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Krönender Abschluss: Felix Groß holt Doppel-Gold bei U23-EM

Bei seiner letzten U23-EM hat Bahnradspezialist Felix Groß vom SC DHfK Leipzig noch einmal richtig aufgetrumpft. Drei Medaillen holte der 22-Jährige im italienischen Fiorenzuola d’Arda und verteidigte seinen EM-Titel in der Einerverfolgung zum dritten Mal in Folge. Sein Bruder Franz wurde bei seiner ersten internationalen U23-Meisterschaft Sechster im Scratch-Rennen. Felix Groß‘ nächstes Ziel ist nun die Bahnrad-EM der Männer Mitte November.

Fiorenzuola d’Arda. „Es war eine wahnsinnig tolle EM in meinem letzten U23-Jahr.“ Felix Groß‘ Bilanz der U23-Bahnrad-EM klingt zurecht euphorisch. Was der Radsportler des SC DHfK Leipzig auf der Freiluftbahn im italienischen Fiorenzuola d’Arda ablieferte, war ein würdiger Abschied aus seiner U23-Zeit: Zwei Gold- und eine Bronzemedaille hingen dem 22-Jährigen am Ende um den Hals.

Sieg hieß es sowohl in der 4000-Meter-Einerverfolgung als auch im 1000 Meter Zeitfahren – vor einem Jahr hatte er bei letzterer Disziplin eine Medaille um winzige elf Tausendstelsekunden verpasst. Zudem stand am Ende Platz 3 in der Mannschaftsverfolgung. „Zwei Titel gewonnen zu haben und einen davon noch das dritte Mal in Folge ist schon Wahnsinn und kommt nicht so häufig vor“, sagte Groß stolz.

Das Triple, für Felix Groß sind es die Siege in der Einerverfolgung 2018, 2019 und 2020, habe zuvor noch niemand geschafft. Und auch das Titel-Double in diesem Jahr in Verfolgung und Sprint ist eine Seltenheit. „Das Kunststück hat zuletzt 2009 der Amerikaner Taylor Phinney geschafft – echt sensationell“, zeigte sich Groß begeistert.

Der Leipziger fühlt sich nach mehreren Erfolgen bei Straßenrennen auch aktuell auf der Bahn topfit. Ob er in der besten Form seiner Karriere sei? „Das ist schwer zu sagen. Die Zeiten auf der Betonbahn sind schwer mit den anderen zu vergleichen, aber sie waren für die Bedingungen schon klasse. Ich glaube, zumindest so eine gute Form zu haben wie bei der diesjährigen WM oder den UCI-Siegen auf der Straße – vielleicht sogar etwas besser.“ An dieser Form wird der Leipziger in den nächsten Wochen weiter feilen.

Mit der deutschen Nationalmannschaft geht es am kommenden Mittwoch zum Lehrgang nach Frankfurt/Oder. Dann steht die Vorbereitung für die Bahnrad-EM der Elite auf dem Programm. Wenn es die Corona-Situation zulässt, werden die europäischen Titelkämpfe vom 11. bis 15. November im bulgarischen Plovdiv ausgetragen.

Während es für Felix Groß seine letzten U23-Titelkämpfe auf europäischer Bühne waren, schnupperte Bruder Franz Groß (19), ebenfalls Mitglied im SC DHfK Leipzig, erstmals Premierenluft und wurde Sechster im Scratch-Rennen – im Gepäck den einen oder anderen Tipp vom erfahrenen Bruder. „Franz ist ein gutes Rennen gefahren und kann mit seiner ersten EM, denke ich, sehr zufrieden sein. Das lässt für die Zukunft hoffen“, so Felix Groß.

Ruder-EM: Platz 5 für Annekatrin Thiele / Reichardt-Zwillinge mit Silber und Rang 8

Ihren Saisonhöhepunkt hatten am Wochenende drei Ruderinnen des SC DHfK Leipzig. Bei der Europameisterschaft im polnischen Poznan wurde Annekatrin Thiele Fünfte im Doppelzweier, Marion Reichardt holte im leichten Doppelvierer Silber, Zwillingsschwester Johanna wurde Achte im Leichtgewichts-Einer.

Poznan. Gemischte Gefühle bei den Ruderinnen des SC DHfK Leipzig. Während Skullerin Annekatrin Thiele nach ihrer siebten EM-Teilnahme von „einem guten Wettkampf“ sprach und sich Leichtgewichts-Ruderin Marion Reichardt über Silber freute, blieb Zwillingsschwester Johanna Reichardt nach ihrer EM-Premiere bei der Elite weniger zufrieden zurück.

SC DHfK-Athletin Annekatrin Thiele, gemeinsam im Doppelzweier mit Leonie Menzel (RC Germania Düsseldorf) am Start, zog nach einem ausbaufähigen Vorlauf über den Hoffnungslauf ins A-Finale ein. Dort waren die Deutschen lange in Medaillennähe – Gold schien schon frühzeitig an die starken Rumäninnen vergeben – am Ende wurde es Platz 5 für Thiele und Menzel, circa 3,5 Sekunden hinter dem Bronze-Rang.

Die 35-Jährige war dennoch zufrieden: „Unser Ziel war es, im Finale unser bestes Rennen zu fahren. Das ist uns auch gelungen. Natürlich wollten wir um die Medaillen mitfahren und Silber oder Bronze wären auch realistisch gewesen. Dennoch sind wir zufrieden, wie wir das Rennen gestaltet haben. Wir konnten vieles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben und haben gesehen, dass wir mitfahren können. Gleichzeitig wissen wir auch, dass wir noch Potenzial haben. Dieses gilt es in den kommenden Monaten auszubauen.“

Aktuell steht für Thiele eine Woche aktive Erholung abseits des Ruderbootes auf dem Plan. Wie und wo dann weitertrainiert wird, ist noch in Klärung.

Im einwöchigen Heimaturlaub weilen aktuell die Ruder-Zwillinge Johanna und Marion Reichardt vom SC DHfK. Für die 23-Jährigen war es die erste EM bei den Großen. Marion holte mit dem leichten Doppelvierer (mit Cosima Clotten, Elisabeth Mainz und Katrin Volk) Silber hinter Weltmeister Italien. Auch, wenn in der nicht-olympischen Bootsklasse nur zwei Nationen an den Start gingen, konnten die Deutschen im Finale lange gut mithalten.

„Für die extrem kurze gemeinsame Vorbereitung mit Verletzungsausfall konnten wir das Maximum rausholen und den Italienerinnen auf der ersten Streckenhälfte etwas Druck machen, auch wenn wir das nicht bis zum Ziel durchhalten konnten“, so Marion Reichardt. Am Ende betrug der Rückstand etwa 6,5 Sekunden.

Zwillingsschwester Johanna Reichardt verpasste im Leichtgewichts-Einer den Sprung ins A-Finale, wollte das B-Finale daraufhin deutlich gewinnen. Bis zur 1.500-Meter-Marke lag die 23-Jährige auch vorn, musste auf den letzten 500 Metern dann aber die Irin vorbeiziehen lassen und wurde Gesamt-Achte.

„Auf den letzten Metern lief es technisch nicht gut, daher bin ich mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden“, gab sich Johanna Reichardt kritisch, schloss sich aber den Worten ihrer Schwester an: „Wir waren zum Lernen da und haben es genossen, endlich wieder Wettkampf zu fahren.“ Nach der Woche Erholung werden sich die beiden auf die Langstrecke in Dortmund Ende November vorbereiten, dem zentralen Leistungstest des Deutschen Ruder-Verbandes.

„Vergessene“ Häuser in Leipzig: Impressionen des Verfalls + Bildergalerie, Update 13.10.2020 & Übersichtskarte

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Instrumentenbauer Matthias Vogt. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Für alle LeserVom 23. bis 25. Oktober kann man wieder die „Grassimesse“ 2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst erleben. Ein jährliches Ereignis, bei dem man sehen kann, dass Handwerk auch Kunst ist und vor allem: wie viele Kunst-Handwerker in Leipzig tätig sind. Und pünktlich zur Messe gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan, auf dem Leipzigs Kreativ-Handwerker zu finden sind – als Faltvariante und online zum Anklicken.
Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer
Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN

Foto: FLUTEN

Für alle LeserAm 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?