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Polizei zieht Bilanz zur Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“

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    Mit der zweiwöchigen Aktion „Blitz für Kids“, die sachsenweit vom 12. bis 25. April 2021 stattfand, wurden auch in diesem Jahr Fahrzeugführer insbesondere vor Grundschulen sensibilisiert, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten, um schwere Verkehrsunfälle und deren Folgen zu verhindern.

    Im Aktionszeitraum gab es sachsenweit an 330 Orten im Bereich der Schulwege von Kindern gezielte Kontrollen der Polizei. Dabei wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 43.267 Fahrzeugen gemessen, wobei 2.587 und somit sechs Prozent aller gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren: 1.255 von diesen zu schnell fahrenden Fahrzeugen wurden direkt vor Ort angehalten und 171 Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeldverfahren. 2.405 Fahrzeugführer erwartet ein Verwarngeld.

    Die insgesamt höchste Überschreitung, bei der ein Fahrzeugführer 56 Kilometer pro Stunde zu schnell war, wurde durch die Verkehrspolizeiinspektion Dresden in der ersten der beiden Kontrollwoche gemessen. Der Fahrer muss hier mit einem Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

    In der zweiten Kontrollwoche wurde am Vormittag des 21. April 2021 ebenfalls in Dresden, auf der Reisewitzer Straße, welche Teil des Schulweges insbesondere für Schüler der 35. Grundschule ist, der höchste Verstoß festgestellt: Dabei wurde die Fahrerin eines Renault bei erlaubten 30 Kilometer pro Stunde mit einer Geschwindigkeit von 65 Kilometer pro Stunde gemessen. Dies ergibt nach Abzug der Toleranz eine Überschreitung von 32 Kilometer pro Stunde und entspricht einem Bußgeldregelsatz von 160 Euro. Zudem drohen der Fahrerin ein Monat Fahrverbot sowie die Eintragung von zwei Punkten im Fahreignungsregister.

    Die zweite Woche der sächsischen Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“ fiel in diesem Jahr mit der europäischen ROADPOL-Kontrollwoche „SPEED“ vom 19. bis 25. April 2021 der europäischen Verkehrspolizeien zusammen. In diesem Zeitraum wurden bundesweit verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei durchgeführt. Auch die Polizei Sachsen hat sich mit seinen Geschwindigkeitskontrollen vor Grundschulen und an anderen Schwerpunkten an der Aktion beteiligt.

    Vor dem Hintergrund der Hygienebestimmungen und des Infektionsschutzes während der Corona-Pandemie hatten sich der ADAC Sachsen e. V. und die sächsische Polizei im Vorfeld darauf verständigt, die Aktion in diesem Jahr ohne Beteiligung der Kinder durchzuführen. Normalerweise begleiten Grundschulklassen in der ersten Kontrollwoche die Maßnahmen der Polizei im Umfeld der Schule und verteilen selbstgestaltete Karten als Dank an die Fahrzeugführer, die sich vorschriftenkonform verhalten, oder an jene als Mahnung, die sich nicht an die Straßenverkehrsordnung hielten.

    Die Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“ ist eine traditionelle zweiwöchige Verkehrssicherheitskampagne, die die sächsische Polizei seit 1995 und seit 1998 gemeinsam mit dem ADAC Sachsen e. V. durchführt. Damit soll auf die Verkehrsteilnehmer der Altersgruppe der Kinder von sechs bis unter 15 Jahren aufmerksam gemacht werden, um deren spezielle Schutzbedürftigkeit hervorzuheben.

    Kinder sind nicht nur auf dem Weg zur Schule und nach Hause durch den Straßenverkehr gefährdet, sondern insbesondere auch im Freizeitbereich. Sie lassen sich schnell ablenken und können komplexe Verkehrssituationen noch nicht so gut erfassen wie Erwachsene. Daher sind besondere Vorsicht und Rücksicht gegenüber Kindern sowie eine angemessene Geschwindigkeit Grundlagen der Unfallverhütung.

    Im Jahr 2019 verunglückten auf sächsischen Straßen 1.405 Kinder, wovon drei in Folge des Verkehrsunfalls verstarben, 315 schwer und 1.087 leicht verletzt wurden. Im vergangenen Jahr waren 1.069 Kinder im Freistaat in Verkehrsunfälle verwickelt, wovon drei ihr Leben ließen, 243 schwere und 823 leichte Verletzungen davon trugen.

    Der erfreuliche Rückgang der Unfallopfer im Jahr 2020 ist vermutlich auf das geringere Verkehrsaufkommen aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zurückzuführen. Diese hatten auch bundesweit geringere Verkehrsunfall- und Verunglücktenzahlen zur Folge.

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