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Piranhas wollen vor eigener Kulisse Favoritenrolle gerecht werden

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    Langsam, aber sicher biegt die Handballsaison 2018/19 auf die Zielgerade ein. Am 16. Spieltag der 3. Bundesliga Staffel Ost bestreiten die Frauen des SC Markranstädt am Samstagabend schon das viertletzte Heimspiel der Saison. In das Duell gegen die noch immer punktlose HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden gehen die zweitplatzierten Piranhas als großer Favorit. Angepfiffen wird die Partie im Markranstädter Sportcenter wie immer um 19 Uhr.

    Bereits beendet ist die Saison für Martyna Rupp, die sich am vergangenen Wochenende einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte. Die Torjägerin wurde am Dienstag operiert und wird demnächst mit der Reha beginnen. Cheftrainerin Ina Schaarschmidt bedauert den herben Verlust. „Martyna ist als Leistungsträgerin nur schwer ersetzbar. Jetzt gilt es, noch enger zusammenzurücken. Genau das hat die Mannschaft letzte Woche in Ober-Eschach nach Martynas Verletzung bereits bewiesen.“

    Erstmals in gelb-grün auflaufen wird Fabienne Welhöner. Die Studentin hatte schon im Sommer in Markranstädt zugesagt, kehrte aber erst jetzt von einem Auslandsjahr aus Frankreich zurück und wird beim Abschlusstraining am Freitag zur Mannschaft stoßen. Eine lange Eingewöhnungszeit ist nicht zu erwarten. „Ich habe mit vielen Mädels schon zusammengespielt und während meiner Deutschlandbesuche in den letzten Monaten schon fleißig mit der Mannschaft trainiert. Außerdem stand ich immer in Kontakt mit dem Team und habe natürlich aus der Ferne auch alles verfolgt. Kurzum: Ich bin bereit und freue mich riesig, endlich für den SCM zu spielen.“

    Während des letzten halben Jahres hielt Welhöner sich bei einem französischen Viertligisten fit. „Dort habe ich viele neue Eindrücke sammeln können und ein anderes Handballsystem kennengelernt.“ Bei den Piranhas soll die Linkshänderin vor allem die rechte Außenbahn bespielen. Trainerin Ina Schaarschmidt kann es kaum erwarten. „Als Linkshand auf dem rechten Außenflügel bringt sie nochmal mehr Variabilität in unser Spiel. Ich kenne sie aus meiner Zeit in Halle, als sie Teil meines Teams und ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Saison war. Mit Ihren spielerischen Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit passt sie wunderbar in unser Team.“

    Die 23-Jährige wird bereits beim Heimspiel gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden spielberechtigt sein. Für den Aufsteiger aus der Nähe von Darmstadt ist es bislang eine frustrierende Saison, steht man doch noch immer ohne einen einzigen Punktgewinn da und hat abgeschlagen die rote Laterne inne. Mit durchschnittlich 30 Gegentreffern pro Spiel hat man nicht nur die schlechteste Abwehr, sondern mit weniger als 20 Toren auch die schlechteste Offensive. Am vergangenen Wochenende setzte es in eigener Halle gegen Herzogenaurach eine heftige 20:40- Niederlage und auch im Hinspiel gegen Markranstädt kam man mit 16:26 unter die Räder.

    Der Hessenmeister hat sich dennoch nicht aufgegeben und personell noch einmal aufgerüstet. Neuzugang Deborah Berge bestritt gegen Herzogenaurach ihr erstes Heimspiel für die HSG WBW. Die 24-jährige Rückraumspielerin kam von der TuS Kriftel zum Team um Trainerin Jackie Johnson. Sie erzielte drei Treffer, konnte die Niederlage aber ebenso wenig verhindern wie Nathalie Pfingstgraef, die nach langer Verletzungspause infolge eines Kreuzbandrisses erstmals wieder auf dem Feld stand.

    Piranhas-Coach Ina Schaarschmidt ist guter Dinge, dass ihre Mannschaft den Gegner trotz der ungleichen sportlichen Vorzeichen nicht unterschätzen wird. „Der Tabellenplatz unserer Gegner spielt für uns keine Rolle. Wir bereiten uns auf jedes Spiel akribisch vor und wollen unseren Matchplan konzentriert und diszipliniert umsetzen. Jedes Spiel soll uns einen Schritt weiter in unserer Entwicklung bringen.“ Der Ausfall von Torjägerin Martyna Rupp soll dabei als Team kompensiert werden.

    „Dieses Spiel müssen und werden wir nach dem Verlust von Martyna insbesondere dafür nutzen, neue Varianten in Angriff und Abwehr auszuprobieren. Einige Spielerinnen werden künftig auch auf anderen Positionen zum Einsatz kommen und noch mehr oder andere Verantwortung als bisher für das Team übernehmen müssen. Dafür ist jede Einzelne bereit. Die Mannschaft wird natürlich ihr Bestes geben, um die zwei Punkte in Markranstädt zu behalten“, so Schaarschmidt.

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