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Internationale Deutsche Meisterschaft im Para Segeln am 24. und 25. August am Geierswalder See

Am kommenden Wochenende werden in der sächsischen Lausitz nahe der Landesgrenze zu Brandenburg die deutschen Meister im Para Segeln ermittelt. Ausgerichtet wird die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) vom in Hoyerswerda ansässigen 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland (1. WSVLS). Zuletzt war der Verein 2015 Gastgeber der Deutsche Meisterschaft.

Die Wettfahrten werden in zwei Bootsklassen ausgetragen – Sonar (Kielboot mit Dreierbesatzung) und 2.4mR (Kielboot mit Einerbesatzung).
„Wir freuen uns, dass wir zum wiederholten Mal mit der Ausrichtung dieser bedeutenden Veranstaltung betraut wurden und verstehen dies auch als Wertschätzung unserer bislang geleisteten Arbeit hier am Geierswalder See“, so Organisationschef Clemens Kraus vom 1. WSVLS. Besonders stolz sind die Organisatoren, dass Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Schirmherrschaft über die Meisterschaft übernommen hat.

Die IDM wird inklusiv ausgetragen, das bedeutet, dass auch Nichtbehinderte startberechtigt sind. Besonderheit: Es gibt keine getrennten Wertungen. „Das war ein ausdrücklicher Wunsch gerade der behinderten Starter. Ihre Auffassung ist, dass sobald man ins Boot steigt, alle Teilnehmer gleich behandelt werden sollen“, erklärt Clemens Kraus.

Laut Kraus liegt der Anteil der nichtbehinderten Teilnehmer bei rund der Hälfte. Der wohl bekannteste von ihnen ist Jürgen Brietzke, der Ende der 80er Jahre zu den weltbesten Seglern in der 470er Klasse zählte, EM-Gold und WM-Bronze gewann und 1988 für die DDR bei Olympia am Start war. Mittlerweile tritt Brietzke für den 1. WSVLS an und wird bei der IDM am Wochenende in der Sonar-Klasse unter anderem gemeinsam mit dem Paralympicssieger von 2008 Robert Prem (ebenfalls 1. WSVLS) starten.

Siegmund Mainka (1. WSVLS), der 2008 mit Prem Paralympics-Gold holte, ist ebenfalls im Sonar am Start – im Boot von Steuerfrau Simone Witte-Wahrendorf (Berlin).

Bei den 2,4 Meter langen Einer-Kielbooten ist Heiko Kröger der große Favorit. Er gilt als der weltweit erfolgreichste Parasegler aller Zeiten. Paralympics-Gold (2000) und -Silber (2012), zehn Weltmeistertitel und viele weitere Erfolge der Schleswig-Holsteiner vorweisen.

Insgesamt zehn Sportler aus Sachsen sind am Start. Christian Rösler, Geschäftsführer des Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (SBV): „Was der 1. WSVLS für die Region und den sächsischen Behindertensport leistet, ist beispielgebend, gerade im Hinblick auf den Inklusionsgedanken. Daher fördert unser Verband die IDM 2019 finanziell und ideell. Den sächsischen und natürlich auch allen anderen Teilnehmern sowie den Organisatoren wünschen wir eine gelungene Veranstaltung, viel Erfolg, guten Wind und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“

Die internationalen deutschen Meister werden in den beiden Bootsklassen in jeweils sieben Wettfahrten ermittelt. Am Samstag, 24. August, starten die Wettbewerbe um 11:00 Uhr und am Sonntag, 25. August, um 10:00 Uhr. Je nach Wetterlage können sich die Zeiten verschieben.

MelderPara Segeln
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Anlässlich des 90. Geburtstags von Günter Thiele (* 1930) zeigt die Galerie Schwind Leipzig vom 18. August bis 19. September 2020 eine Einzelausstellung des Leipziger Malers. Günter Thiele, der an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg Malerei studierte, gilt als stiller Beobachter und Topograf seiner Umwelt.
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Irgendwas wird schon wachsen ... Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserEhrlich gesagt denke ich nicht lange nach, bevor ich zu schreiben beginne, mache mir nie ein Konzept und hoffe, dass sich die Dinge während des Gepinsels irgendwie fügen und mir eine Geschichte erzählen, die ich bis dahin nicht kannte. Alles andere wäre auch furchtbar langweilig. Würde ich wissen, worauf die Sache hinausläuft, hätte ich weder die Lust noch die Kraft zu beginnen.
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Bauskizze für das neue Gaskraftwerk. Visualisierung: Stadtwerke Leipzig

Visualisierung: Stadtwerke Leipzig

Für alle LeserEin Leipziger Traum gewinnt immer mehr Konturen: Ende 2022 soll es so weit sein, die Stadt endgültig aus ihrer Kohleabhängigkeit zu befreien. Im Mai konnten die Stadtwerke Leipzig melden, dass sie die modernsten Gasturbinen bei Siemens ordern konnten. 2022 sollen sie in das neue Gaskraftwerk Süd an der Bornaischen Straße eingebaut werden, um ab 2023 die Fernwärmeversorgung für Leipzig zu sichern. Für die Bauwerke gab es jetzt Grünes Licht von der Landesdirektion Sachsen.