Dank einer tollen zweiten Halbzeit und eines starken Torhüterinnen-Gespanns haben die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen den nächsten deutlichen Sieg eingefahren. Gegen Aufsteiger Rostocker HC setzten sich die Leipzigerinnen mit 33:18 (16:12) durch.
„Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. Da haben wir viele technische Fehler gemacht und uns nicht an den Matchplan gehalten. So haben wir Rostock die Möglichkeit gegeben, im Spiel zu bleiben. Das haben wir in der Pause angesprochen“, zeigte sich Trainer Erik Töpfer trotz des 16. Sieges im 16. Saisonspiel vor allem mit der ersten Halbzeit unzufrieden.
„In der zweiten Halbzeit haben die Mädels das dann gut gemacht – und konnten sich auf die gute Torhüterleistung verlassen. Wir haben dann auch schnell gesehen, was möglich ist, wenn wir unser Potenzial abrufen. Wir dürfen uns aber nicht so eine erste Halbzeit leisten.“
Viele technische Fehler zum Start
In der Anfangsphase hatten die Gastgeberinnen große Probleme, ins Spiel zu kommen – auch aufgrund zahlreicher technischer Fehler. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Leipzigerinnen schrittweise auf bis zu fünf Tore absetzen (14:9/23. Minute), weil auch das Rostocker Spiel sehr fehlerbehaftet war. HCL-Lichtblick war in dieser Phase Alina Gaubatz, die alle ihre vier Tore in der ersten Halbzeit erzielte. Hinten sorgte Torhüterin Janine Fleischer mit sechs Paraden dafür, dass die Leipzigerinnen mit einer 16:12-Führung in die Halbzeitpause gingen.
Nur sechs Gegentore in der zweiten Halbzeit
Nach der intensiven Halbzeitansprache von Trainer Erik Töpfer präsentierten sich die Gastgeberinnen wie ausgewechselt. Dank einer starken und aufmerksamen Abwehr und schnellen erfolgreichen Angriffen schafften die Leipzigerinnen mit einem 5:0-Lauf gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit die Vorentscheidung (21:12/37.). Und sie ließen nicht locker und konnten so ihren Vorsprung immer weiter vergrößern. Wenn doch mal ein Angriff durchkam, war Nele Kurzke zur Stelle.
Die Torhüterin hielt in der zweiten Halbzeit sensationelle 62,5 Prozent aller Würfe. Mit ihrem Treffer zum 33:18 setzte Hanna Ferber-Rahnhöfer den Schlusspunkt unter eine starke zweite Halbzeit. Mit jeweils fünf Toren waren Kapitänin Pauline Uhlmann, Lilly Glimm und Lisa Lammich die erfolgreichsten HCL-Werferinnen.
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am kommenden Samstag (14. Januar, Anwurf: 18.30 Uhr). Dann sind sie zu Gast beim heimstarken SV Werder Bremen.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig:
Nele Kurzke (10 Paraden), Janine Fleischer (6); Pauline Uhlmann (5 Tore/0 Siebenmeter), Kim Angelina Lang, Emely Theilig (1), Alina Gaubatz (4), Laura-Sophie Klocke (2), Sharleen Greschner, Lara Seidel, Hanna Ferber-Rahnhöfer (3), Lilly Glimm (5), Lara Tauchmann (2), Wiebke Meyer (3), Lisa Lammich (5), Jana Walther (3/2).
Siebenmeter
HCL 2/3; Rostock 4/5
Strafminuten
HCL 6; Rostock 2
Zuschauer: 535






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