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Piranhas-Rumpftruppe gewinnt beim Spitzenreiter SV Germania Fritzlar

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    Das war nichts für schwache Nerven. Die stark ersatzgeschwächte Rumpftruppe des SC Markranstädt gewinnt das Spitzenspiel beim Tabellenführer SV Germania Fritzlar am 1. Advent mit 20:19 (9:9) und verteidigt mit 13:5 Punkten den Platz in der Spitzengruppe der 3. Liga Ost. „Riesenkompliment an die Mannschaft in dieser schwierigen Situation, das spricht für den Charakter im Team“, sagte Cheftrainer Rüdiger Bones nach nervenaufreibenden 60 Spielminuten.

    Noch am Freitag beim Abschlusstraining musste Bones eine Hiobsbotschaft nach der anderen verkraften. Erst verletzte sich Julia Pöschel am Ellenbogen und musste absagen, dann bekam Kreisspielerin Hanna Ferber-Rahnhöfer wegen einer Gehirnerschütterung kein grünes Licht vom Arzt. Zudem war der Einsatz von Lara Seidel wegen Zahnschmerzen bis kurz vor dem Duell der beiden Vorjahres-Zweiten aus der Staffel Ost und West fraglich. Vorsorglich reisten daher Laura Seitz und Anna Meinhardt aus der zweiten Mannschaft der Piranhas mit nach Fritzlar.

    Dort begann das Team furios. Die routinierte Jurate Kiskyte, die plötzlich zur Kreisspielerin umfunktioniert wurde, erzielte die Führung, die dank einer bestens aufgelegten Caty Czeczine im SCM-Tor auf 3:1 ausgebaut wurde. Als dann Melanie Franke und Julia Okon von den Außenpositionen die erste Drei- Tore-Führung erzielten, spürte das Team: Hier geht was. Zwar drehte Fritzlar nach dem Wechsel in Überzahl das Spiel und zog auf 13:10 davon, doch Torhüterin Caty Czeczine hielt das Team aus der Sportstadt am See immer wieder mit ihren Paraden im Spiel.

    Trotz der 18:16-Führung der Gastgeberinnen in der 52. Minute drehte der SCM dank der Rückraumtreffer von Nele Mertens, Henriette Dreier und Lara Seidel mit einem Vier-Tore-Lauf das Spiel zur 20:18-Führung. Eng wurde es dann in den zwei Schlussminuten nach einer Zeitstrafe gegen Henriette Dreier – doch das Glück war diesmal bei den Piranhas, die sich vor Freude selbst in einem Knäuel begruben.

    Für den SCM spielten: Friedrich, Czeczine – Kiskyte 1, Seidel 9/2, Dreier 7, Mertens 1, Meinhardt, Seitz, Okon 1, Franke 1

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