Das vergangene Wochenende beschäftigte die Beamten der Bundespolizeiinspektion Dresden mit mehreren Einsätzen, bei denen es zu Gewalttaten, Widerstand gegen Polizeikräfte sowie Angriffen auf Bahnpersonal kam.

Am Samstagabend (17.10.2026) gegen 19:30 Uhr beschädigte ein 36-jähriger Deutscher vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt die Schiebetür eines Taxis durch einen Fußtritt. Im Anschluss schlug der Mann einem Passanten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser eine blutende Verletzung am linken Auge erlitt. Ein weiterer Geschädigter meldete sich vor Ort: Er war ebenfalls am Kopf getroffen und ins Gesicht gespuckt worden. Nach kurzer Nacheile durch eine Streife der Bundespolizei konnte der flüchtige Täter gestellt werden. Der alkoholisierte Mann wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei Sachsen übergeben.

Bereits am Freitag (16.10.2026) gegen 10:00 Uhr kam es in der MRB (Linie Chemnitz – Dresden) zu Übergriffen auf das Zugpersonal. Eine 56-jährige Deutsche griff sowohl die Zugbegleiterin als auch den Lokführer körperlich an. Am Bahnhof Tharandt wurde die Beschuldigte von Einsatzkräften der Landes- und Bundespolizei angetroffen. Nach Feststellung der Personalien wurden gegen die Frau Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen sowie Hausfriedensbruchs eröffnet.

Ebenfalls am Samstagabend (17.10.2026) kontrollierte das Zugbegleitpersonal der DB AG im RE 50 (Leipzig – Dresden) einen 43-jährigen Deutschen. Der Mann zeigte zwar ein Deutschlandticket vor, konnte sich jedoch nicht ausweisen und machte falsche Angaben zu seinem Geburtsdatum. Beim Halt am Bahnhof Dresden-Neustadt übernahm eine Streife der Bundespolizei den Fahrgast. Während der Identitätsfeststellung versuchte der Mann die Beamten mehrfach anzugreifen und musste zur Dienststelle gebracht werden. Während der Maßnahme beleidigte und bedrohte der alkoholisierte Mann die Einsatzkräfte massiv.

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