden. Offen blieb bislang nur die Frage, wie der Dieb in das Theater gelangte. Nicht auszuschließen ist, dass dieser mit einem Schlüssel Zutritt erlangte. Diesbezüglich ermittelt nun auch die Leipziger Kripo.

    Tief gestürzt – mit blauem Auge davon gekommen

    Der Fahrer (53) eines BMW 320 fuhr gestern Abend auf der Hans-Driesch-Straße stadtauswärts und bog nach links in den Cottaweg ab. Noch währenddessen geriet er ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und stürzte ca. 4 Meter tief einen Abhang hinab. Dabei prallte er gegen einen Baum und landete in einem Gebüsch. Am Auto entstand ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro. Sowohl er als auch seine Beifahrerin trugen leichte Verletzungen davon und mussten ambulant behandelt werden.

    Baustelle nicht beachtet: Unfall auf der A 14

    An einer Baustelle auf der A 14 (Richtung Dresden, kurz vor dem Schkeuditzer Kreuz), musste die dreispurige Fahrbahn auf zwei verengt werden. Dafür befanden sich Warnbaken auf der Straße, um den Verkehr auf zwei Spuren einzulenken – die ganz linke Spur war damit gesperrt. Eben jene Warnbaken beachtete der Fahrer (86) eines grünen Opel Vectra zu spät. Erst als er über die Baken fuhr, riss er das Steuer nach rechts und kollidierte dabei mit einem rechts neben ihm fahrenden blauen VW Golf. Dadurch geriet nun auch der Golf ins Schleudern und blieb links an der Mittelleitplanke stehen. Der 86-Jährige brachte seinen Opel rechts an der Schutzplanke zum Stehen: Schwer verletzt musste er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der Fahrer (40) des VWs blieb indes nur leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn in Richtung Dresden war nach dem Unfall voll gesperrt und konnte erst gegen 21:00 Uhr wieder freigegeben werden. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

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