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SC DHfK: Staffelgold für Marvin Schulte bei U23-EM, Rang 11 für Straub über 200 m

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    Der Medaillenspiegel der U23-EM im schwedischen Gävle spricht für sich. Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) ist mit 21 Medaillen, darunter neun Mal Gold, jeweils sechs Mal Silber und Bronze, der stärkste nationale Verband in Europa. Mit Marvin Schulte, Felix Straub und Niels Torben Giese starteten drei Athleten des SC DHfK Leipzig in Schweden.

    4 x 100 m, Männer: Deutsche Staffel mit Goldlauf

    „Wer kann diese deutsche Staffel stoppen?“ Der Kommentator des U23-EM-Livestreams wusste bereits vor dem Finale über die 4 x 100 Meter, wer als Favorit in dieses Rennen gehen würde. Denn bereits im Vorlauf hatte das Quartett mit Kevin Kranz, dem SC DHfK-Sprinter Marvin Schulte, Deniz Almas und Philipp Trutenat eine souveräne Leistung gezeigt und zog in 39,27 Sekunden vor den Niederländern (39,47 sec I Nationaler U23-Rekord) und den Weißrussen (39,96 sec I Nationaler Rekord) ins Finale ein.

    Die DLV-Staffel mit dem frisch gebackenen deutschen U23-Meister Marvin Schulte war damit großer Favorit auf EM-Gold. Dieser Rolle wurden die vier Schützlinge von Bundestrainer Ronald Stein absolut gerecht. Während die ersten zwei Wechsel reibungslos verliefen, machte es der letzte Stabwechsel von Almas auf Trutenat jedoch noch einmal spannend.

    Am Ende lief Philipp Trutenat das Rennen dennoch souverän nach Hause und überquerte in 39,22 Sekunden die Ziellinie. Silber ging an Frankreich (39,57 sec), Bronze an Belgien (39,77 sec). Einem Protest der Italiener aufgrund des späten letzten Wechsels der Deutschen wurde nicht stattgegeben.

    Als Ersatzmann hielt sich bis kurz vor dem Start ein weiterer Sprinter des SC DHfK bereit: Niels Torben Giese gehört damit zum Team, das 2019 U23-EM-Staffelgold holte. Sein Leipziger Clubkamerad und Shootingstar, Marvin Schulte, zeigte sich sehr froh über den Titel: „Es ist ein gutes Gefühl, mit einer Medaille nach Hause zu fahren. Nach dem verhauenen Einzelfinale über 100 Meter war heute die Titelverteidigung unser Ziel.“

    100 m, Männer: Marvin Schulte mit Platz 5 im 100m Finale

    Besagtes Einzelfinale wollte Marvin Schulte mit einer Medaille abschließen. Einzig die Starttechnik wollte nicht mitspielen. Sowohl dem Vorlauf (10,57 sec), als auch dem Halbfinale (10,49 sec) hatte der Abiturient seinen Stempel aufgedrückt. Im 100-Meter-Finale war Schulte beim Start gut aus dem Block gekommen. Doch die Kampfrichter schossen das Feld zurück.

    Im darauffolgenden zweiten Start war der Abstand für den 20-Jährigen zu groß, um in die Medaillenentscheidungen eingreifen zu können. So lief der Leipziger zwar noch einmal stark an die führende Gruppe um Sieger Henrik Larsson (10,23 sec I SWE) heran. Am Ende reichte es für Schulte jedoch nicht mehr – mit 10,30 Sekunden fehlten drei Hundertstel zu Bronze und sieben Hundertstel zu Gold.

    Bundestrainer Ronald Stein schätzte den Lauf seines Schützlings gegenüber der Leipziger Volkszeitung wie folgt ein: „Marvin war beim ersten Start richtig gut dabei – das Ding hätte er gewonnen, da bin ich mir sicher. Wir wissen alle nicht, warum das Feld überhaupt zurückgepfiffen wurde. Beim zweiten Start war der Abstand zu groß. Das konnte er nicht lösen, da ist er ein wenig festgegangen.“

    200 m, Männer: Felix Straub mit Platz 11 in Europa

    Für Felix Straub waren die vergangenen zwei Jahre ohne Frage zum Vergessen. Nun ist der 200m-Läufer des SC DHfK nach einer verletzungsgebeutelten Zeit zurück im Leichtathletikzirkus. Der 22-Jährige holte sich in diesem Jahr den deutschen U23-Titel über 200 Meter. Damit sicherte sich Straub das Ticket für die U23-EM in Gävle.

    Seinen Vorlauf gewann der Polizeibeamte in 21,17 Sekunden und zog damit sicher ins Halbfinale ein. Mit dieser Leistung wäre auch im Semifinale der Sprung in den Endlauf greifbar gewesen. Am Ende lief Straub in 21,38 Sekunden als Dritter seines Laufs und Gesamtplatz 11 über die Ziellinie. Diese Zeit reichte nicht für das Finale.

    Trotzdem zeigte er mit seiner ersten U23-EM zufrieden: „Mit einem weinenden und lachenden Auge sind diese Europameisterschaften für mich zu Ende gegangen. Ich bin glücklich, nach zwei Seuchenjahren wieder da zu sein. Andererseits wäre im Halbfinale mehr drin gewesen. Trotzdem habe ich viel internationale Erfahrung gesammelt. Jetzt heißt es weiter arbeiten und immer schneller werden.“

    SC DHfK-Generalsekretär Alexander Schlenzig kommentierte die Leistungen seiner Athleten stolz: „Es ist einfach fantastisch, was unsere Nachwuchsathleten in den vergangenen Tagen geleistet haben. Der bereits bei den Männern etablierte Leipziger Marvin Schulte konnte dem Druck standhalten und den Titel bei den Junioren gewinnen. Aber auch Felix Straub wusste bei seinem ersten internationalen Einsatz mit dem Einzug ins Halbfinale zu überzeugen. Niels Torben Giese wird in der Zukunft von der Erfahrung einer großen Meisterschaft profitieren, auch wenn er in der Staffel nicht zum Einsatz kam.“

    Schlenzig erinnerte außerdem noch einmal an den ebenfalls frisch gebackenen U23-Europameister auf der Bahn: Radsportler Felix Groß.

    U23-Europameister Felix Groß geehrt / SC DHfK Gesellschafter der OSL GmbH

    Angesprochener Felix Groß, der 20-jährige Athlet des SC DHfK Leipzig, hatte in der vergangenen Woche mit Gold in der 4000m-Einerverfolgung bei der U23-EM für Furore gesorgt. Nach vier Stunden Schlaf und der Rückfahrt von Belgien nach Leipzig nahm Groß am Freitag noch an der Pressekonferenz der Olympiasport Leipzig GmbH am Klingerweg teil.

    SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und gratulierte seinem Sportler gemeinsam mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkard Jung. Für das Radsport-Ass geht es diesen Mittwoch nach Frankfurt/Oder zur Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften Anfang August.

    Radsportler Felix Groß bei der Ehrung durch SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz und Leipzigs Oberbürgermeister Burkard Jung. Quelle: SC DHfK Leipzig
    Quelle: SC DHfK Leipzig

    Die Olympiasport Leipzig GmbH hatte zur Vorstellung einer neuen Marketing-Offensive geladen. Ziel unter dem Slogan „Eine Stadt – ein Team“ ist es, den Spitzensport in der Stadt nachhaltiger zu unterstützen und zu fördern. Der SC DHfK Leipzig ist neben sechs weiteren Leipziger Vereinen, der Leipziger Tourismus und Marketing GmbH sowie dem Förderverein des Olympiastützpunktes nun Gesellschafter der Olympiasport Leipzig GmbH.

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